Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Liebster Dalmi plötzlich aggressiv
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Hallo miteinander!!!
Ich hoffe jemand kann mir ein paar wertvolle Tipps, oder Erfahrungsberichte liefern.
Mein Dalmi, jetzt 3 Jahre alt, UNKASTRIERT, meint seit kurzer Zeit total den Macho raushängen lassen zu müssen. Das heißt, dass er die meisten Hunde, die wir beim Spazieren gehen treffen anmachen muss. Das ist auch nicht nur an der Leine so. Macht man ihn ab bellt er den Hunden ganz schön ins Gesicht nach dem Motto "verschwind du mir nur".
Das komische ist, dass er früher an wirklich KEINEM Hund vorbeilaufen konnte, ohne ihn zu begrüßen, auch, wenn es der schlimmste Hund der ganzen Nachbarschaft war.
Auch heute noch quitscht er den Hunden, die er anscheinend nicht mag oftmals nach. Nach dem Motto "spielen wäre aber auch irgendwie nicht schlecht".
Meine zwei Fragen sind nun:
Warum muss er teilweise alte Freunde zusammen scheißen und
glaubt ihr, dass das nur temporäres Macho-Behauptungsgetue ist und sich sein schlechtes Verhalten wieder legt, oder er nie wieder richtig mit Hunden spielen kann?Ich hoffe jemand weiß Rat. Hihi
LG
Nathalie -
19. Dezember 2009 um 16:27
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Hallo und ein herzliches Willkommen hier im Forum.
ZitatMacht man ihn ab bellt er den Hunden ganz schön ins Gesicht nach dem Motto "verschwind du mir nur".
Aus Deinem Titel und Beitrag wird nicht ganz klar, inwieweit er aggressiv reagiert. Bellt er die anderen Hunde "nur" an oder geht er sie auch an (schnappt/beißt er)?

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Ja, er bellt die anderen Hunde "nur" an. Es ist immer schwer genau zu beschreiben, was in solchen Situationen genau passiert, weil alles immer unheimlich schnell geht und man nie alles erfassen kann...
Bis jetzt war es immer so, dass er den anderen Hund ...
...schon an der Leine angeknurrt hat. Das sind dann meistens auch Hunde die etwas komisch sind. Dann nehme ich ihn am Halsband und laufe in größtmöglichem Abstand an diesem Hund vorbei....nachdem ich ihn abmache angeht. Es ist nicht wirklich schlimm, da er nie beißt oder schnappt, aber er drängt den Hund zurück und bellt ihm ins Gesicht. Ich nehme ihn dann Schnell am Halsband zurück, um weitere Streitigkeiten zu vermeiden. Das muss ja wirklich nicht sein.
Was ich so komisch finde ist, dass er das sogar schon gemacht hat, obwohl er den Hund vorher angequitscht hatte. In dieser Situation war es aber so, dass der Hund zur Begrüßung an ihm hochgesprungen ist. Was er überhaupt nicht leiden kann. Aber wie sich später herausgestellt hat ist das nicht der einzige Auslöser...
Ich kann ihn anhand seines Verhaltens nicht einschätzen, wie er reagieren wird.
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Macht er das bei allen Hunden, unabhängig von deren Größe oder Auftreten? Auch bei Hündinnen? Was passiert, wenn der andere Hund im Freilauf kontra gibt? Trefft ihr in der Regel viele Hunde auf Spaziergängen?
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Bis jetzt konnte ich noch kein Muster ausmachen. Er macht das bei großen und auch bei kleinen Hunden und einigen Hündinnen.
Das ist bis jetzt noch nicht passiert und diese Frage habe ich mir auch schon gestellt.
Womöglich wurde sein negatibes Verhalten durch einen Hundekampf, den er hatte als er ungefähr ein Jahr alt war, gefördert. Diesen Hund hat er seitdem schon aus der Entfernung angebellt. War aber stets zu allen anderen Hunden super freundlich.
Ja, in der Regel treffen wir viele Hunde. Er war dann immer derjenige, der sogar Hunde, die noch nie vorher gespielt hatten, zum Tollen gebracht hat. Es ist ja selbstverständlich, dass ein Rüde auch irgendwann erwachsen wird und nicht immer den Clown spielen kann und will, aber warum er sich im Moment so machohaft benehmen muss ist mir wirklich schleierhaft.
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Falls es nachfragen zu dem Kampf geben sollte. Das war damals eine Verkettung dummer Umstände. Es war dunkel und es kam auch noch ein seeeehr dominanter großer Hund dazu, der die ohnehin schon angespannte Situation aufgeheizt hat, bevor ein eingreifen möglich war.
Der Kampf wäre auch weitaus nicht so schlimm gewesen, wenn der Ridgeback Gegner Glenns Ohr losgelassen hätte. Gefühlte 2 Stunden hat er Glenn an seinen sowieso schon sehr empfindlichen Ohren
festgehalten, was Glenn ihm bis heute natürlich ziemlich übel nimmt. -
Vielen Dank für Deine Antworten, die die Gesamtsituation einigermaßen "beleuchten".
