schleicht sich nachts ins Bett und die Sache mit Katzen

  • Hallo,
    also im großen und ganzen bin ich ja echt zufrieden mit uns und unserem 5 Monate Labrador Retriever, doch wie bekomm ich ihn wieder aus dem Bett?

    Sobald wir schlafen (denke ich, wir schlafen ja) schleicht er sich ins Bett und bleibt dann dort auch liegen bis morgens.
    Wie bekomm ich ihn da wieder raus? Problem ist dass wir es einfach nciht merken wenn er zu uns kommt und demnach ihn auch nicht rausschmeißen können. Und ganz aus dem Schlafzimmer möcht ich ihn auch nicht verbannen, da ja die Katzen auch noch mit reinwollen und sonst an der Türe kratzen. Wird schwer ihn da rauszubekommen oder?

    Und das nächste, glaubt ihr Hunde können eine Freundschaft zu Katzen haben? oder muss ich mir Gedanken machen? Die beiden kuscheln, spielen und putzen sich gegenseitig, aber nur mit der einen Katze, die andere bleibt völlig außen vor.

  • Ich zitiere mal aus Juli Zeh - Kleines Konversationslexikon für Haushunde (Schoeffling Verlag):

    Osmose

    Biochemisches Kunststück, das erfahrene Haushunde ausschließlich bei Nacht vor schlafendem Publikum aufführen. Nachdem homo sapiens sich ins Bett gelegt hat, nimmt der Hund vorschriftsgemäß auf seinem Polster hinter der Tür Platz. Es vergehen einige Momente der Sammlung. Der Mensch schlummert ein, der Hund erhöht seine Konzentration, bis die Osmose in Gang gesetzt werden kann. Ohne jede wahrnehmbare Bewegung diffundiert er gewissermaßen auf Molekülbasis mit Schnauze und Vorderpfoten auf die Bettkante, wobei ihm das strikte Bettverbot als semipermeables Medium dient. Nach kurzer Verschnaufpause folgen Bauch und Hinterbeine, bis der Hund schließlich ganz auf der Matratze liegt. In diesem Moment ist der osmotische Druck immerhin so weit ausgeglichen, dass er den Haushund nicht zum Platzen bringt. Im Lauf der Nacht kommt es vor, dass weitere Diffusionsbewegungen ihn bis aufs Kopfkissen transportieren, wo er dann endlich den beseligenden Zustand eines isotonischen Gleichgewichts erlebt. Ob homo sapiens das in der gegebenen Situation genauso beurteilen würde, mag dahingestellt bleiben. In den Dschungeln der Biochemie ist jede gelöste Substanz für sich selbst verantwortlich.

    Du siehst also, das ist ganz normal :lol:

    Ja, die Katzen-Freundschaft gibt es. Ist doch super, wenn die sich so toll vertragen.

  • Na, Du stellst Ansprüche :lol: .
    Ich denke mal, wenn's zu eng wird, trollt der sich dann eh. Wenn ich meinen loswerden will, mach ich's ihm einfach ungemütlich, bewege mich viel und so. Aber glaub mir: es ist mehr Platz im Bett als man denkt :D

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