Wie trainierst du, dass er sich dann benimmt?
Beiträge von Fenjali
-
-
Der Hundekumpel von meiner verstorbenen Boxerhündin war ein Langhaar-Collie. Wirklich sehr sensibel, hat alles gemeldet, was sich bewegte oder was ihm sonst nicht gefiel. Hat sich aber die stürmischen Begrüßungen meiner Hündin ohne Weiteres gefallen lassen. Motto: Mädchen dürfen alles.

Aber immer, wenn wir unterwegs mit ihm waren, hieß es "Lassie, Lassie, Lassie". Jeder wollte "Lassie" streicheln. Dieser alte Hundefilm scheint in den Köpfen heute noch sehr verankert zu sein und mich persönlich würde das mehr stören, als wenn die Leute wegen "großer, dunkler Hund" die Straßenseite wechseln.
-
Alles anzeigen
Ist es bei euch wirklich so, dass ihr merkt, wenn ihr die Regeln schleifen lasst, dass sich der Hund mehr heraus nimmt?
Bei uns ist das eigentlich gar nicht der Fall. Nur weil ich mal ein Sitz (was ich eh aus Rücksicht selten nutze) nicht durchsetze, merke ich an Eros Verhalten keine Änderung.
Bei meinem Hund nimmt die Distanzlosigkeit und Frechheit mir gegenüber auf jeden Fall zu wenn ich zu weich und Larifari werde.
ExtremBeispiel: Ich setze ihn zuhause bewusst einige Tage keine Grenzen oder achte nicht auf die Einhaltung von Hausregeln = am Tag vier trampelt er dann auf dem Sofa über mich rüber und auf mich drauf als wäre ich Luft. 35kg Boxer mit Pfote auf dem Magen ist scheisse.
Er bekommt dann einen Freiflug vom Sofa und per ernsten Mitarbeitergespräch dann erstmal viele Privilegien entzogen die er sich wieder erarbeiten muss. Ich frische dann auch die Raumverwaltung wieder konsequent auf.
Wenn ich 1-2Tage weg war, merke ich sofort an der schlechteren Leinenführigkeit das mein Mann „fünfe grade“ hat sein lassen an der Leine.
Wenn ich ein Kommando gebe und lasse es mehrmals durchgehen wenn er es nicht umsetzt, weiß ich, der wird sich auch überlegen ob das nächste, andere Kommando umsetzungswürdig ist.
Er muss an der Wohnungstür IMMER stehenbleiben und bekommt die Pfoten gewaschen. Ich brauche da nix sagen. Er betritt die Wohnung nicht ohne Freigabe. Aber ich korrigiere seine Position. Täte ich das nicht, stünde er nach einer Woche drin im Flur anstatt draußen auf der Matte.
Ich habe einen Hund der es ausnutzt wenn ich krank bin oder gehandicapte. Keiner der Sorte die dann gaaaanz brav bleiben.
Sowas halt.
Haha, genauso ist das hier.
Bis auf das Pfoten waschen. Aber dafür habe ich ein Ritual an der Tür für vor und nach dem Rausgehen und wenn wir wiederkommen. Sonst würde er halt einfach durch die Tür brettern wollen. -
Ich habe hier ein Exemplar, dem es an Selbstbewusstsein absolut nicht mangelt. Da habe ich inzwischen den Eindruck, dass ich besser fahre, wenn ich jedes dumme "Sitz" auch wirklich durchsetze, obwohl es mir überhaupt nicht wichtig ist. Hat er mal mehr Freiheit, scheint er die anschließend auch einzufordern. Und sei es auch nur, dass ich es mal nicht so genau nehme oder er an der Flexileine rumdödeln darf wie er möchte. Da stolziert er dann rum, hob neulich erstmals das Beinchen und stellte sich taub.

Soll er dann wieder an der normalen Leine laufen, muss ich umso strenger sein. Und dann ist er plötzlich wieder mehr der kleine Junge und weniger der coole Teenie, der sich von Mama nichts mehr sagen lässt.

-
Emma mag ihre eine Gassirunde seit 2 Tagen nicht mehr laufen. Das ist so ein schöner Rundweg...in einer Stunde ist man den gelaufen. Das war perfekt.
Und irgendwas ist passiert. Sie weigert sich dort zu laufen. Sie stemmt sich wie ein störrischer Esel gegen die Leine und will nicht. Lass ich die Leine fallen und gehe einfach, bleibt sie stehen. Bin ich außer Sichtweite, kommt sie gerade so weit hinterher, dass sie mich wieder sieht, aber bleibt wieder stehen. Wenn ich mich in ihre Richtung bewege, rennt sie zum Auto zurück und wartet vorm Auto. Sie springt dann sofort ins Auto rein und will weg. Total merkwürdig.
Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendwas vorgefallen ist oder komisch war.
Beim ersten Mal, dachte ich noch ihr geht's nicht gut und sie will nicht Gassi gehen. Aber heute sind wir danach woanders hingefahren und sie ist fröhlich vorne weg gelaufen.
Sensible Hunde sind suuuuper

Ich kenne Trainer, die dann sagen, das hat der Hund nicht zu entscheiden, wo ihr langgeht. So nach dem Motto: Setz dich durch oder wunder dich nicht, wenn er auch in anderen Punkten Gehorsam verweigert.
Ich lass meinen schon gucken, wenn er meint, dass irgendwo was aufregendes ist und warte dann auch mal..
Dazu würden mich ein paar Meinungen interessieren: Findet ihr, dass man sich immer durchsetzen muss und ein Hund nur alleine atmen, aber sonst gar nichts zu entscheiden hat?
-
Mich würde auch mal interessieren, wie sie den Bernhardiner in die Spur gekriegt haben (wenn überhaupt).
Wäre ja toll, wenn das lieb und nett mit ein bisschen strategischer Veränderung an ein paar Stellschräubchen getan wäre, aber ich glaube fast, da ist ein falscher Eindruck vermittelt worden.
-
Na ist doch klar. Ein Tierarzt, der sagt: "Ihr Hund ist zu fett und Sie sind ein Tierquäler" wird da bestimmt kein Umdenken bewirken.
-
Autoritätsperson? Der Tierarzt ist doch nicht weisungsbefugt, es sei denn, er wäre ihr Vorgesetzter.
-
Tomaten, Paprika und auch Kartoffeln hatte ich letztes Jahr auf dem Balkon ausprobiert. Die Ausbeute war extrem gering. Aber Gurken sind super geworden, die baue ich jetzt jedes Jahr an.
Und Süßkartoffeln habe ich jedes Jahr, diesmal im Pflanzsack und in großen Töpfen, um Knollen zu ernten. Zum Herbst hin ziehe ich Ableger, die machen sich im Winter ganz gut als Zimmerpflanzen und kommen im nächsten Sommer wieder raus auf den Balkon.
-
Günther ist nicht gut erzogen, sondern einfach nur eine totale Schlaftablette.
