ich mache mir Sorgen! 3 jähriger Papa mit Tochter

  • Unser "großer" Hund Charly ist ca. 3 Jahre alt. Er ist ein Fundhund (Berner Senn Mix), den wir seit Januar haben. Charly ist eine Seele von Hund und hatte kaum Erfahrungen im Sozial- und Spielverhalten mit anderen Hunden. Langsam aber sicher hat er einiges gelernt. Nun hatte er im August ganz viel Spaß mit einer Hündin und das ganze hatte 7 Folgen. Einen von diesen Folgen - Gypsy- haben wir nun seit ein paar Tage bei uns. Die beiden hatten sich in den letzten Wochen schon mindestens einmal in der Woche gesehen.
    Beide zu füttern grenzt an einen Balanceakt. Die kleine Prinzessin ist der Meinung alles aber wirklich alles gehört ihr und auch nur ihr alleine. Sei es das Futter, Spielzeug, Schlafplätze, Kuscheleinheiten etc. Charly fängt seit 2 Tage an sich zu wehren. Er wendet den Schnauzengriff an und legt sie auch mit seiner Pfote nieder. ( ich bin begeistert was der Instinkt einem so mit gibt)
    Ich bin mir sicher das Charly seine kleine Tochter mag, aber er macht auf mich einen gestressten Eindruck. Er verzieht sich am laufenden Band in irgendwelche anderen Räume und ist dort kaum rauszubekommen.
    Wenn der kleine Terrorkrümel gestreichelt wird, hole ich Charly meistens dazu, denn ich habe ja zwei Hände. Er bekommt genausoviel Kuscheleinheiten wie vorher auch.
    Meine Frage: was können wir tun, damit es dem Großen gut geht und wie können wir der Kleinen beibringen das sie nicht die Nr. 1 ist??? Okay...eine Variante: einfach abwarten. Aber ich denke Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste :-)

  • Hallo,

    ich würde der Kleinen öfter mal eine Auszeit verpassen. Heißt, sie hat Pause und Charly ist dran. Da muss sie sich dran gewöhnen.
    Füttern ist so eine Sache, wo viele Hunde ein Problem haben.
    Was genau macht sie denn beim Füttern und wie nach stehen die Näpfe zusammen?
    Spielzeug würde ich nur noch auf Zuteilung geben. Wenn sie rumzickt, kommt das Spielzeug weg.
    Wenn sie Charly was streitig macht, dann schreitet ein, daß hat sie nicht zu tun und Punkt.

    Wegen dem Streicheln, hört sich so an, als wenn sie das Streicheln einfordert, oder?
    Würde ich erstmal nicht zulassen, bis sie schnallt, daß sie nicht die erste Geige spielt.

    Gruß
    Bianca

  • Hallo,

    nein, nicht einfach abwarten!!

    Die beiden Hunde müsst ihr managen!!

    Das bedeutet:
    Jeder Hund hat seinen Fressnapf, Fressplatz, Spielzeug wird verwaltet und seinen Schlafplatz!
    Welpen sind von Natur aus besitzergreifend - naiv!
    Ihr müsst das einteilen, der Welpe hat dem Ersthund nichts wegzunehmen.
    Schickt sie dementsprechend weg.
    Sie hat nichts am Futternapf des Rüden zu suchen - gar nichts!
    Immer wieder zurückdrängen, weiter auseinander füttern.
    Spielzeug würde ich einteilen.
    Auch Streichel - und Spieleinheiten werden von euch gemanagt.
    Wenn der Ersthund Aufmerksamkeit erhält, hat Welpi nichts dazwischen zu suchen - schickt sie weg. Ggf. anleinen.
    Punkt - keine Diskussion mit der Kleinen. Sie soll lernen, dass sie nicht der Mittelpunkt der Familie ist und dass sie nicht überall mitzumischen hat.
    Wenn der Rüde sich schon verzieht, ist er genervt von der Kleinen.
    Sorgt ihr dafür, dass er seine Aufmerksamkeiten wie vorher bekommt, ohne Welpi.

    Gruß
    Leo

  • Ach so, noch etwas:

    Dir ist klar, dass dein Rüde nicht weiß, dass es seine Tochter ist!?

    Wenn ja, nichts für ungut - die Überschrift irritiert ein wenig.

    Gruß
    Leo

  • erstmal danke für eure schnellen Reaktionen.
    HM...wo fange ich an....also die Fressnäpfe stehen in der Küche. Erst wird die Kleine gefüttert und danach der Große. Beide gleichzeitig geht g a r nicht! Vor lauter Aufregung sie könnte etwas verpassen, pest sie durch die Wohnung und kann sich kaum aufs Fressen konzentrieren. Ich locke sie immer wieder in die Küche und fordere sie zum Frssen auf.Heute habe ich den Großen im Schlafzimmer sein Futter gegeben damit er seine Ruhe hat. Was macht der Terrorkrümel??? Steht vor der Tür und ist nur am quaken. Charly spielt so gut wie gar nicht ( auch etwas was er als Junghund wohl nicht gelernt hat). Die Kleine schnappt sich ein Spielzeug, wirft es ihm hin und wenn er dann dran riecht....schwupp weg ist sie mit dem Spielzeug. Das finde ich ja noch amüsant. Wenn Charly aber auf seinem Schlafplatz liegt geht sie hin und schwups steht er auf und pflanzt sich woanders hin. Wir haben die Kleine schon weggedrängt und ihr energisch gesagt das er der Platz von Charly ist. Pöh...interessiert sie anscheinend nicht. Auch bei den Streicheleinheiten verfahren wir ähnlich. Wenn der Große gekuschelt wird und sie drängelt sich dazwischen wird sie von uns beiseite geschoben mit dem Satz: nun ist Charly dran...naja halt so oder so ähnlich :-)HM.....ich glaube Kindererziehung ist einfacher *g*

  • Zitat

    Ach so, noch etwas:

    Dir ist klar, dass dein Rüde nicht weiß, dass es seine Tochter ist!?

    Wenn ja, nichts für ungut - die Überschrift irritiert ein wenig.

    Gruß
    Leo

    :lol: doch das ist mir bekannt...aber Du hast recht...die Überschrift kann irritieren. Aber mir fiel so schnell nix besseres, lockendes ein!

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