Beiträge von Vriff

    Früher habe ich immer billigste Baumwollsneaker gekauft. Bis sie anfingen beim Waschen einzugehen. Bei jedem Waschen. Einfach Größere kaufen war deshalb leider keine Lösung.

    Und seitdem habe ich "keine" Socken mehr. Sie schrumpfen, sie leiern aus, sie halten nicht.

    'Gute' Wandersocken unter Anderem mit Wolle mit ach und krach ein Jahr. Und ehrlicherweise ist das geschönte Haltbarkeit, weil nur unter 20°C getragen, nur bei Wanderungen und nie einfach so im Alltag. Dafür das sie so teuer sind, geht das gar nicht.

    Socken mit Bambus schaffen wirklich nur einen Tagesausflug im Sommer. Der Tragekomfort ist überragend, aber für gewöhnlich wasche ich Kleidung statt sie zu entsorgen.

    Selbstgestrickte Socken haben viele Vorteile, Haltbarkeit würde ich nicht dazu zählen. Sind mir aber zu warm, von daher eh raus.

    Ansonsten kaufe ich halt seit Jahren irgendwelche Socken und habe das Problem ignoriert. Nur jetzt habe ich im November mal gründlich die Sockenschublade ausgemistet und einen Schwung neuer Socken gekauft und jetzt sind schon welche kaputt. Und ein paar Wochen finde ich schon sehr kurz. War nicht wandern, gehe nur einzelne Tage Gassi, trage keine Socken im Haus und Alltagsstrecken die weiter als 100 Meter sind fahre ich Rad wovon sollen da Socken kaputt gehen.

    Meine Füße würde ich mal fast als unschuldig bezeichnen. Von den guten Baumwollsneakern gibt es noch sehr vereinzelte Paare, die immer noch regelmäßig getragen werden und die sind weit über 10 Jahre alt.

    Nach der Logik müsste man auch jeden komplett verbauten Mischlingshund kategorisch ausschließen. Unausgewogene Anatomie führt ja nicht selten zu Problemen im späteren Leben. So eine Argumentation finde ich absolut nicht gerechtfertigt. Verdacht ist Verdacht.

    Wenn man es auf die Spitze treibt dürfte man keinen Hund versichern. Schließlich vermutet man, dass der Hund krank werden könnte oder eine ÖP brauchen könnte und versichert ihn genau deshalb.

    Hier ist es der Mann, mit dem sie besser kann, wenn es ums Thema Angst geht. Ihm ist Vieles einfach ganz egal und sie ist immer der beste Hund unzweifelhaft. Er hat auch so gar keine Erwartungen an sie.

    Die Kehrseite der Medaille, wenn sie nicht gerade Angst hat, geht das mit den Beiden in der Öffentlichkeit gar nicht :hust: er gibt sich Mühe, aber Maulkorb und 1 Meter Leine sind dann nicht ohne Grund verpflichtend und die Beiden drehen eher nachts um 3 ihre Runden.

    Hat alles so seine Vor- und Nachteile. Angst ist keine Persönlichkeit und darunter können sich ganz unterschiedliche Charaktere tummeln.

    Limetti selbst mit deiner Definition könnte ich meinen Hund nicht einordnen. Obwohl ich den Ansatz nicht schlecht finde.

    Kommt halt drauf an, was man als normale Situation bezeichnet. Mein Hund neigt dazu, Ängste auszuweiten und ohne die Möglichkeit die Welt weitestgehend an ihre Belastbarkeit anzupassen hätte ich hier sicher einen Angsthund.

    Habe ich nicht, weil ich sie in Watte packen kann. Aber es ist eben auch nicht nur kennt nix und entdeckt die Welt in ihrem Tempo. Das war ihr Vorgänger und das war ganz anders.

    Mir fällt es auch schwer das zu definieren. Mein Hund hat situativ Angst bis Panik. Leider bin ich mir sicher, wäre sie nicht gesichert wäre sie weg und würde in den Wildnisüberlebensmodus kippen. Deshalb ist sie sehr oft vorsorglich angeleint, was ich ein bisschen schade finde, weil ich nicht weiß, wie ich an so einem tief verankerten Verhalten arbeiten soll.

    Ansonsten ist sie ein ganz normaler Hund, im Gegenteil ich empfinde sie sogar als sehr mutig. Mutig ist nicht der, der niemals Angst hat, sondern diejenige, die sich ihren Ängsten stellt.

    Ihre Bedenkenphasen finde ich schlimm, da kann ich schlecht mit umgehen. Die Sorge, dass ihr der Himmel auf den Kopf fällt und bestimmt gleich was Schlimmes passiert. Sind aber glücklicherweise nur Phasen und ich habe die Hoffnung das die sich noch etwas verwachsen. Zumindest werden sie seltener und schwächer.

    Ihre Unsicherheiten finde und fand ich im Nachhinein dagegen sogar oft hilfreich. Wir haben einen ganzen Blumenstrauß an bewährten Strategien wie wir so was meistern und ich empfinde sie als unglaublich resilent. Und besonders schön sind natürlich die vielen kleinen Erfolgserlebnisse, wenn man wieder etwas gemeinsam geschafft hat.

    Ob ich meinen Hund als Angsthund bezeichnen würde. Keine Ahnung. Es gibt Umfelder in denen ich mir sicher bin, da würde sie nicht klarkommen. Aber das galt für alle meine Hund, ganz ohne Angst. Dann waren sie halt reizempfindlich oder unverträglich oder oder oder.