Beiträge von Fenjali

    TanNoz Ist das ein Anti-Zug-Geschirr, was der Hund da trägt?

    Ich meinte einen Hund der da eine so deutliche Grenze setzt, dass der Elo es wirklich kapiert.

    Solche Hunde würde ich tatsächlich gerne Mal kennen lernen... Lima ist auch eher rüpelhaft unterwegs (ist schon besser geworden), aber reagiert gut auf klare Ansagen von anderen Hunden. Aber da kennen wir halt keine. Die anderen (Jung)Hunde sind entweder genauso oder wehren sich halt nicht. Ich hole Lima da selbstverständlich immer weg, aber so Hunde, die eine klare Ansage machen wären schon goldwert.

    Meiner ist neulich an so einen geraten. Aber vorsichtiger wird er dadurch leider nicht. Ich lasse ihn lieber nur mit Hunden spielen, die seine Art mögen. Heute hatte er Glück und konnte ein wenig mit einem Weimaraner und einem Drahthaar rumbolzen, die ihn ganz toll fanden. :herzen1:

    Ich habe auch das Dilemma zwischen "kein zuverlässiger Gehorsam und dringender Freilaufbedarf".

    Heute habe ich es drauf ankommen lassen und war abends noch in einem Auslaufgebiet (wenig los dank Regenwetter). Stressiger Tag für mich, ich wollte einfach nur spazierengehen und hatte keine Lust mehr, die (Schlepp)leine zu halten und auf die Umgebung zu achten. Dann tauchten andere Hundehalter auf, die in eine andere Richtung liefen. Normalerweise wäre meiner dann auf und davon. Ich machte mich also gefasst darauf, hinterherzurennen und ihn abzuholen, weil ihm alles egal ist, wenn er andere Hunde sieht. Leider ist ihm auch egal, ob die anderen Hunde überhaupt Bock auf ihn haben.

    Mir war heute auch alles egal und ich dachte mir, was solls. Und siehe da: Er startete zwar durch in Richtung des anderen Hundes, kehrte aber um, weil ich einfach weitergelaufen bin ohne ihn zu rufen. Das ging ihm dann wohl doch zu weit und er beeilte sich, mich einzuholen.

    Das hat er überhaupt noch nie gemacht, wenn ein anderer Hund in Sichtweite war. Noch nie, auch nicht als Welpe. Ich bin echt erstaunt und hoffe, dass das jetzt öfter so läuft.

    Obwohl ich dachte, es vermeiden zu können (haha), ist mein Hundchen ähnlich spielzeuggeil wie seine Vorgängerin. Heute wollte ich das mal gezielt für den Rückruf nutzen. Superrückrufsignal => Frisbee hat er sofort begriffen und kam mit einer Wucht angebrettert, dass ich den Frisbee schon vor Ankunft bei mir wegschleudern musste, damit nicht wieder mein Knie dran glauben muss. :fear:

    Ich glaube, ich habe durch die Übung Ansehen hinzugewonnen, frei nach dem Motto: "Endlich begreift die Olle auch mal, wie toll Spielzeug ist." :D

    Normalerweise darf er ja nie hin, wenn er einen Ball, Regenschirm o.ä. "Beuteobjekte" sieht.

    Meiner hat sich sogar mal über ein Weinglas hergemacht, das auf dem Beistelltablett/Tisch stand und ich kurz aus dem Raum gegangen bin, um noch was zu holen. Er ist da echt tückisch. Man denkt, er schläft und zack, greift er sich was, sobald er sich unbeobachtet fühlt. Wenn er hört, dass ich zurückkomme, geht er sofort wieder auf seinen Platz als wäre nichts. Da kommt man aus der Küche wieder und findet ein Weinglas vor, von dem der Sabber runtertropft.. :lol:

    Nein, in deinem Beispiel würde die Frage lauten: Was ist wichtiger - der Freund oder das Leben des Bruders.

    Und wenn du dann das Geld nimmst, hast du dich für den Bruder entschieden. Ist doch ganz einfach.

    Ach so, in deiner Welt ist das so einfach. Na denn.

    Die Frage lautete Geld oder Liebe. Das Du die Frage mal eben umgepasst hast, hat eher was von "ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt"

    Ist es so schwierig, ein bisschen abstrakter zu denken?

    Ich verstehe wirklich nicht, wieso man immer gleich so aggressiv werden muss.

    Für mich sind viele solchgearteter Fragen nichts weiter als Polemik und keiner Antwort würdig.

    Schon alleine weil die Antwort den Befragten in der Gesellschaft z.T. abstempelt. Geld oder Liebe? Geld! Äh.. aha.. so eine ist das also.

    Das Leben ist kein entweder oder, kein schwarz oder weiß. Das Leben ist viel facettenreicher und vielschichtiger. Ich nehme das Geld, weil..... ich in einem Land ohne gute staatliche medizinische Versorgung/Versicherung lebe und mein Bruder eine lebensrettende, aber extrem teure medizinische Behandlung benötigt für die ich das Geld brauche > und ich bin bereit meine Liebe dafür zu opfern, auch wenn es mich den Rest des Lebens schmerzen wird. Interessiert aber niemanden, weil die polemische Frage lautete Geld oder Liebe.

    Nein, in deinem Beispiel würde die Frage lauten: Was ist wichtiger - der Freund oder das Leben des Bruders.

    Und wenn du dann das Geld nimmst, hast du dich für den Bruder entschieden. Ist doch ganz einfach.

    Denn am Ende kann man es durchaus darauf herunterbrechen, was man lieber hat. Oder was einem wichtiger ist, wenn man so will.

    In deiner Lebensrealität anscheinend, in meiner nicht.

    Das hängt gar nicht von einer konkreten Lebensrealität ab, denn abstrakt betrachtet werden in jeder Lebensrealität bei solchen Fragen bestimmte Güter gegeneinander abgewogen.

    Dabei gibt es zwei verschiedene Lager: Die einen sagen, die unterschiedlichen Güter kann man nicht miteinander vergleichen.

    Die anderen sagen: Wenn du dich entschieden hast, hast du bereits verglichen.

    Nehmen wir als Beispiel die Frage: "Was ist dir wichtiger: Geld oder Freundschaft?" Wer dann sagt, "kann man nicht vergleichen, aber ich nehm das Geld", hat der dann wirklich nicht verglichen?