Beiträge von Traventure Dog

    Wenn man sich schon die absolut schlechte Seite dieses "Vereins" anschaut, müsste eigentlich schon klar sein, dass man dort keinen Hund holt.

    Die Seite ist tatsächlich schlecht, die meines Züchters aber auch, darum würde ich eine schlechte Webpräsenz erst einmal nicht als Ausschlusskriterium eines Züchters oder Vereins ansehen.

    Hallo zusammen,

    hatte gerade ein längeres Telefonat mit einem Familienmitglied.

    Man überlegt sich gerade die Anschaffung eines Hundes, bevorzugt Cockapoo etc. und hat zum IVR eV Kontakt aufgenommen.

    Da ich von diesem Verein noch nie etwas gehört hatte (und auch die Suche hier im Forum nichts gebracht hat), habe ich mir die Seite mal angeschaut und natürlich steht da "Rassehunde" und "nach dem aktuellen FCI Standard zu züchten", in der Welpenecke werden dann neben Landseer und Cavalier King Charles Hunden vor allem Poos und Doodles angeboten.

    Was ist davon zu halten?

    Der Verein fungiert wohl als Vermittler für die Interessenten und verdient sein Geld darüber.

    Vielen Dank für eure Tipps, werde auf jeden Fall versuchen, den Geruch ein wenig wegzubekommen und ansonsten stehen beide Rüden gut im Gehorsam, da mache ich mir weniger Sorgen :-)

    Ich würde auch beobachten wie die Rüden sich benehmen... Jumi hat nach der letzten Läufigkeit noch über 2 Wochen gut gerochen und da muss man einfach schauen, dass die Rüden sich zurückhalten.

    Wir waren schon öfter gemeinsam unterwegs und der jüngere Rüde hat glaube ich erst beim vorletzten Mal gemerkt, dass da ne gut riechende Lady ist :-) Aber die Jungs sind gut erzogen und lassen sich auch gut abbrechen, werde aber auch einfach ne Flexi-Leine mitnehmen, im Zweifelsfall bleibt sie an der Leine, dann ist der Weg um dazwischen zu gehen auch geringer.

    Ab wann lasst ihr eure Hündinnen wieder mit unkastrierten Rüden rennen?

    Nala wurde vor einem Monat das zweite Mal läufig, hat ca. drei Woche geblutet, das hat vor einer Woche geendet, Vulva schaut meiner Meinung nach wieder normal gross aus, und gerade überlege ich, ob ich mich am Samstag mit einem befreundeten Rüdenbesitzer treffen soll.
    Sämtliche Google Suchen haben mich irgendwie nur konfuser zurückgelassen, als ich es davor schon war :-)

    Generell war auch die zweite Läufigkeit komplett unkompliziert, also ausser die Blutstropfen auf dem Boden, macht sie selber nicht weg, ist mein Job. Aber ansonsten aktiv wie immer, andere Hunde haben wir eh kaum getroffen, aber da war auch keine Veränderung feststellbar, einfach alles wie immer. Finde ich persönlich super, kann gerne so bleiben.

    Weil es mir schon seit deinem ersten Post in den Fingern juckt:

    Kann es vielleicht auch sein, dass der Hund bei Spaziergängen mit mehreren Menschen so gestresst ist weil er vermutet, dass sich das "Rudel" splitten könnte? Er also alles im Blick und zusammen halten möchte?

    Mein Schäferhund hatte auch leichte Tendenzen in die Richtung, wenn eine Person in eine andere Richtung gegangen ist oder sich verabschiedet hat, dann war erst einmal Stress angesagt.
    Wie reagiert euer Hund denn, wenn ihr euch während dem Spaziergang trennt?

    Ich habe eine DSH Hündin welche in wenigen Tagen 1 Jahr alt wird und mit der ich Mondioring machen möchte.

    In München gibt es keinen passenden Verein, also waren wir im Sommer bei einigen Seminaren. Mittlerweile habe ich einen Verein in der Umgebung gefunden, doch nach wenigen Einheiten auf dem Platz kam der erneute Lockdown und seit November ist der Platz komplett dicht.

    Ich mache sehr viel mit ihr zuhause, habe teilweise auch die Möglichkeit, dass ich ein sehr grosses Grundstück zum Beispiel zur Dummy Suche benützen kann, ausserdem habe ich mittlerweile ein paar Dinge für den Schutzdienst besorgt. Ich bastel einfach nach bestem Wissen und Gewissen und warte darauf, dass die Plätze wieder geöffnet werden um dann die Profis drüber schauen zu lassen.