Eine Frage hätte ich allerdings noch, bevor ich Dir evtl. Tipps geben könnte: Gibt es Hunde, wo er sich vorbildlich benimmt
, die er nicht gleich anbellt, sondern die ihm egal sind, die er nur beschnuppert oder mit denen er sogar spielt? -
Vielen Dank für dein Interesse Souma.

Ja, es gibt einige Hunde, die er schon von klein auf kennt und bei denen es nie Schwierigkeiten gibt. Bis jetzt auf jeden Fall noch nicht.
Bei ihnen ist er noch wie früher: Total verspielt, wenn es darauf ankommt unterwürfig und er versucht allen diesen Hunden zu gefallen und mit ihnen ein schönes Spiel zu beginnen.
Ich muss wirklich noch mal betonen, dass er sein ganzes Leben bis jetzt, zu dieser komischen Phase soooooo fasziniert von anderen Hunden war und es auch heute noch ist. Es gab und gibt keinen Hund an dem er einfach ohne ihn zu beachten vorbei laufen kann. Hunde sind für ihn das allergrößte. Auch Fremde Menschen werden von ihm wie alte Bekannte begrüßt. Er ist von Grund auf der liebste und freundlichste Hund, den man sich vorstellen kann, wenn er seit neuestem nicht gerade sein Teufelchen sprechen lässt.
Sein jetzt leider früherer allerbester bester bester Freund (ein Shiba Inu, auch ein unkastrierter Rüde), knurrt und geht ihn seit einiger Zeit an, wenn sich die beiden treffen. In dem Fall zeigt er keinerlei Gegenaggression. Er möchte unbedingt einen Streit vermeiden. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass es sein früherer Bester Freund ist, dass er in diesem Fall sein Macho-Gen unter Kontrolle hat.

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Wie Du schon sagtest, wird ein Hund erwachsen, hat sowohl positive wie auch negative Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht und sucht sich nach und nach die Hunde aus, die er mag (oder eben auch nicht).
ZitatMacht man ihn ab bellt er den Hunden ganz schön ins Gesicht nach dem Motto "verschwind du mir nur".
Dieses Gebell würde ich eher als Unsicherheit interpretieren, was er in Situationen zeigt, wo er nicht so recht weiß, ob das Gegenüber doch übergriffig wird oder nicht. Dazu würde auch sein Gequietsche passen.
ZitatEs gab und gibt keinen Hund an dem er einfach ohne ihn zu beachten vorbei laufen kann. Hunde sind für ihn das allergrößte.
Als Hundehalter findet man es zwar irgendwie auch klasse, wenn der eigene Hund alle anderen freundlich beachtet, aber ein Hund sollte auch lernen, andere Hunde, die ihn nicht begrüßen und nur (meistens angeleint) an ihm vorbeilaufen, zu ignorieren.
Ich würde Dir raten, dies intensiv mit Deinem Glenn zu üben, denn damit gibst Du ihm die Sicherheit, dass Du die Lage unter Kontrolle hast. Z.B. könnte man es trainieren, indem Du Glenn jedes Mal, wenn Du einen Hund siehst (und er ihn noch nicht gesehen hat), mit einem Kommando oder Lieblingsspielzeug ablenkst und somit an dem anderen Hund "vorbeikommst". Wenn das nicht hilft, dann könnte man ihn auch ein wenig abseits vom Weg Sitz machen lassen (was er sicherlich beherrscht) und den anderen Hund an sich "vorbeiziehen" lassen. Da wird er sicherlich ganz aufgeregt nach dem anderen Hund schauen, so dass Du ihn mit einem weiteren Kommando "Guckie/Schau", welches Du ihm in entspannten Situationen beibringen solltest, dazu bewegst, Dich anzuschauen.
Das ist anfangs durchaus anstrengend, lohnt sich aber.
ZitatDann nehme ich ihn am Halsband ... Ich nehme ihn dann Schnell am Halsband zurück
Ich würde ihn nicht ausgerechnet am Halsband packen, denn damit gibst Du ihm von Deiner Seite das Signal "Achtung!". Sondern ich würde versuchen, die Situation vorab einzuschätzen und je nachdem zu handeln.
Hast Du Dich entschieden, keine Begegnung zuzulassen, dann greifen die oben beschriebenen Kommandos (oder in Ausnahemfällen auch ein Straßenwechsel). Läßt Du eine Begegnung zu, dann wird kurz der andere Hundehalter gefragt, ob er das auch möchte, und beide Hunde dürfen sich erst einmal munter vergnügen, solange keiner massiv bedrängt wird (da würde ich auch nicht so schnell eingreifen wie Du).
Weiterhin würde ich die Hundekontakte erst einmal einschränken, denn nicht bei jeder Hundebegegnung muss der Hund spielen, sondern Du kannst sie prima für Dein "Hunde-können-auch-ignoriert-werden"-Training nutzen.

