Tag 4 - einfach mal Essen gehen
Erster Körperscan in der früh: Immer noch Kopfschmerzen, erster Blick durchs Zelt: Ist hier ne Gruppe Schweine durchgestartet? Nur langsam erinnere ich mich daran, dass Kenai in der Nacht gegen 3 Uhr nochmal raus wollte zum saufen. So ein Maisfeld ist trocken ja eher eine staubige Angelegenheit, aber in der Nacht wird es halt leider doch eher zu einem Matschfeld und davon hat der Hund eine Menge mit reingebracht.
Hilft sich nix, ich steh auf, gönne mir zum Frühstück erst einmal eine Ibuprofen 600 mit einem kleinen Schluck Eistee und pack dann wieder alles zusammen.
Mit Kopfschmerzen geht es weiter in Richtung Deggendorf, erst langsam und mit Kenai neben dem Rad, dann etwas schneller mit ihm im Anhänger.
In Deggendorf angelangt fahre ich mitten ins Zentrum und beschieße spontan, dass ich mir den Luxus gönne und essen gehe. Nachdem der Italiener heute Ruhetag hat suche ich den Inder daneben auf, verstauen erst Kenai unter dem Tisch, suche dann die Toilette auf, hänge mein Handy an die Steckdose und widme mich dann erst der Speisekarte. Wenn, dann richtig ist das Motto als ich neben der Hauptspeise auch noch eine Vorspeise bestelle und mir natürlich auch die Linsensuppe nicht entgehen lasse. Das Essen ist hervorragend und ich genieße es in vollen Zügen.
Nach dieser ausgiebigen Pause geht es gesättigt und entspannt mehrere Stunden weiter und nach der Ortschaft Bogen ist es wieder an der Zeit einen Platz zum schlafen zu finde.
Der Sportplatz ist leider mit Menschen besiedelt und so nehme ich mit dem Feld vorlieb.
Eigentlich war der Plan, dass ich mir noch eine schnelle Suppe koche, was aber durch eine größere Anzahl an Mücken unmöglich gemacht wird.