    Ich mach mir da nicht so nen Stress, Nala ist ja auch noch jung, da kann ich an der Basis arbeiten und wenn ich da irgendwas verhunze, dann wird das schon nicht dramatisch sein.

    Wir beenden das Jahr mit dem schlimmsten Spaziergang den dieser Hund und ich bis jetzt hatten :-)

    Leinenführigkeit gleich null, Rückruf wurde entweder komplett ignoriert oder auf dem Weg zu mir war der Baum/Grashalm/setzirgendwasein einfach spannender, von den Pferdeäpfeln wurde genascht und als ich dann wirklich pissig wurde dachte sie sich, sie spielt ne Runde "Fang mich doch" mit mir. Ich war so grantig (was auch sämtliche Waldbewohner mitbekommen haben - lautes Organ und so), dass ich sie an die Leine genommen habe und da blieb sie dann auch und ich war wirklich kurz davor, sie auf dem direkten Weg ins Tierheim zu bringen.

    Ich verbuch das mal als pubertäre Phase, tatsächlich fällt mir seit wenigen Tagen auf, dass sie irgendwie anders ist, abgelenkter, testet mehr etc. und die nächsten Tage sind Basics angesagt. Einfach gaaaaaanz viele Schritte zurück, geht ja auch wieder vorbei.

    Bin mal gespannt, ob wir hier am Münchner Hauptbahnhof heute auch nur einen Böller zu hören bekommen, wäre schon spannend zu sehen, wie sie darauf reagiert, immerhin ist die derzeitige Ablenkung in der Ablage, dass ich mich um die Ecke stelle und Knallerbsen werfe :-)

    Zum Thema Empathie - klar, da kann man unterschiedliche Ansichten haben. Genau wie zum Thema, wie sehr sich Mensch für Hund einschränken sollte. Ich wollte keinen Hund über 6 oder 9 Stunden jankernd in einer Box sitzen haben (man weiß übrigens bei der Herkunft nicht, ob er da kennt oder nicht. Nur offenkundig empfindet er es nicht gut). Ebensowenig würde ich z. B. einen Seniorhund mit Lähmungserscheinungen und verletzter Kralle auf eine lange Reise mitschleppen, passt tatsächlich auch nicht in meine persönliche Vorstellung vom Zusammenleben mit meinem Hund. Über sowas kann man geteilter Ansicht sein und muss akzeptieren, dass es unterschiedliche Wahrnehmungen, Wertungen, Moralvorstellungen und Erwartungen gibt.

    Aber hier haben wir einen großen Hund, der beißt. In den Händen eines Hundeanfängers, der dieses Verhalten aktuell weder einschätzen noch wirklich kontrollieren kann. Und das ist eine Situation, in der Experimente, die den Hund zusätzlich stressen, böse ausgehen können. Das ist nochmal was ganz Anderes.

    Danke für den persönlichen Angriff :-)

    Was ist nach einer gewissen Zeit? Da würde ich erst einmal nachfragen.
    Und ich kann dir verraten, dass, wenn meine Hündin "jammern und bellen würde", dann gäbe es ne Ansage, einfach, weil es bei ihr nicht aus Angst, sondern aus Frust/kein Bock mehr etc. wäre und ich erwarte, dass sie das auch mal aushalten kann.

    Klingt das für manche Ohren krass? Sicherlich. Ist es lediglich ein einzelner Aspekt? Jeppa

    Und das meine ich: Niemand von uns ist/war vor Ort, bei vielen Berichten wird nicht genügend nachgefragt, dafür aber munter interpretiert und in die Zukunft gesehen

    Ok, du würdest also einen Tierschutzhund, der erst seit kurzem bei dir ist, stundenlang in eine Box sperren, ohne sie vorher positiv aufzubauen, und wenn das Vieh dann bellt und jammert, gibts was auf die Ohren? Bravo, wenn man solchen Trainingsvorschlägen folgt, kann man nix falsch machen. Das ist hier die Situation, nicht du mit deiner tollen Hündin.

    :-)

    Es war lediglich ein Beispiel dafür, wie ich mit meinem Hund verfahren würde, dass das für manche irritierend zu lesen wäre, es aber nur geschriebene Worte sind und diese alleine nicht ausreichend sind, um das grosse Ganze zu sehen.

    Das war ein Denkanstoss :-)

    (und nö, würde ich ziemlich sicher nicht so machen)