Beiträge von Fenjali

    Also sorry, aber diesen Beitrag verstehe ich nicht.

    Warum lässt man die Neigung zum Knochenkrebs beim Riesenschnauzer einfach mal hinten runterfallen oder verharmlost Krebs als "häufig behandelbar" als wäre das ein Schnupfen?

    Auch zum Airedaleterrier hatten wir ja bereits eine kleine Diskussion und ich habe Fakten und Zahlen dazu genannt, die ich mir nicht ausgedacht habe, sondern die das Ergebnis von unvoreingenommenen Recherchen sind. Fakt ist: Der Airedale wird von Tierkrankenversicherungen (wie z.B. Agila) in der gleichen Beitragsgruppe geführt wie die Französische Bulldogge! Warum ist das so?

    Kann man nun als ungerechtfertigt abtun, aber *vielleicht* ziehen sich Versicherer ihre Risikokalkulation ja nicht *ganz* aus dem Hut. Im Zweifel könnte man mal nachfragen, auf welcher Datengrundlage die Berechnung basiert.

    Und was noch wichtiger ist: Nach meiner Information beträgt die Todesursache "Krebs" beim Airedale 38 %. Und auch das hatte ich mir ja nicht ausgedacht, sondern ich hatte seriöse Quellen dazu genannt.

    Das ist nicht "genausoviel wie bei jeder anderen Rasse", das ist mehr als doppelt so viel wie bei manchen anderen Rassen!

    Schön wäre, wenn das nicht stimmt, aber dazu hätte ich gern Zahlen und Quellen.

    Jetzt ist doch mal wieder klar, dass jeder seine Lieblingsrassen empfiehlt.

    Konkrete Zahlen und Studien würde ich aussagekräftiger finden als Plaudern aus dem Bauch heraus und Anekdoten über Einzelexemplare.

    Ich finde das völlig okay, wenn hier auch ein bisschen aus dem Bauch heraus erzählt wird und natürlich kennt man sich in der Regel mit der eigenen Rasse am besten aus. Ich sehe das Thema hier als Sammelsurium. Jemand schlägt eine Rasse vor, jemand anderes hält eine Gegenrede. Es ist doch klar, dass es DIE gesunde Rasse nicht gibt. Aber ich finde das Thema gut, eben genau als Gegenpol zum Qualzuchtthread. Welche Rassen sind noch oder wieder weitgehend gesund? Welche Probleme gibt es evtl. dennoch und gibt es hier evtl. auch Linien, die für Probleme bekannt sind, während andere gesund sind usw.

    Klar ist das subjektiv.

    Studien finde ich auch gut, wenn es welche gäbe, die Rassen in ihrer Gesundheit als ganzes vergleichen. Wird es wahrscheinlich nicht geben, weil viel zu umfangreich. Eine Studie wird in der Regel immer nur eine Krankheit im speziellen untersuchen und das hat dann wieder Null Aussagekraft und kann höchstens dazu dienen, die Gesundheit einer Rasse zu widerlegen.

    Es gibt für etliche Rassen einen

    "Report from the Kennel Club/

    British Small Animal Veterinary Association

    Scientific Committee

    Summary results of the

    Purebred Dog Health Survey

    for the breed ... XYZ"

    Ist schon etwas her, vielleicht kennt ja jemand noch neuere Studien, Statistiken und Berichte. :)

    "Leine dran lassen, der geht sonst jagen und rennt zu anderen Hunden" ist nun kein seitenlanger Regelkatalog :???:

    Und weder eine unverständliche noch ungewöhnliche Forderung und selbstverständlich kann man von einem Sitter erwarten, diese Forderung nicht einfach ohne Absprache zu missachten.

    Und dass jemand einen Hund nach 3x Gassigehen so genau einschätzen kann, dass er besser als der Besitzer weiß, was geht und was nicht, ist doch auch Blödsinn. Das kann auch ein Trainer nicht nach der ersten Trainingsstunde und dass Wesenstests keine große Aussagekraft haben, ist jetzt auch kein Geheimnis.

