Beiträge von Beeblebrox

    Wenn du das zu dir selbst sagst, während du über eine Wiese schlenderst, hm, hast du dann ein Problem?

    Du bist über eine Wiese geschlendert und hattest keinen Hund dabei, zu dem du das sagen konntest?

    Hab das gerade mit den Hunden besprochen: Ja, du hast ein Problem.

    Zu wenig Hunde.

    Doch, doch, der Hund schlenderte auch über die Wiese. War aber grad paar Meter weiter weg und ich Red unterwegs nicht so viel mit den Hunden wenn ich nix von ihnen will🙃

    Ich möchte zukünftig die Ernährung meiner Mädels zu 50% auf Gekochtes umstellen. Nun bin ich ein bisschen überfragt, welche Zusätze ich benötige. Also nachdem irgendwo hier im Forum Futtermedicus empfohlen wurde, weiß ich immerhin schon, wo ich suchen muss, aber da gibt es ja auch recht viel Auswahl.

    Sookie ist grade 8 Monate alt - macht es Sinn ihr noch den Puppy & Junior-Zusatz zu geben oder kann man ihr schon "normale" Zusätze geben?

    Ist es sinnvoll verschiedene Zusätze zu nutzen (ich hätt an Cani Cooking und an Nature gedacht, evtl. auch Sensitiv)?

    Sind verschiedene Öle notwendig oder kann ich auch einfach Oliven- und Rapsöl geben?

    Bei 50% würde ich direkt den normalen Zusatz kaufen und keinen juniorzusatz mehr. Wir hatten und haben von napfcheck den sensitiv Zusatz.

    Bei den Ölen würde ich tatsächlich mehr abwechseln. Olivenöl z.b. bietet eigentlich kein überragendes FS Spektrum, wobei es natürlich trotzdem gesund ist.

    Ab und an Leinöl, Lachsöl, Hanföl, Weizenkeimöl. Es gibt ja auch so kleine Flaschen, Leinöl wird z.b. schnell schlecht. Bei Napfcheck gibt's auch MCT Öl, auch gut zwischendurch. Man muss natürlich nicht alle im täglichen Wechsel geben und dadurch dass du eh halb Fertig fütterst sind vermutlich viele EFS eh gedeckt.

    Welches Kommando nutzt du denn da?

    Bei uns ist es die Art der Leine. Habe ich die Flexi dran, läuft er wie er Lust und Laune hat. Bei der 1m Leine läuft er direkt am Bein und wenn ich mal in die Stadt gehe, habe ich die 2.50 m Leine dabei, da hat er gelernt, dass er zwar nicht hinter mir laufen muss aber im engen Radius. An dieser Leine darf er auch schnüffeln, nicht an der 1 m Leine. Ein direktes Kommando haben wir da nicht. Aber beim Laufen durch die Stadt, weiß er Bescheid.

    Das ist bei uns auch der Fall, Retrieverleine überziehen ist automatisch Signal für hinten laufen, Flexi und Schlepp ist alles erlaubt außer ziehen wie ein Ochse und nicht gehorchen wenn man gerufen wird 🙃 normal am Halsband ohne Kommando ist Leine ausnutzen und schnüffeln erlaubt, so lange es kein Kommando gibt (da ich nicht immer eine Retrieverleine dabei hab, war es mir wichtig, das hinten laufen genauso wie das fuß und bei mir als fixes Kommando zu etablieren, was auch komplett ohne Leine funktioniert).

    Ich war auch total im Flow: oh, ein Mann mit Krücken! Nix wie hin! Oh, eine Familie mit rennendem Kind! Unauffällig in die Richtung schlendern! Oh, Leute mit großen Einkaufstüten, los geht's!

    Er hat kein einziges Mal ausgelöst, sogar als ein junger Mann komplett eingepackt mit Mütze, Kapuze auf einem eScooter echt nah und rasant an uns vorbei fuhr.


    Das Thema ist eigentlich, dass er wenn er ein Kommando hat und weiß, was ich erwarte, solche Situationen sehr gut macht.

    Wahrscheinlich ist meine Erwartung -zumindest zu seinem jetzigen Entwicklungsstand - dass fremde Menschen ohne Kommando und ohne Anleitung ignoriert werden, einfach zu hoch.

    Welches Kommando nutzt du denn da?

    Meinst du für die Leinenführigkeit? Wir haben "hinten" aufgebaut als Kommando. Das Signal ist, dass ich ihn zurückschicke, zu ihm gewandt mit der flachen Hand das Signal gebe (wie viele fürs bleib) und sag "hinten". Dann drehe ich mich um und wir laufen los. Klappt dank viel Übung gut und da hat er auch schon gelernt, da hinten ist Funkstille, da hat er nichts zu melden, da kommt aber auch niemand an ihn Ran, er kann sich also sicher fühlen.

