Beiträge von Vriff

    Mir fällt es auch schwer das zu definieren. Mein Hund hat situativ Angst bis Panik. Leider bin ich mir sicher, wäre sie nicht gesichert wäre sie weg und würde in den Wildnisüberlebensmodus kippen. Deshalb ist sie sehr oft vorsorglich angeleint, was ich ein bisschen schade finde, weil ich nicht weiß, wie ich an so einem tief verankerten Verhalten arbeiten soll.

    Ansonsten ist sie ein ganz normaler Hund, im Gegenteil ich empfinde sie sogar als sehr mutig. Mutig ist nicht der, der niemals Angst hat, sondern diejenige, die sich ihren Ängsten stellt.

    Ihre Bedenkenphasen finde ich schlimm, da kann ich schlecht mit umgehen. Die Sorge, dass ihr der Himmel auf den Kopf fällt und bestimmt gleich was Schlimmes passiert. Sind aber glücklicherweise nur Phasen und ich habe die Hoffnung das die sich noch etwas verwachsen. Zumindest werden sie seltener und schwächer.

    Ihre Unsicherheiten finde und fand ich im Nachhinein dagegen sogar oft hilfreich. Wir haben einen ganzen Blumenstrauß an bewährten Strategien wie wir so was meistern und ich empfinde sie als unglaublich resilent. Und besonders schön sind natürlich die vielen kleinen Erfolgserlebnisse, wenn man wieder etwas gemeinsam geschafft hat.

    Ob ich meinen Hund als Angsthund bezeichnen würde. Keine Ahnung. Es gibt Umfelder in denen ich mir sicher bin, da würde sie nicht klarkommen. Aber das galt für alle meine Hund, ganz ohne Angst. Dann waren sie halt reizempfindlich oder unverträglich oder oder oder.

    Glaube ganz viel ist auch Wahrnehmungssache. Beim wohnen geht es ja oft mehr um Gefühle, als um nackte Tatsachen.

    Persönlich empfinde ich meine Stadt als kulturlos, vor lauter Vielfalt ist es hier zu wahlloser Beliebigkeit verkommen. Heute Bäcker, morgen Friseur, übermorgen Feinkostladen. Es gibt hier alles außer Beständigkeit. Mit sozialen Treffs, Vereinen und Ähnlichem ist es genauso. Wenn man irgendwas sucht, befragt man das Internet und nutzt was man braucht. Beim nächsten Mal ist eh alles anders.

    Nach über 10 Jahren habe ich es nicht geschafft eine emotionale Beziehung zu meinem Wohnort aufzubauen und diese scheiß egal Mentalität merkt man nicht nur mir an, sondern auch meinen Mitmenschen im Umgang miteinander und mit ihrer Umgebung.

    Da bin ich lieber Team Brauchtum, Traditionen und Dialekt. Auch wenn ich mich da nicht mit Allem identifizieren kann.

    Ob es ein Theater gibt oder nicht ist für mich nicht entscheidend und auch nicht Teil meines Alltags. Kann ich besuchen, egal ob ich Anfahrt habe oder nicht. Das Stammlokal, der Bäcker meiner Kindheit, die Neujahrsbläser, die Osterleiern, usw. gehören für mich aber dazu :ka:

    Politische Einstellungen clustern. Man verbringt nunmal gerne Zeit mit Menschen die ähnliche Vorstellungen haben wie man selbst. Es gibt sie die Nazidörfer, genauso wie die schlimmen Stadtteile die man besser meidet. Da merke zumindest ich keinen Land- Stadtunterschied.

    Reitpads sind dankbar. Haben ja auch oft eine Wildlederartige Oberfläche, mir reichen da schnöde Lauftights.

    Wenn es explizit eine Reitleggings sein soll mag ich Maya Delorez, horze Eigenmarken sind okayisch, Kraemer Eigenmarke ist doof, leiert sofort aus und kriegt dann Falten, Preis-Leistungssieger sind die https://bk-endurance.de/de/Reithosen-D…nce-Tights.html

    Aber die sind halt "alt" und Komforttechnisch hat sich da schon was getan in den letzten Jahren, dafür ist die mal wirklich robust.

    Hier hilft strikte Trennung. Dann sind die Schäden geringer. Gurken leben in Eimern unterm Vordach, mit Schnüren als Rankhilfen.Ich

    Zucchini verlasse ich mich auf die Nachbarn und tausche dann gegen Tomaten.

    Mein Ziel ist zum Beispiel überhaupt nicht im Alltag jeden Weg mit dem Auto zu fahren. Im Gegenteil Ziel 1 ist Wege zu reduzieren und danach die möglichst nicht mit dem Auto. Ich fahre viel Rad, mein Hauptproblem ist tatsächlich oft die Zeit. Während Corona habe ich es geschafft nahezu alle Alltagswege mit dem Rad zurück zu legen. Jetzt muss man wieder für jeden Pups vor Ort sein...

    Das Parkplatzproblem kenne ich dafür nicht. Das man mal weiter als 100 Meter irgendwohin laufen muss, ist eine absolute Ausnahme. Egal ob Restaurant oder Freunde besuchen. So unterschiedlich sind Städte.

    Mein Neid auf den tollen Aquatrainer ist Dir sicher!

    Keine Sorge, der wurde abgepumpt :headbash: und jetzt haben wir eklig schmierigen Kleb, den ich als unnutzbar bezeichne. So unterschiedlich sind Anforderungen, der Rest ist wieder glücklich.

    Ums Gelände darf man uns aber beneiden, wir haben Wege für jedes Wetter. Ich mag das sehr. Solch "Luxus" hatte ich noch nie, da gab es immer Wetter bei dem man besser am Stall blieb. Mal unabhängig davon, dass man erst mal bis ins Gelände kommen musste.

    Schön das es Ovid wieder besser geht. Man leidet ja doch immer mit, wenn sie was haben.

    Jahrelang Warmwasserwaschbox für Pferde. Reichlich Platz, es ist egal wie viel man spritzt, putzen ist in 2 Minuten mit dem Dampfstrahler erledigt.

    Der Versuch in der heimischen Dusche endete in, ich installiere einen Warmwasserboiler draußen :hust:

    Bahnhof 1km |) blöd nur das da nur Bimmelbahn fährt und man immer, immer umsteigen muss, um irgendwohin zu kommen. Aber Bahnhof!

    Nächste Apotheke 6km.

    Futtermittelhändler 13km.

    Baumarkt 8km.

    Tierarzt 9km.

    Tierklinik über 40km. Fahrtzeit Minimum 1 Stunde 20 Minuten. Stau, Baustelle, Berufsverkehr, Straßensperrung, ... alles unter 2 Stunden nennen wir gut durchgekommen.

    ....

    Und immer schön dran denken, wir sind in der Stadt, da wird nicht sinnvoll geknubbelt, dass ist alles sternförmig, um mein zu Hause verteilt :ugly:

    Dafür bin ich noch nie ab Haustür mit einem meiner Hunde spazieren gegangen außer zu Trainingszwecken.

    Lebe in einem 0815 Wohngebiet im Ruhrpott. Keine Ahnung ob es in der Innenstadt besser wäre.

    Aber meine Illusion in der Stadt ist alles in der Nähe habe ich schon lange verloren. Was vermisse ich die Einkaufsdörfer in denen man alles des täglichen Bedarfs braucht, die Kleinstädte für den Rest und Autobahnen auf denen man schneller fahren darf als auf der Landstraße.