    ... und selbst wenn er das könnte, wie kommt er denn dazu, sich einfach über die Absprachen hinwegzusetzen?

    Sehe ich auch so. Das ist doch nur hilfreich für den Sitter, wenn die Anleitung so genau wie möglich ist. Und je genauer, umso mehr Text. :ka: Auch wenn das nur 3 oder 4 Regeln sind.

    Zitat

    Was ich hingegen tatsächlich mal übertrieben fand: Es gab eine Anleitung dazu, wie der Hund sein Essen serviert bekommt (also so mit Napf hinstellen, Hund muss sitzen und gucken, Freigabesignal)...

    Da wiederum verstehe ich nicht, warum das übertrieben sein soll. Ich mache das immer so (bis auf das Sitzen) und würde es auf Wunsch natürlich auch bei einem Sitterhund so machen. :ka:

    Ich würde meinen Hund ja nur Leuten geben, die ich kenne. Und denen traue ich natürlich zu, dass sie das auf die Reihe kriegen, auch wenn sie keine große Ahnung von Hunden haben, sondern nur fragen, was in so einem Fall zu tun ist. Denn für diesen Fall würde ich dann ja eine "Anleitung" geben.

    Und nur weil jemand Erfahrung mit Rasse ABC hat, heißt ja auch nicht, dass er Erfahrung mit Rasse XYZ hat und auch nicht, dass er mit jedem Exemplar der Rasse A,B oder C zurechtkommt. Deshalb würde ich Erfahrung eher relativ sehen in diesem Zusammenhang. Wenn jemand Hunde gewohnt ist, die problemlos abgeleint werden können, hat er nicht unbedingt auf dem Schirm, dass das nicht mit jedem Hund geht. Deshalb muss er ja nicht blöd sein, aber er soll sich einfach an die Vorgaben vom Besitzer halten.

    Tierärzte/Helferinnen beispielsweise sind ja automatisch erfahren im Umgang mit Hunden. Und trotzdem gibt es Situationen, wo man in die Tischkante beißen möchte (z.B. kurz vor dem Röntgen Späßchen machen und hochpushen und sich dann wundern, wenn der Hund gar nicht dran denkt, ruhig auf dem Tisch zu liegen). Man steht noch daneben und weist drauf hin. Aber man ist ja nur der dumme Besitzer, der weniger Ahnung hat als die gelernten Experten. :roll:

    Zitat

    Ich denke es schadet keinesfalls wenn der Gassigänger so hunderfahren ist, dass er die Körpersprache eines Hundes lesen/deuten kann.

    Schaden kann das nicht, das ist ja nun aber auch kein Hexenwerk. Ich möchte trotzdem nicht, dass jemand eigenmächtig herumdeutet, sondern sich genau an meine Anleitung hält. Selbsternannte Hundeexperten neigen ja bekanntlich dazu, alles besser zu wissen. ;) Und dann hat man den Salat.

    Zitat

    Und wenn Du in Hamburg jedesmal die Strassenseiten wechselst wenn Dir ein Hund entgegen kommt, hast Du aber zu tun. In Berlin sicher nicht viel anders. Und zudem schliesst das eine das andere nicht aus.

    Ja, hat man zu tun, ist aber machbar. Der Sitter soll ja nun auch nicht stundenlang spazierengehen.

    Verantwortungsbewusst reicht. Wozu er Ahnung und "Hundelesen" braucht, wenn er den Hund an der Leine lassen soll und das auch macht, ist mir schleierhaft.

    Weil er nicht allein auf der Welt ist. Was nützt mir ein Sitter, der zwar den Hund angeleint lässt, aber einen halben Nervenzusammenbruch kriegt, wenn ein "Tut- Nix" oder schlimmer ein "Tut- vielleicht- doch- was" reinrauscht. Da wär mit jemand lieber, der die Hunde lesen kann und adäquat handeln, was vielleicht sogar bedeutet, die Leine fallen zu lassen.

    ...da wär mir jemand lieber, der Hundekontakte vorsorglich vermeidet. Straßenseite wechseln, wenn Hund in Sicht.