Beiträge von Vriff

    Also die meisten Punkte der GOT sind für mich wirklich erklärbar. Aber es gibt auch so einige Ausreißer in beide Richtungen übrigens, wo ich mich frage, wie das sein kann.

    Hausbesuchsgebühr die bei Sammelterminen nicht teilbar ist kostet genau so viel wie ein Röntgenbild, lässt man mehr davon machen, sind das sogar echte Schnäppchen.

    Keine 400€ im 1-fachen Satz für 8 Stunden Anwesenheit auf Veranstaltungen vs. impfen geht nur mit Impfbescheinigung, ob man sie braucht oder möchte ist egal, bitte zahlen Sie den Aufkleber.

    Wenn meine im Weg sind werden sie konsequent weggeschickt. Was sie danach machen und wohin sie sich dann legen ist mir egal. Hauptsache nicht in den Weg.

    Mache ich ab Tag 1. Mein Flur ist winzig, schmal und verwinkelt. Da gibt es ein Wege- aber kein Verbleibrecht.

    Vor dem Sofa darf nur liegen, wer dann nicht zum Kontrolleti mutiert. Manche sofort, Anderen eben nie :ka:

    Deckentraining mache ich nicht, aber wenn wäre das Ziel ja auch, dass ich Hund schicke und er da bleibt bis ich ihn freigebe. Das kann man sicher als Krücke nutzen. Aber an sich möchte man ja, mal Boden, mal Bett, mal unter der Decke ganz wie es gerade passt.

    Wenn sich jemand beschwert, dass er Hunger hat gibt es essen :pfeif: kommt am Ende auf all you can eat ohne feste Zeiten raus. Menge schwankt täglich, Jahreszeit, Lieblingsessen, usw.

    Der Zwerg ist zu dick. Der Zwerg ist aber immer zu dick. Hier wird ja wegen der Allergiker getrennt gefüttert und ich musste ihn so extrem kurz halten, dass ich ernsthaft Sorge um die Nährstoffversorgung hatte. Mal unabhängig davon, dass mein immer gut gelaunter Budhakater die Laune des Todes hatte und echt Streit anfing. Ist aber auch der Kater der sich schon als Baby deutlich weniger bewegt hat als alle Anderen.

    Der Rest ist normalgewichtig.

    ich habe das Gefühl Fettleibigkeit entsteht durch Bewegungsmangel und würde eher da ansetzen. Gerade bei Wohnungskatzen. Die werden so schön ruhig und schmusig, wenn man da nicht konsequent Input bietet.

    Verkehrserziehung fängt in Deutschland schon im Kindergarten an, in der Grundschule gab es einen Fahrradkurs und das Elternhaus gibt es aus noch.

    Da muss man sich schon sehr viel Mühe geben unbeleckt in den Theorieunterricht zu gehen. Und dann schaut man sich die Durchfallquoten an, wie früher mit Ankreuzschemata dafür gelernt wurde, was später davon noch übrig ist. Man kann Menschen nicht zum lernen zwingen. Wenn sie nicht wollen, wollen sie nicht. Das heißt nicht, das sie kein Auto fahren oder keinen Hund haben wollen.

    (Kleiner beruflicher Schwenk, die größte Herausforderung besteht darin Prüfungen zu erstellen, in denen wirklich die Fähigkeiten und das Wissen abgefragt wird, das man prüfen möchte. Nahezu unmöglich und immer ein schlechter Kompromiss. Und da haben wir noch nicht über Prüfungsangst, Tagesform und ähnliche Faktoren geredet.)

    Vielleicht bin ich Deutschlands schlechteste Autofahrerin, aber ich habe Jahre gebraucht, um Geschwindigkeit und Bremsweg sicher einschätzen zu können. Bis dahin gab es so manche Situation die nur mit Glück unfallfrei blieb. Dabei gehöre ich zu den Menschen die sowohl in Physik als auch Autotheorie relativ fit ist und noch dazu eher vorsichtig als draufgängerisch. Das theoretische Wissen über Bremswege, Abstand und welche Einfluss die Bodenbeschaffenheit dabei hat, hat mir da leider überhaupt nicht geholfen.

    Als ganz frische Fahranfängerin musste ich zum Klimaanlage ein- und ausschalten stehen bleiben, weil mich fahren und Knopf drücken überfordert hat.

    Theorie ist wichtig, keine Frage, aber ersetzt niemals Erfahrung.

    Und wenn man ganz ehrlich ist, ging es wahrscheinlich jedem Fahranfänger so. Und beim Hund wird es nicht anders sein. Überblick behalten, Verhalten einschätzen, agieren, reagieren, das passiert nicht durch Wissen.

    für mich ist es einfach in Ordnung wenn Menschen Fehler machen und im echten Leben lernen. Passiert sowieso größtenteils. Und der Idiotenanteil wird nicht kleiner, wenn ich eine Prüfung davor setze. Wer nicht lernen will, dass er seinen Hund auf Parkplätzen anleinen sollte, weil der in anderer Leuts Autos springt. Der ist meistens weder lernbehindert noch fehlt es ihm an Wissen, er ist einfach ein rücksichtsloser Idiot :ka:

    Jetzt kommt bestimmt der Ruf nach noch mehr Fahrstunden. Ich hatte damals schon mehr und konnte vorher schon diese modernen Traktoren mit ihren 30 Hebeln und 50 Knöpfen fahren.

    Weiterer Aspekt viele theoretische Details bleiben unverstanden oder werden gleich wieder vergessen, wenn man keinen praktischen Bezug dazu hat. Wenn ich überlege wie oft ich so manches Fachbuch gelesen habe und wirklich jedes Mal was Neues mitgenommen habe, weil ich in der Zwischenzeit mehr Erfahrung gesammelt habe. Dann ist so ein Rundumschlag an Informationen eher überfordernd als hilfreich.

    Wenn alles so harmlos ist, dann frage ich mich warum so viele Tierheime Alarm schlagen ?

    Weil mit steigender Hundeanzahl, nicht gleichzeitig die Tierheimplätze gestiegen sind. Weil auch für Tierheime Mindestlohn, Arbeitszeitschutzgesetze und die neue GOT gelten. Weil die Kommunen immer weniger Geld haben und deshalb an den Fundtieren sparen. Weil man im Gespräch bleiben muss, um Spenden zu generieren. Weil wenn ich länger nachdenke fallen mir sicher noch mehr Gründe ein, die überhaupt Nichts mit gefährlichen Hunden zu tun haben.

    Weil die Standards in Tierheimen in den letzten Jahren massiv gestiegen sind und man Sorge hat, die nicht halten zu können. Ich finde viele Tierheime heutzutage nahezu luxuriös, wenn ich da mal so 15 Jahre zurückdenke. Sehr erfreuliche Entwicklung.

    Wenn ich mich mal außerhalb des Forums umschaue finde ich ehrlicherweise Hunde sind eine absolute Nische, was Tierschutzprobleme angeht. Wenn ich priorisieren müsste wären die ganz weit unten auf der Liste :ka: das heißt nicht, nur weil es woanders noch schlechter ausschaut ist hier alles gut. Das heißt aber, dass sich mit wesentlich geringeren Maßnahmen, ein bedeutend höherer Effekt zur Lebensqualität bei Tieren erreichen ließe als in der Hundewelt.

    So traurig Einzelschicksale sind, für mich ist das jammern auf hohem Niveau.