Amarandh Ich bewundere deinen Optimismus, wirklich. Und klar, nur weil jeder schon mal einen Husky gesehen hat, der durch negatives Verhalten aufgefallen ist, heißt das natürlich nicht, dass deiner das auch tut.
ABER: was wenn doch? Was wenn das Worst-Case-Szenario eintritt?
Was wenn dein Husky nicht alleine bleiben kann und in deiner Abwesenheit die Bude zerlegt? Schön, dass die Versicherung Beschädigungen an der Wohnung übernimmt, aber Stress mit dem Vermieter gibt es trotzdem. Und eine geschredderte Matratze übernimmt die Versicherung nicht.
Was, wenn es mit der Waldromantik nicht klappt und dein Husky sein Leben lang an der Leine bleiben muss, weil er sonst wildert und Tiere tötet (eine Straftat übrigens und Jäger haben das Recht, wildernde Hunde zu schießen)?
Was, wenn dein Husky, während du im Parcours auf dem Podest stehst, sein Geschirr zerbeißt oder den Wald volljault, dass Fredo bei Girl with the Dogs in den Schatten gestellt wird? Wenn keiner mehr mit dir Parcours laufen will, weil sie sich nicht konzentrieren können?
Was, wenn dein Hund nicht verträglich ist oder sogar einen kleineren Hund als Jagdobjekt sieht? Die sind nicht schneller als ein Husky oder womöglich sogar angeleint.
Was, wenn dein Husky ein riesen Laufbedürfnis hat und 20-40km am Tag laufen will und muss, um angemessen ausgelastet zu sein? Weißt du, was ein Hund macht, der nicht ausgelastet ist? Ich kann nur von meinem absolut lieben KHC berichten und der wird richtig richtig nervig, wenn er mehrere Wochen nicht 2-3 Mal die Woche bespaßt wird.
Das heißt nicht, das alles davon eintreten wird. Aber es kann halt sein und was machst du dann? Das ist der wichtigste Tipp, den ich dir geben kann: Sei auf das schlimmste vorbereitet und freue dich über alles, was nicht eintrifft.