Beiträge von Fenjali

    In eigenen Worten:

    Ja, sie stimmt absolut zu, dass da erheblicher Stress, Gefahren und Leiden für Haus-, Nutz- und Wildtiere vorhanden sind.

    ... Haus- und Nutztiere müsste es ja nicht geben, also sind die Halter schuld, wenn diese leiden. Nicht meine Meinung, aber so könnten die Argumente lauten, wenn sich die Politik dieser Sache annimmt. Am Ende darfst du zum Schutz der Wölfe keine Herdenschutzhunde mehr halten und auch keine Herde, denn auch die ist ja sicher nicht Co2-neutral.

    Ich habe mal gesehen, wie eine Mitarbeiterin einer Huta einen kleinen Hund sehr grob am Nacken gepackt und in einen Nebenraum geworfen hat, so dass er quietschte. Erschrocken nachgefragt, was er denn gemacht hätte?

    Antwort: "Der nervt schon den ganzen Tag."

    Das hätte mich schon stutzig machen sollen. Hab mich gefragt, ob die Besitzer wissen, wie mit ihrem Hund umgegangen wird. Und warum man in einer Huta arbeitet, wenn es einen schon nervt, dass ein kleiner Hund um einen herumläuft. Nach außen hin war alles sauber und elegant eingerichtet. Da denkt man dann, der Hund ist gut aufgehoben..

    Meinen Hund habe ich dort nach ein paar Stunden verletzt wiederbekommen, sodass ich zum TA musste. Das gesamte Verhalten der Huta im Nachgang fand ich so erbärmlich, unehrlich und unprofessionell, einzig darauf aus, sich rechtlich nicht angreifbar zu machen, dass ich es inzwischen auch für möglich halte, dass mein Hund misshandelt wurde. Laut Tierarzt konnten die Verletzungen durch Tritte oder Einklemmen in eine Tür gekommen sein..

    Dass man einen Hund aus Versehen tritt oder aus Versehen in einer Tür einklemmt, mag ja vorkommen. Aber dann erwarte ich von einer *vertrauenswürdigen* Person, dass sie diesen Fehler einräumt und nicht frech alles leugnet. So etwas soll bei denen öfter vorgekommen sein, wie ich später erfahren habe.

    Also ich traue da keinem "Profi" mehr über den Weg (Ausnahmen mag es geben, aber Köln ist leider zu weit weg ;). Ich würde zwecks Betreuung nur noch auf Privatpersonen setzen, die Zeit, Lust und Liebe haben, einen Hund zu betreuen (und sich vielleicht selbst keinen eigenen Hund leisten können oder wollen).

    Aber es nimmt gerade in Berlin so extreme und besonders für Rettungskräfte lebensgefährliche Ausmaße an, dass das für mich in keinem Verhältnis mehr steht und die "kriegsähnlichen" Zustände hier auf den Straßen mit normalem Silvesterspaß schon lange nichts mehr zu tun haben.

    So ist es und ich verstehe nicht warum das noch geduldet wird. Wie krank ist es außerdem Rettungskräfte und Feuerwehr anzugreifen, das geht gar nicht in meinen Kopf! Wie ein Verbot umsetzen, das ist das eigentliche Thema hier in Berlin, weil ein bestimmtes Klientel den Rechtsstaat gar nicht anerkennt, denen wären auch Verbote egal, die wollen die Konfrontation.

    Jugendliche böllern hier fast jeden Tag wenn es dunkel wird, gerne in umliegenden Parks, aber auch vor unserer Haustür. Klar kann man das melden, doch bevor die Polizei da ist, sind die weg und ich rede von tausenden Parks in Berlin. Ich weiß nicht wie groß die Lobby der Hersteller ist, doch ein Herstellungsverbot und Verkauf an Privatpersonen wäre schon ein erster Schritt, doch ich denke dann verlagern sich die Ankäufe eben in die östlichen Länder.

    Ja, gäbe es den politischen Willen, die tiefergehenden Probleme zu lösen, bräuchte man über immer mehr Verbote auch nicht nachzudenken.

    Da es den aber nunmal nicht gibt, wäre so ein Verbot zumindest ein Notbehelf.

    Zitat von Terrorfussel

    Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spicht sich gegen ein flächendeckendes Böllerverbot aus, zuletzt vor drei Wochen. Damit bekäme man die Situation nicht in den Griff, sagte er.

    Vielleicht, wenn man rigoros Verkauf, Besitz und Verwendung ahnden würde?

    Eigentlich bin ich nicht für solche Verbote, weil sie vor allem den Leuten den Spaß verderben, die normal damit umgehen.

    Aber es nimmt gerade in Berlin so extreme und besonders für Rettungskräfte lebensgefährliche Ausmaße an, dass das für mich in keinem Verhältnis mehr steht und die "kriegsähnlichen" Zustände hier auf den Straßen mit normalem Silvesterspaß schon lange nichts mehr zu tun haben.