Lymphdrüsenkrebs - Und jetzt???

  • Hallo,

    hoffe, hier kann mir vielleicht jemand die nötigen Infos liefern, damit alles etwas leichter wird...

    Also folgendes: Wir haben einen achtjährigen, bisher völlig kerngesunden, Border Collie. Vor gut zwei Wochen begann er plötzlich, nach dem Fressen (Trockenfutter) zu würgen, dann schwollen auch noch die Lymphknoten an.

    Wir vergangene Wochen dann direkt zum TA. Sie hat unseren Süßen untersucht und festgestellt, dass noch mehr Lymphknoten angeschwollen sind (teilweise bis zu Tennisball-Groß) und uns darüber aufgeklärt, dass soetwas meist auf Krebs hindeutet.

    Die Ärztin hat dann Blut abgenommen, zwei Lymphknöten biopsiert und leider hatten wir nen guten Tag später dann das Ergebnis: Lymphdrüsenkrebs.

    Mittlerweile ging es unserem Strolch auch schlechter, konnte höchstens noch Feuchtfutter zu sich nehmen und auch das nur unter Würgen...

    Wurden darüber aufgeklärt, dass wir hochdosiertes Cortison geben könnten, dann aber lediglich noch kurze Zeit miteinander verbringen können (max. halbes, dreiviertel Jahr). :sad2:

    Zweite Möglichkeit wäre eine Chemo, welche aber allenfalls lebensverlängernd wäre (bei dieser Stellung ist eine vollständige Heilung nahezu ausgeschlossen).

    Nachdem wir uns in der Tierklinik zwecks Chemo haben beraten lassen, haben wir uns eigentlich dafür entschieden (gerade weil unser Strolch bisher immer kerngesund war und auch noch so aussah, als wollte er uns partout nicht verlassen), sind aber jetzt dennoch etwas ins Zweifeln gekommen... Denn, damit unser Strolch übers Wochenende nicht so leiden müsste, bekam er am Freitag und am Samstag jeweils ne Cortison-Spritze. Zuerst ging es ihm daraufhin auch deutlich besser... Doch seit gestern (als die Wirkung der Spritzen langsam nachgelassen haben) habe ich das Gefühl, es geht ihm schlechter als jemals zuvor. Die Lymphknöten sind noch mehr angeschwollen und zudem hat er jetzt auch noch ne Wasseransammlung im Bein (vermutlich vom Cortison).

    Haben zwar in der Tierklinik, die die Chemo machen will, angerufen, aber der dortige TA meint nur, wir müssten jetzt halt mit der Chemo anfangen (er versucht, heute noch das erste Mittel zu bekommen)...

    Soweit, sogut, aber ich hab halt jetzt die Frage: Wie sollen wir Weihnachten überstehen (haben auch noch zwei Kinder 3 und 7 Jahre), denn ich kann mir nicht vorstellen, dass das erste Chemo-Medikament gleich alle Schwellungen zurück gehen läßt, so dass unser Strolch wenigstens halbwegs was fressen und atmen kann?
    Und wie geht es dann weiter? (Hab leider das Gefühl der TA in der Klinik sieht das alles bischen zu locker - meine TÄ hat gemeint, man müsste sich bei der Chemo an genaue Zeiten halten, soweit es die Blutwerte erlauben - der TA in der Klinik redet die ganze Zeit davon, dass man halt schauen müsste, wie er da ist, oder wir Zeit haben oder es dem Hund geht oder oder oder....) Leider hat unser TA aus der Klinik uns schon darauf hin gewiesen, dass er nächste Woche dann erstmal drei Tage im Urlaub ist...

    Irgendwie hab ich das Gefühl, ich dreh mich nur noch im Kreis...
    Was mute ich unserem Liebling da nur zu???
    Was meint denn Ihr dazu? Wer kann mir vielleicht einen Rat geben oder hat irgendwelche Infos dazu (hab zwar schon hier im Forum gelesen, aber ist ja alles schon etwas her...)

    Sorry, dass ich so viel geschrieben hab, aber ich wollte euch auch keine Fakten vorenthalten....

    LG

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