Ja, habe ich bei meiner Hündin locker gesehen.
Den anderen Hund trotzdem streicheln - wem soll das was bringen? Man provoziert nur Zwietracht unter den Hunden und ggf. Eskalation. Ich würde auch nicht wollen, dass jemand meinen Hund streichelt, um seinem etwas zu "erklären".
Ich würde meinem Hund kein Mitspracherecht darüber einräumen, mit wem ich interagiere und wie lange usw.
Was bringt es, wenn du also selbst darüber bestimmst, mit wem du interagierst und das nicht den Hund regeln lässt?
Das bringt das, dass du dem Hund deutlich machst, dass du willens und fähig bist, deine Kontakte selbst zu regeln und da keine hündische Unterstützung/Einmischung brauchst.
Wie willst du denn verlangen, dass dein Hund sich an dir orientiert, wenn er die Erfahrung macht, dass er dir prima Kontaktvorgaben machen kann, an die du dich auch noch brav hältst.
Ist es dann immer noch in Ordnung, wenn der Hund sich bei einer liebevollen Umarmung zwischen dir und deinem Mann/Kind dazwischenschiebt?
Klar, die meisten Hunde sind so nett/weich, dass das nie wirklich eskaliert, aber bei manch anderem Typ Hund kann das der Anfang davon sein, dass der Hund anfängt, deine Kontakte zu regulieren.
Aber der wichtigste Punkt für mich ist: schon solche Kleinigkeiten können große Unterschiede in der Halterorientierung des Hundes ausmachen.