Ich würde ihn lieber mit den Hunden spielen lassen, wo er sich frei bewegt, und mit denen, wo ich gleich ein gutes Gefühl habe, um sein rüpelhaftes Verhalten unter Kontrolle zu bekommen und ihm Sicherheit zu vermitteln.
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Vielen, vielen Dank für deine tolle Antwort!!!
ZitatAls Hundehalter findet man es zwar irgendwie auch klasse, wenn der eigene Hund alle anderen freundlich beachtet, aber ein Hund sollte auch lernen, andere Hunde, die ihn nicht begrüßen und nur (meistens angeleint) an ihm vorbeilaufen, zu ignorieren.
Ja, da stimme ich dir voll und ganz zu, aber bei unserem Glenn ist das eine spezielle Sache.
Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat ist es mehr als sehr schwer ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Das betrifft vor allem andere Hunde. Da ist er unheimlich stur und irgendwelche Ablenkungsmanöver bringen da so gut wie gar nichts. Glaube mir wir haben das schon von klein auf probiert mit allen verschiedenen Mitteln. Hatten deswegen sogar einen RIESIGEN Zoff in unserer Hundeschule, weil wir einen Hund hatten, der nicht nach den Vorstellungen der Trainerinnen funktioniert hat. Die Trainer hatten nämlich alle Hunde, die andere Hunde entweder überhaupt nicht leiden konnten und sogar alleine auf den Platz mussten, oder Hunde für die andere Hunde überhaupt nicht interessant waren.
Und alle anderen Hunde der weiteren Gruppenmitglieder waren auch um VIELES mehr aufmerksamer als Glenn, sodass wir als das schwarze Schaaf der Truppe angesehen wurden.
Wenn wir heute auf dem Platz sind ist er viel aufmerksamer, aber das konnte ich durch kein Training erreichen. Das hat sich durch sein Alter gebessert.
Schau und Aufmerksamkeit werde ich auch weiterhin trainieren, bloß dann, wenn es darauf ankommt: sprich Ablenkung von anderem Hund, gehen die Ohren zu.
ZitatIch würde ihn nicht ausgerechnet am Halsband packen, denn damit gibst Du ihm von Deiner Seite das Signal "Achtung!". Sondern ich würde versuchen, die Situation vorab einzuschätzen und je nachdem zu handeln.
Am Halsband nehme ich ihn, wenn ich weiß, dass er seinen "Hasshund" gleich massiv anbellen wird. Diese Vorgehensweise ist bei ihm wirklich sinnvoll, denn er kommt erst gar nicht dazu sich richtig aufzuspielen und er merkt, dass ich die Lage im Griff habe. Wir laufen dann bestimmt an dem anderen Hund vorbei, er merkt "ok ich komme an dem anderen Hund auch ohne Theater vorbei" und ist sofort wieder total entspannt. Würde ich das nicht machen müsste ich erstens rumreißende 30 Kilo bändigen und könnte zweitens nicht so ohne weiteres an dem Hund vorbei, da die Wege oftmals sehr schmal sind.
ZitatLäßt Du eine Begegnung zu, dann wird kurz der andere Hundehalter gefragt, ob er das auch möchte, und beide Hunde dürfen sich erst einmal munter vergnügen, solange keiner massiv bedrängt wird (da würde ich auch nicht so schnell eingreifen wie Du).
Aber der andere Hund wird von ihm in einem solchen Problemfall doch schon in den ersten Minuten massiv bedrängt. Ich glaube nicht, dass es danach noch zu einem schönen Spiel kommen kann. Besonders könnte es gefährlich werden, wenn der andere Hund einmal kontra gibt.
Ich bin eigentlich kein ängstlicher Hundehalter. Das Meiste sieht schlimmer aus, als es ist, aber das Problem sind oftmals die anderen Hundehalter, die sofort hysterisch schreien "nehmen sie ihren Hund weg". Daher greife ich so schnell wie möglich ein, weil ich keine Lust habe nachher in Streitigkeiten zu geraten.
Außerdem kann ich ja auch nicht garantieren, dass nichts schlimmeres passiert, wenn ich nicht im ersten kritischen Moment meine "Kampfmaschine"
zurückpfeife.Zitatund mit denen, wo ich gleich ein gutes Gefühl habe
Das mache ich ja schon. Hunde, bei denen ich nicht recht weiß wird schon brav ausgewichen/vorbei gegangen. Das Problem ist mein Gefühl bringt im Moment rein gar nichts, weil er das Stänkern nach Lust und Laune auch bei einigen guten Freunden anfängt. Und die meisten dann Angst haben ihren kleinen Hund nochmal zu Glenn zu lassen.
Denkst du/denkt ihr, dass sein Verhalten auch ein Stück weit altersbedingt ist? Das heißt, dass sich sein Verhalten auch durch das Alter ein wenig mäßigt??[/code]
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