Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Schlecht sozialisiert und unselbständig...
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Hallo ihr Lieben und frohes Neues erstmal!
Wir haben unsere Nelly (Zwergspitz, 13Monate) ja nun schon seit ner Weile und es kristallisieren sich bei ihr jetzt zwei Dinge raus:
1. ist sie extrem unselbstständig. Sie orientierte sich von Anfang an an unserer ersten Hündin Geegee, was ich auch als völlig normal angesehen hab, weil ja für sie alles neu war. Mittlerweile ist sie aber total fixiert auf GG. Beim Spaziergang klebt sie ununterbrochen an ihr, weicht ihr eigentlich nie von der Seite, will sie die ganze Zeit zum Spielen auffordern etc. Schnüffeln tut sie eigentlich kaum und auch sonst interessiert sie ihre Umwelt nicht besonders, es sei denn, es tauchen andere Hunde, Menschen etc. auf. Das Problem daran ist nur, dass GG davon zunehmend genervter wird, weil sie beim Gassi gehen auch mal in Ruhe schnüffeln will, ohne ständig von Nelly angesprungen zu werden.
2. Womit wir beim zweiten Punkt sind: Nelly ist meiner Meinung nach wohl als Welpe sehr schlecht sozialisiert worden und es scheint, dass sie die Hundesprache nur bedingt versteht.
Geegee ist ein wahnsinnig geduldiger Hund und lässt es sich lange gefallen, dass Nelly ständig um sie (auf ihr??) rumtanzt. Nur wenn sie dann genug hat, knurrt sie Nelly dann auch mal an, was diese aber gar nicht interessiert. Irgendwann schnappt GG sie dann auch mal weg, wovon Nelly aber auch völlig unbeeindruckt bleibt, schlimmer noch, sie scheint das als Spielaufforderung zu sehen, denn sie tanzt danach noch aufgeregter und freudiger um GG rum.
Wie gesagt, GG ist da sehr stoisch, aber in letzter Zeit ist es öfter mal vorgekommen, dass sie ihr dann wirklich deutlich mal gezeigt hat, dass sie da absolut keinen Bock mehr drauf hat, was mich total erschreckt und auch aufgerüttelt hat, weil GG so ziemlich der friedfertigste Hund ist den ich kenne. Nelly hat sich ihr dann auch unterworfen. Nur wenn GG dann von ihr ablässt, geht das Spielchen wieder von vorne los, Nelly lernt also gar nix daraus. Ich vermute, dass sie bei den Vorbesitzern zu viel durfte/keine Grenzen gesetzt bekommen hat, zumindest benimmt sie sich so.
Bis jetzt ist es noch zu keinem schwereren Vorfall gekommen. Die beiden hatten sich zwar in der Wolle, aber sie haben sich nicht gebissen oder sonst was. Nur reagiert GG halt zunehmend genervter auf Nelly und ich hab Angst, dass die beiden mal ernsthaft aneinander geraten.
Was kann ich tun??
Ich werde künftig wohl öfter mal mit beiden getrennt spazieren gehen. Zum einen, damit GG mal ihre Ruhe hat und zum anderen, damit Nelly auch mal lernt, wirklich spazieren zu gehen.
Aber was kann ich noch tun? Denn ich kann ja nicht ihr Leben lang getrennt Gassi gehen und will ich ehrlich gesagt auch nicht! Ist doch Mist, wenn die beiden nur nebeneinander herleben!

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2. Januar 2010 um 12:30
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Schlecht sozialisiert und unselbständig... - Vor einem Moment
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Zitat
2. Womit wir beim zweiten Punkt sind: Nelly ist meiner Meinung nach wohl als Welpe sehr schlecht sozialisiert worden und es scheint, dass sie die Hundesprache nur bedingt versteht.