    Als OK, wenn wir uns mit jemandem unterhalten, ist das Kommando meistens ein Sitz und tatsächlich "alles gut", das kennt er als meine Bewertung von Situationen. Eigentlich möchte ich dahin kommen, dass er von selbst hinter mich geht und abwartet. Ich glaub da muss ich nochmal meinen Ansatz überdenken zusammen mit unserer Trainerin.

    Wir sind gestern direkt zum Training in die Innenstadt gelaufen.

    War wegen des schönen Wetters genau die richtige Menschenmenge unterwegs. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Kurz vor der Innenstadt hab ich ihn in die Leinenführigkeit genommen (also hinter mich) und wir sind zweimal über den Marktplatz und die Einkaufsstraße rauf und runter. Man hat gemerkt, dass es ihn echt angestrengt hat und viel Konzentration abverlangt hat, aber er war super brav.

    Ich war auch total im Flow: oh, ein Mann mit Krücken! Nix wie hin! Oh, eine Familie mit rennendem Kind! Unauffällig in die Richtung schlendern! Oh, Leute mit großen Einkaufstüten, los geht's!

    Er hat kein einziges Mal ausgelöst, sogar als ein junger Mann komplett eingepackt mit Mütze, Kapuze auf einem eScooter echt nah und rasant an uns vorbei fuhr.

    Das Thema ist eigentlich, dass er wenn er ein Kommando hat und weiß, was ich erwarte, solche Situationen sehr gut macht.

    Wahrscheinlich ist meine Erwartung -zumindest zu seinem jetzigen Entwicklungsstand - dass fremde Menschen ohne Kommando und ohne Anleitung ignoriert werden, einfach zu hoch.

    Ich werde da nochmal mit unserer richtigen Trainern drüber reden.

    Bis dahin nutze ich unsere Gassibegegnungen für kleine Pläuschchen um ihm aufzuzeigen, dass er einfach weg gehen kann und trainiere weiter an der Akzeptanz mehrerer Leute in belebten Settings im Kommando.

    Wir haben auf dem Hundeplatz übrigens auch einen neuen Kurs angefangen; Alltagstraining. Geht dann in den Teamtest Kurs über. Wir dürfen mit trainieren, und der Prüfer entscheidet dann, ob wir die Prüfung mitlaufen dürfen (wegen QZ eigentlich ja nicht). Das macht er super, aber er ist auch im Rally Obi nach wie vor absolut toll.

    Bei der Mehrhundehaltung spielt halt auch mit rein, wie der andere Hund mit dem allein bleiben klar kommt. Rumo konnte früher super allein bleiben, jetzt im Alter nimmer so gerne, aber es geht. Er macht halt beim Heimkommen immer bissl Terz, aber früher war er wenn er allein war schon ruhig. Zwar nicht 100% entspannt, aber doch 80 oder so.

    Dio kann super allein bleiben. Juckt ihn gar nicht. Ich glaube, einerseits ist es gut dass er mit Rumo allein ist, andererseits würde er ohne Rumo's Terz beim Heimkommen nicht mal den Kopf heben.

    Ganz allein geht auch.

    Er ist schon ein unabhängiger Typ und die Unabhängigkeit unterscheidet sich in eben dem, dass er nicht wie der stöberhund ( Massai, du hattest den erwähnt, oder?) deshalb einen großen Radius hat, weil er einem anselektierten Trieb nachgeht, sondern weil er einfach unabhängig ist. Er schaut immer wieder ob ich noch da bin und fragt auch immer mal nach, wenn er was sieht, aber er ist in sich unabhängig und nicht nur "mit wichtigerem beschäftigt". Das ist einerseits schon auch rassebedingt, bzw. gründet sich ein Großteil der Xolo-Population dank der Spanier ja auf eher menschenscheuen Hunden, die sich während der Besetzung Mexikos eben nicht einfangen und "hinrichten" ließen weil Nationalheiligtum. Andererseits sind es schon sehr menschenbezogene Hunde, aber urhundmäßig halt mit eigenem Kopf, der Gabe zu vertrauen, wenn das Vertrauen gewachsen und berechtigt ist, aber auch "selbst-bewusst" im wörtlichen Sinn.

    Nun ist mein erster und einer Urhund sicher nicht repräsentativ, zumal er ja im Krieg geboren ist und dann gerettet wurde (und ja, hier benutze ich das oft diskutierte "gerettet"), das mag sicher auch mit reinspielen.

    Ich maße mir außerdem nicht an, mich für einen Rasseprofi zu halten, da schaue ich eher Richtung SpaceOddity 😊