Beiträge von Vriff

    Für mich ist das kein Generationen sondern ein Typding. Kenne ich aus allen Altersklassen.

    Ganz persönlich finde ich es lästig bis unhöflich wenn man mich wegen Lapalien anruft. Ich unterbreche was ich tue mitunter stehe ich auf und verlasse den Raum oft werde ich sogar geweckt und dann teilt man irgendwas Unwichtiges mit, stellt eine Frage die sich mit vorher nachdenken hätte beantworten lassen oder es ist Werbung.

    Wenn ich irgendwo anrufen muss ist das aufwändig. Ruhigen Ort suchen, besetzt, besetzt, besetzt, Warteschleife, aus der Warteschleife fliegen und von vorn. Irgendwann hat man es geschafft und gefühlt haben 3/4 aller Telefone so eine schlechte Qualität, dass man sich mit irgendwelchen Halbsätzen anbrüllt. 5 Nachfragen bis Name und Anliegen geklärt sind, noch ein paar inhaltsleere Floskeln und schon ist eine halbe Stunde verbraucht, um einen Impftermin auszumachen für den Hund, für Menschen kann man eigentlich den Vormittag abschreiben. Blöd wird es, wenn es da zu Missverständnissen kommt, weil dann will es niemand gewesen sein, gibt nur Ärger.

    Telefonieren zum Plaudern mache ich übrigens gern, oft und ausgiebig. Aber dafür verabrede ich mich, wie zu allen anderen Treffen auch.

    Das perfekte Match und die 100% hatte ich nie und das ist auch überhaupt nicht mein Ziel. Mir reichen 80% Lösungen.

    In mein Leben gepasst haben alle, auch wenn jeder seine Nische gefunden hat. Wer gern alleine schläft und keine fremden Menschen mag, kommt halt nicht mit ins Büro, obwohl ich da sehr gerne hündische Gesellschaft habe und mir Hund zu Hause lassen schwer fällt.

    Deshalb mag ich auch keine neuen Hunde. Ich finde die Phase bis man sich gegenseitig gut genug kennt, um einen gemeinsamen Alltag zu finden der für alle passt doof.

    Kompromisse gehören dazu, dass gilt für alle Seiten. Das heißt aber auch, wenn es gar nicht passt muss man sich wieder trennen. Finde es unfair bis unmöglich ein komplettes Verbiegen zu erwarten egal ob das der Hund oder der Mensch ist.

    Mein erster Impuls wäre auch, da gibt es etwas zu verbergen und gerade bei Auslandsvereinen mit wild verteilten Pflegestellen finde ich es verdammt schwer herauszufinden wen ich überhaupt unterstützenswert finde.

    Für mich wäre das ein Punkt bei dem ich Abstand nehmen würde.

    (Das man keine Lust auf Interessenten im Haus hat kann ich trotzdem verstehen. Deshalb habe ich zu Zeiten der Katzenpflegestelle die Kitten ab Alter x ins Tierheim übergesiedelt. Für die alten Haudegen habe ich mich dann überwunden, die hatten aber auch nur einen Interessenten pro Jahr.)

    Mal völlig ab von der zu Hause ja, nein, vielleicht Diskussion, mir ist alleine Zeit mit dem Hund wichtig. Sich ungestört kennenlernen. Mag da weder quatschen noch das Gefühl haben beobachtet zu werden.

    Aber bevor du jetzt versuchst es jedem Recht zu machen, geht eh nicht. Wichtig ist deine Linie zu finden mit der du dich wohl fühlst und die du vertreten kannst. Pflegestelle sein ist eine harte Aufgabe, da darf und muss man Grenzen ziehen und wenn die bei keine Gäste im Bad ist, dann ist das so.

    Groß, scheintot, zum Flanieren in der Stadt geeignet und lieb soll er sein.

    uff. bei der beschreibung eines galgos wird mein herz gewürgt.

    Wahrscheinlich, weil man mich nicht kennt, falls doch auch das sei dir unbenommen.

    Die, die ich kenne sind aber genau das in sich ruhend, cool, mit nix ein Problem. Ja auch das sind Hunde, ja auch die haben Ansprüche.

    Man kann das natürlich auch pathetischer umschreiben und einmal die Naturgewalten entfesselt ist das beeindruckend, wenn sie rennen. Nur man schaut ihnen gern beim laufen zu ist für mich einfach kein Grund für einen Hund, weil es Nichts damit zu tun hat, ob er ins Leben passt.

    Tierschutz fängt bei mir vor der Haustür an und nicht irgendwo. Aber mal davon ab, geht's mir da auch überhaupt nicht drum.

    Der Mann möchte einen Hund für meinen Hund. Groß, scheintot, zum Flanieren in der Stadt geeignet und lieb soll er sein. Und ja, man werfe Steine nach mir, da fand ich den Gedanken älterer Galgo gar nicht so unpassend. Eingezäunte Fläche zum Flitzen haben wir auch.

    Brauchen wir einen Jagdhund, nein auf keinen Fall und die vorhandenen Katzen sind für mich bisher auch der Grund der dagegen spricht.

    Wesentlich schwieriger finde ich da die Vermittung von Hunden aus dem Osten.

    Muss man den immer gegeneinander wettern statt miteinander. Für jeden Hund sollte es Ziel sein, ein passendes zu Hause zu finden. Egal woher er kommt.

    Ganz persönlich kann ich es nicht leiden, wenn mir jemand unterstellt mein Hund ist gerettet. Nein, ich wollte genau diesen Hund.

    Auch wenn ich mich nicht frei davon machen kann bei vorhandenen Hunden kompromissbereiter zu sein, als bei extra gezüchteten. Mindeststandards gibt es trotzdem.

    Fett und mit langen Krallen ist für mich ein Großstadtphänomen. Das ist kein Windhundprivileg. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, die gibt es auch auf dem Land, aber da müssen sie zum Pipi machen den Garten nicht verlassen. Da sieht man sie nicht.

    Bedenke rein nach Beschreibung kaum beurteilbar.

    Ich hatte sowas zweimal und nie Probleme damit :ka: aber eben nur weich gefesselt. Einmal Vollblutstute und die war unkaputtbar und einmal Shagya, die alles hatte nur keine Sehnenprobleme.

    Da gebe ich dir Recht, aber ich finde - heutzutage mehr als früher - dass man ein gutes Gefühl zur Gesundheit des Pferdes haben sollte, welches man kauft, sei es nun mit oder ohne Befund. Und wenn man da ne Unsicherheit verspürt, was Problem XY eventuell mit sich bringt, finde ich das mehr als vernünftig, seinem Gefühl zu folgen und gegebenenfalls Abstand zu nehmen.

    Das sowieso. Und lieber einmal zu kritisch, als. So ein Pferd ist doch eher Lebensverändernd.