Das gleiche Problem hab ich auch (auch wenn sie eig gut sozialisiert wurde)! BIn mal gespannt auf Antworten
- nur ist unser Oldie ein totaler Spinner und schnappt auch oft grundllos hin, aber Emilys Lieblingsbeschäftigung ist es wohl ihn zu ärgern... wurscht ob er knurrt oder Sonst iwas -
Wie alt ist GG ?
Die Antworten würden mich auch interessieren. Nicky ist manchmal so genervt dass sie sich zwischen meine Beine stellt, nach dem Motto schaff mir diese lästige Csillag vom Hals, ich will nicht spielen ..
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Warum lässt du das alles zu ? Es ist dein Job dafür zu sorgen, dass deine Althündin ihre Ruhe hat, wenn s die Kleine nicht kapiert.
Zeig deiner Kleinen ihre Grenzen, so lernt sie , dass DU das Sagen hast und orientiert sich an dir anstatt an der anderen Hündin.Ich persönlich würde konsequent dagegen arbeiten, dass sie ständig am Rockzipfel der Althündin klebt. Mein Kleiner hat von Anfang an gelernt, dass er sich an MIR orientieren muss und nicht am Altrüden.
Getrennt Gassi gehen ist gut. Aber du kannst auch mit Beiden gleichzeitig gehen und üben, dass sie die Grosse in Ruhe lässt.
Anders gehts nicht. Der Grossen gegenüber find ich es unfair, ihr so eine Nervensäge vorzusetzten, also arbeite mit deinem Hund ! -
Ok das kam jetzt vielleicht nicht ganz richtig rüber: Ich lasse Nelly natürlich nicht immer auf Geegee los (diese ist übrigens 2,5Jahre alt). Ich sorge schon dafür, dass sie GG auch mal in Ruhe lässt, aber das müsste ich mittlerweile ununterbrochen machen. Außerdem bringt auch das nichts. Ich rufe Nelly dann ab, aber ehrlich gesagt arbeiten wir auch noch stark an der Erziehung, weil sie davon auch nicht sonderlich viel genossen hat. Also sie bleibt nicht bei mir dann. Ich hab sie auch schon an der Leine gelassen und sie mittlerweile auch schon soweit, dass sie dann nicht die ganze Zeit in Richtung GG zieht, aber auch das bringt es nicht. Sobald ich sie dann ableine, stürzt sie sich wieder auf sie.
Ich weiss, dass ich selbst Schuld bin. Ich hab das einfach von Anfang an zugelassen, weil ich dachte, das sei normal und gibt sich von selbst. Und jetzt hab ich den Salat... - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zeig deiner Kleinen ihre Grenzen, so lernt sie , dass DU das Sagen hast und orientiert sich an dir anstatt an der anderen Hündin.
Genau das ist ja mein Problem! Ich weiss ja, dass ich ihr Grenzen setzen muss (nicht nur in der Beziehung...), aber ich weiss eben nicht genau, wie! Soll ich sie immer wieder abrufen, wenn sie bei GG ist? Oder wie soll ich das anstellen?
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Sie nimmt dich überhaupt gar nicht ernst, nimmt dich scheinbar gar nicht wahr, wenn deine GG in der Nähe ist...

Es ist eigentlich völlig ega wieviel oder wiewenig Erziehung sie bisher genossen hat und wie gut oder wie schlecht sie sozialisiert ist.
Für mich hören sich solche Aussagen immer ein wenig nach "kein-Wunder-dass-bei-mir-die-Erziehung-nicht-fruchtet-" an.Wenn sie bisher nicht erzogen ist, dann beginne genau JETZT damit.
Zur Not muss sie an die Leine, wenn sie die andere nicht in Ruhe lässt, übe allein mit ihr, auf dich zu achten, dich wahrzunehmen.
Belohne sie für gute Mitarbeit.
Arbeite daran, dass sie sich an dir orientiert und schaut, was du machst.
Dafür musst du sie auch mal links liegen lassen und nicht den ganzen Tag um sie rumtüddeln.Wie ist deine andere Hündin erzogen ?
