Finde das total spannend wie unterschiedlich das ist.
Bis auf die reichhaltige Auswahl an Essenslieferservices merke ich wirklich so gar nicht, dass ich einen echten Großstadtbonus habe.
ÖPNV kann man hier vergessen, theoretisch wohne ich nur wenige Kilometer von der Uni weg. Auto 10 Minuten, Fahrrad 30 Minuten geht bergauf, Bus über eine Stunde.
Der nächste Supermarkt ist ein Ghettonetto, sehr eingeschränkte Auswahl, im Notfall mag man da was einkaufen können, den täglichen Bedarf könnte ich da nicht decken. Also fährt man weiter weg... Supermärkte sind hier aber sowieso speziell, es gibt Palettenweise Produkt X, dafür ist Y nicht zu bekommen und Y können durchaus Zwiebeln oder Nudeln sein und zwar keine Nudeln, egal welche Sorte, egal welche Marke. Wocheneinkäufe habe ich mir abgewöhnt, dieses mehrere Geschäfte hintereinander abklappern müssen bis man alles hat, war zu zeitintensiv und mühsam. Dreimal einkaufen steigert die Chancen, dass man alles kriegt.
Früher war ich bei durchschnittlich 100km Pendelei am Tag und habe es gehasst, nach viel Umstrukturierung inkl. Jobwechsel sind es nur noch 50
und wer im Forum stalkt, reiner Alltag Ausflüge, Familienbesuche, usw. sind da nicht eingerechnet die kommen noch dazu.
An sich besuche ich gerne Museen und ähnliches, aber ich gebe zu, keine Lust schon wieder zu fahren ist durchaus ein Grund es zu lassen.