Ich kenne einen Bulldoggen-Welpen, der gemütlich an der Leine läuft. Aber das ist eh ein ruhiger Geselle.
Beiträge von Fenjali
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Manche Hunde sind auch einfach sehr reizoffen und denen tut externe Regulation gut. Manchmal reguliert sich das dann mit dem Erwachsenwerden.
Ein Satz zum Einrahmen und an die Wand hängen, damit man nicht die Hoffnung verliert.

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Ich lasse keine fremden Hunde (bestimmten Typs schon gar nicht) an sie ran. Wenn welche ohne Besitzer kommen, bewerfe ich die mit Stöcken, kommen sie näher, schlage ich mit Stock oder Leine oder trete sie weg.
Hunde, die sich davon beeindrucken lassen, sind wahrscheinlich sowieso harmlos. Und bei dem Rest hätte man schlechte Karten mit sowas, denke ich mal. Ausprobieren würde ich das lieber nicht bei einem Ridgeback oder dergleichen.
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Plüschtiere hätten hier eine Lebensdauer von ungefähr 2 Minuten. Dann könnte ich nur noch die Einzelteile aufsammeln - wenn er die nicht vorher verschluckt.
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Trockenfutter einweichen und Flohsamenpulver?
Selberkochen wäre natürlich besser.
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Spielzeug und Plüschviecher werden eh überbewertet.
Es lebe der CROCS

Crocs sind die einzigen "Spielzeuge", die hier immer rumstehen. Leider wird er nicht müde, sie klauen zu wollen.

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ich frag mich nur immer, woher dieser Ressourcenverteilungskram kommt. Wir verwalten das Leben unserer Hunde eh von A bis Z,
Das wissen wir, aber wissen es auch die Hunde?
Zitatda braucht man imo nicht noch künstlich mehr Abhängigkeit schaffen.
Wenn du einen Hund erziehen willst/eine gute Orientierung erreichen willst - wie willst du das machen, wenn der Hund total unabhängig ist und sich denkt: "Spielzeug? Super, liegt eh rum. Futter? Ist ständig im Napf und Leckerchen krieg ich fürs Atmen obendrauf. Und wenn der Mensch nicht gleich was rausrückt, such ich mir was vom Boden. Lob/Aufmerksamkeit? Krieg ich eh ständig von allen Menschen. Und wenn mal nicht, dann schieb ich Frust."
Was vermittelt man einem Welpen/jungen Hund oft unbewusst? "Guck mal, das gehört jetzt alles dir. Ich bin hier das Personal und du darfst dich ruhig benehmen wie du möchtest." Und dann wundert man sich, wenn er auch alles so macht wie er möchte.
Das steht und fällt jetzt nicht unbedingt nur mit rumliegendem Spielzeug, aber es kann als Baustein im Gesamtgefüge schon eine Rolle spielen.
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Eh ja, hier geht's um einem 5 Monate alten Zwerg, der ein bisschen "schwer zur Ruhe kommt", nicht um einen Junkie.
Es wurde ja im Eingangspost die These aufgestellt, dass die ständige Verfügbarkeit von Spielzeug den Hund zur Ruhe kommen lassen sollte. So als eine Art Gewöhnungseffekt. Bei Junkies jedenfalls ist das mMn nicht der Fall. Warum solte es denn bei (Noch-) Nicht-Junkies so sein, wenn sie durch Spielzeug "hochdrehen"? Bei einem Hund, den Spielzeug wenig interessiert, mag das keine Rolle spielen, aber davon ist ja nicht die Rede.
Davon mal ganz abgesehen, finde ich es besser, einem Hund beizubringen, dass der Mensch Ressourcen zuteilt statt ihm beizubringen, dass er jederzeit über alles frei verfügen kann. Aber gut, das muss ja jeder selbst wissen.
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Viele Hunde können durch unkontrolliertes Spielzeug/Ballwerfen ganz leicht zum Balljunkie werden. Das Adrenalin, das durch das Balljagen im Körper entsteht, wird nur langsam abgebaut. Und in so einem Fall, also wenn der Hund extrem aufdreht bei Ballsichtung, hilft mMn nur, dass er möglichst gar keinen Ball mehr sieht. Bälle und andere Spielzeuge sind für Balljunkies durchaus vergleichbar mit einer Droge.
Ob da ein "Bällebad" was bringt, wage ich zu bezweifeln. Dieser Trainingsansatz kam mal in einer Rütter-Sendung. Da wurde der Hund derartig mit Bällen beschossen, dass er gar nicht mehr wusste, welchen er zuerst jagen sollte. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde er aber außerhalb dieser Situation auf "Ballentzug" gesetzt.