Ein gut erzogener Ersthund ist viel wert, weil der zweite sich natürlich allerhand abschaut. -
Zitat
Sie nimmt dich überhaupt gar nicht ernst, nimmt dich scheinbar gar nicht wahr, wenn deine GG in der Nähe ist...
Ja genau das ist auch das Problem! Wir haben das gestern mal ausprobiert... Mein Freund hat GG festgehalten, ich bin weiter gegangen und habe Nelly gerufen. Kam sie natürlich nicht.. Andersrum genauso. Mir ist das ehrlich gesagt nie aufgefallen, weil ich meist beide gerufen habe und weil GG kam, ist Nelly natürlich auch gekommen und ich dachte noch "nein, was hört die gut..."

GG hat n wirklich guten Grundgehorsam, sonst hätten wir uns auch gar keinen Zweithund geholt.
GG ist seit sie n Welpe ist bei uns und sehr gut erzogen. In 98% der Fälle kommt sie auf Zuruf, die meiner Meinung nach wichtigen Grundkommandos (wie Nein, Aus, Fuß) sitzen sehr gut und einige andere auch. Sie ist definitiv n gutes Vorbild für Nelly! Und auf GG sind wir wirklich sehr stolz, aber Nelly ist wirklich n extrem harter Brocken!
Sie tanzt uns allen auf der Nase rum und es fruchtet scheinbar wirklich gar nix, was wir anfangen...
Also du meinst, wir sollten erst mal dran arbeiten, dass sie uns überhaupt ernst nimmt und schnallt, wie wichtig wir sind? Ok und wie stell ich das am besten an? Handfüttern? Öfters mal ignorieren? -
Zitat
Für mich hören sich solche Aussagen immer ein wenig nach "kein-Wunder-dass-bei-mir-die-Erziehung-nicht-fruchtet-" an.
Und ich nehm das mit der schlechten Sozialisierung und Erziehung definitiv nicht als Ausrede... Das gehörte für mich mit zur Erklärung. Ich geb mir echt Mühe mit ihr, aber so viel Erfahrung hab ich halt noch nicht! Ich weiss nur, dass ich aus Nelly n genauso tollen Hund machen möchte wie GG einer ist! Das es so schwierig wird, hätte ich nie gedacht nach den Aussagen der Vorbesis zu ihr. Aber egal! Jetzt ist sie da und jetzt wird gearbeitet!

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Mach viel mit ihr alleine, tolle Spaziergänge usw. Aber betüddel nicht, sondern behandel sie wie einen Hund, dem man ganz klar auch seine Grenzen aufzeigen muss.
Und die scheint sie bitter nötig zu haben.
Übe mit ihr, dass sie diese Grenzen auch im Beisein des 2. Hundes einzuhalten hat.
Z. B. wenn du sie rufst, dann muss sie kommen, auch wenn Nelly was anderes Spannendes macht.Sei ruhig, souverän und setze das, was du verlangst, auch durch.
Behandel nicht beide Hunde wie eins. Übe gezielt, dass die eine mal dies, die andere mal gleichzeitig das tun muss.
Also z. B. Beide auf ihren Platz schicken, eine muss warten, die andere muss zu dir kommen.
DU stehst im Mittelpunkt und Beide müssen schauen , was DU machst, nicht , was der andere Hund macht
Schick die Kleine weg, wenn du was mit der Grossen allein machen willst ( Kuscheln, Kämmen, Spielen ) , bring ihr bei, dass du darüber entscheidest, was wann gemacht wird und dass sie ihre Nase nicht grundsätzlich in deine Angelegenheiten zu stecken hat.
Wenn sie sich der Anderen aufdrängt, dann lass das nicht zu, so lernt sie, dass du auch das regelst und die "Bedrängte" kann entspannen und merkt ebenfalls, dass du sie in Schutz nimmst.
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