Beiträge von Fenjali

    Der Hundekumpel von meiner verstorbenen Boxerhündin war ein Langhaar-Collie. Wirklich sehr sensibel, hat alles gemeldet, was sich bewegte oder was ihm sonst nicht gefiel. Hat sich aber die stürmischen Begrüßungen meiner Hündin ohne Weiteres gefallen lassen. Motto: Mädchen dürfen alles. :D

    Aber immer, wenn wir unterwegs mit ihm waren, hieß es "Lassie, Lassie, Lassie". Jeder wollte "Lassie" streicheln. Dieser alte Hundefilm scheint in den Köpfen heute noch sehr verankert zu sein und mich persönlich würde das mehr stören, als wenn die Leute wegen "großer, dunkler Hund" die Straßenseite wechseln.

    Haha, genauso ist das hier. :D Bis auf das Pfoten waschen. Aber dafür habe ich ein Ritual an der Tür für vor und nach dem Rausgehen und wenn wir wiederkommen. Sonst würde er halt einfach durch die Tür brettern wollen.

    Ich habe hier ein Exemplar, dem es an Selbstbewusstsein absolut nicht mangelt. Da habe ich inzwischen den Eindruck, dass ich besser fahre, wenn ich jedes dumme "Sitz" auch wirklich durchsetze, obwohl es mir überhaupt nicht wichtig ist. Hat er mal mehr Freiheit, scheint er die anschließend auch einzufordern. Und sei es auch nur, dass ich es mal nicht so genau nehme oder er an der Flexileine rumdödeln darf wie er möchte. Da stolziert er dann rum, hob neulich erstmals das Beinchen und stellte sich taub. :D

    Soll er dann wieder an der normalen Leine laufen, muss ich umso strenger sein. Und dann ist er plötzlich wieder mehr der kleine Junge und weniger der coole Teenie, der sich von Mama nichts mehr sagen lässt. :lol:

    Emma mag ihre eine Gassirunde seit 2 Tagen nicht mehr laufen. Das ist so ein schöner Rundweg...in einer Stunde ist man den gelaufen. Das war perfekt.

    Und irgendwas ist passiert. Sie weigert sich dort zu laufen. Sie stemmt sich wie ein störrischer Esel gegen die Leine und will nicht. Lass ich die Leine fallen und gehe einfach, bleibt sie stehen. Bin ich außer Sichtweite, kommt sie gerade so weit hinterher, dass sie mich wieder sieht, aber bleibt wieder stehen. Wenn ich mich in ihre Richtung bewege, rennt sie zum Auto zurück und wartet vorm Auto. Sie springt dann sofort ins Auto rein und will weg. Total merkwürdig.

    Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendwas vorgefallen ist oder komisch war.

    Beim ersten Mal, dachte ich noch ihr geht's nicht gut und sie will nicht Gassi gehen. Aber heute sind wir danach woanders hingefahren und sie ist fröhlich vorne weg gelaufen.

    Sensible Hunde sind suuuuper :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich kenne Trainer, die dann sagen, das hat der Hund nicht zu entscheiden, wo ihr langgeht. So nach dem Motto: Setz dich durch oder wunder dich nicht, wenn er auch in anderen Punkten Gehorsam verweigert.

    Ich lass meinen schon gucken, wenn er meint, dass irgendwo was aufregendes ist und warte dann auch mal..

    Dazu würden mich ein paar Meinungen interessieren: Findet ihr, dass man sich immer durchsetzen muss und ein Hund nur alleine atmen, aber sonst gar nichts zu entscheiden hat?

    Mich würde auch mal interessieren, wie sie den Bernhardiner in die Spur gekriegt haben (wenn überhaupt).

    Wäre ja toll, wenn das lieb und nett mit ein bisschen strategischer Veränderung an ein paar Stellschräubchen getan wäre, aber ich glaube fast, da ist ein falscher Eindruck vermittelt worden.

    Tomaten, Paprika und auch Kartoffeln hatte ich letztes Jahr auf dem Balkon ausprobiert. Die Ausbeute war extrem gering. Aber Gurken sind super geworden, die baue ich jetzt jedes Jahr an.

    Und Süßkartoffeln habe ich jedes Jahr, diesmal im Pflanzsack und in großen Töpfen, um Knollen zu ernten. Zum Herbst hin ziehe ich Ableger, die machen sich im Winter ganz gut als Zimmerpflanzen und kommen im nächsten Sommer wieder raus auf den Balkon.