bad_angel keine Sorge ich werde zukünftig Nichts mehr sagen. Das gehört zur Reiterwelt dazu. Man ist immer irgendwie gezwungen miteinander klarzukommen. Großer Unterschied zum Hund, wo man wunderbar allein sein kann.
Ich fand die Vorstellung schlimmer, dass du in 10 Jahren zurück schaust und dich fragst, warum hat damals niemand was gesagt.
Übrigens bin ich der Meinung man kann überall was lernen und was mitnehmen. Auch wenn man oft erst hinterher weiß, was es war. Es ist immer ein schmaler Grad zwischen über den Tellerrand schauen und etwas nicht durchziehen, auch wenn es unbequem wird.
Was wäre Pferdehaltung in Deutschland heute ohne die Isländer die in diesem Bereich Revolutionäre waren? Der neue Trend zu Trainingsplänen bei Reitpferden ist total super, auch wenn ich als Distanzreiter über die krass neuen Erkenntnisse schmunzel. Übrigens Pulsuhr an Schweifrübe funktioniert, muss kein fancy teuer Pferdegerät sein. Die Pferde die am gesündesten alt werden sind Touristenpferde in Wanderrittbetrieben. Sehr beruhigend, wenn man als Freizeitzauselreiter mal wieder ins zu Tode schonen fällt und das schlechte Gewissen ob mangelndes Reitkönnens zu siegen droht.
Und genauso gibt es überall die schlechten Seiten. Mich überzeugt die Sache mit dem Islandpferd nicht, da sitzen zum Teil zu große und zu schwere Menschen drauf. Auch einem Langstreckenpferd, sei es auch noch so fit, würde Ausgleichstraining gut tun und wenn man als Mensch solche Leistungen von seinem Pferd erwartet bitte selbst so fit sein, dass man sich am Ende wenn alle müde sind nicht in einen Kartoffelsack verwandelt. Nur weil sie alt werden möchte ich für mein Pferd trotzdem keine ständig wechselnden Reiter ohne Mindestniveau.
Dann gibt es noch die Kuriositäten. Die Galoppermenschen erklären die brauchen die lange Zehe, damit sie schneller galoppieren können und die Trabermenschen erklären die lange Zehe, damit sie sicher traben und nicht galoppieren.