Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hündin vertraut meinem Mann nicht
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Danke, Volker. Ich weiss ja, dass es zeit braucht. Manchmal ist man eben traurig. Am Mittwoch wird er statt mir mit ihr die Hundeschule machen und dann werden wir uns abwechseln. Tief Luft holen und weitermachen.

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9. November 2009 um 13:25
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LG Steffi mit Buddy
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Mit der Zeit wird das besser,wahrscheinlich.Allerdings gibt es auch Hunde die sich nur EINER Person bedingunslos anschliessen.
Gruss
Norbert -
Oh nein, nicht sowas sagen....das darf mein Mann unter keinen Umständen erfahren.

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Hallo,
was Norbert da schreibt ist nicht ganz zu missachten.
Ich möchte dazu ein Beispiel heranziehen, wie es unserem Momo ergangen ist.
Bekommen haben wir ihn, da war er gerade 6 Monate alt. Der Vorbesitzer hatte ihn wieder abgegeben, weil dieser Hund angeblich unmöglich war. Der Vorbesitzer hatte das Kunststück fertig gebracht, alles falsch zu machen, was man nur falsch machen konnte.
Was wir da bekommen haben, war ein sich selbst überlassener, überaus ängstlicher Hund, der sich vom Menschen regelrecht verraten gefühlt haben muss. Er zog an der Leine wie bescheuert, bellte und knurrte alles an, was bei der Gassirunde gesichtet wurde. Sich mit anderen Hundebesitzern unterhalten? Vergesst es - das war vor lauter Gekläffe völlig unmöglich.
Wir hatten schnell erkannt, dass wir hier Hilfe in Form eines Trainers brauchten und streckten so unsere Fühler aus. Wir lernten dann eine Trainerin kennen, die sich den Hund und uns unter normalen Bedingungen (also zu hause) anschaute und dann ein für uns zunächst seltsames Urteil fällte. Der Hund sei total verängstigt und es wäre unsere massgebliche Aufgabe, mit dem Hund so schnell wie möglich ein Stück Vertrauen zu erarbeiten und das würden wir am ehesten erreichen, wenn wir die Rollen ganz klar verteilen. Eine Person kümmert und arbeitet ausschliesslich mit diesem Hund. Da wir 2 Hunde haben, teilten wir die Rollen auf und so bekam jeder quasi seinen eigenen Hund.
Fortan arbeitete jeder ausnahmslos mit "seinem" Hund und es wirkte! Schon sehr bald taute Momo auf und fasste Vertrauen. Die Arbeit wurde immer intensiver und inzwischen sind Momo und meine Frau ein unschlagbares Team. Zwar kann auch ich Momo jederzeit übernehmen und mit ihm arbeiten, aber wenn er entscheiden muss zwischen mir und meiner Frau, dann wird er sich immer für meine Frau entscheiden.
Warum die Arbeit mit nur einer Person am Hund? Nun, die Trainerin erklärte es mit den Worten, dass 2 Personen immer auch 2 verschiedene Kommunikationsweisen haben. Die eine Person hebt den Finger anders als die 2. Person, ruft den Hund anders - da gibt es 1000 Nuancen. Hat man nun einen unsicheren Hund, dann kann es von Vorteil sein, dass zunächst mal nur 1 Person mit ihm arbeitet, damit sich der Hund auf seinen Halter einstellen kann. Mit der Zeit wird der Hund durch den Bindungsaufbau und Vertrauensgewinn selbstsicherer werden und ist auch bereit, mal einer anderer Person folge zu leisten.
Ganz wichtig für den späteren Verlauf ist, dass ihr versucht, mit gleichen Befehlen und Handzeichen zu arbeiten. Wenn der Hund also lernt, mit erhobenem Zeigefinger und einem "SITZ" begleitet sich ins Sitz zu begeben, dann sollten ALLE drumherum, die dazugehören (Familie, Lebenspartner) diesen Befehl eben auch genau so ausführen. Ich darf mich also nicht wundern wenn mein Hund sich nicht setzt, wenn ich NUR den Finger hebe oder halt NUR Sitz rufe.
Wenn jeder in der Familie seine eigenen Zeichen benutzt, verwirrt das den Hund nur noch zusätzlich. Um das zu vermeiden gibt es halt die Methode, dass man bei sensiblen, verängstigten Hunden nach Möglichkeit EINE FESTE Bezugsperon festlegt, die mit dem Hund arbeitet.
Ob Dein Hund ebenfalls so ein Exemplar ist, mag ich von hier aus nicht zu beurteilen. Da kann letztlich nur ein geeigneter Trainer Licht ins Dunkel bringen, der sich euch alle gemeinsam zu hause mal anschaut und sich ein eigenes Bild vom und mit dem Umgang des Hundes im Alltag verschafft. Ich an eurer Stelle würde diese Möglichkeit in betracht ziehen und mal 2-3 Stunden buchen und generell mal den Gedanken verfolgen, ob man mit dem Hund nicht vielleicht in eine Hundeschule geht, und wenn es nur die Fun-Gruppe ist....
Lg
Volker -
Danke Volker, ich könnte mit tatsächlich vorstellen, dass das für Laska auch zutrifft. Schließlich ist sie ja auch ein Strassenkind. Uns wurde gesagt, sie sei 3-4 Monate, jetzt meinte der Tierarzt sie sei mindestens 6 Monate alt. Und sie kläfft ebenfalls wie besessen und verscheucht alles was nicht niet und nagelfest ist. In die Hundeschule gehe ich mit ihr und da funktioniert es auch mit den anderen Hunden. Draussen aber keine Chance. Und sie bellt aus Angst, das merkt man. Und so lange ist sie ja noch nicht bei uns, es kann durchaus sein, dass ihr das Urvertrauen noch fehlt, auch wenn ich das Gefühl habe, dass sie mir blind vertraut.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hallo Nantaya
Vielleicht tröstet es dich, wenn ich dir sage, dass mein Hund genau so ist... Ich hab mein Hund seitdem er 3,5 Monate ist aus dem Tierheim. Schon am ersten Tag liess er mich nicht mehr aus den Augen und kam sogar mit auf die Toilette. Ab dem 3. Tag konnte ich ihn frei laufen lassen ohne Leine. Mein Freund kennt er genau so gut, er freut sich auch richtig toll, wenn er nach Hause kommt und spielt in der Wohnung sehr sehr oft mit ihm, fast noch mehr als mit mir... Jedoch, wenn mein Freund mit ihm rausgehen will, dann geht er überhaupt nicht gerne, er schaut mich nur an und weigert sich. Mit der Zeit jedoch, sprich ca. ab dem 7. Monat ging er widerwillig mit...aber immerhin ging er mit! Er gehorcht meinem Freund zwar nicht besonders gut, sprich "Fuss, Sitz, warten, Platz....."...aber immerhin geht er mit solange er ihn an der Leine hat...
Es gibt einfach Hunde, die sich speziell auf eine Person ausrichten, das heisst aber nicht, dass sie eine andere Person nicht genau so mögen. Vor allem Hunde, die tagsüber immer mit der gleichen Person unterwegs sind, bei denen ist das völlig normal. Zudem kenne ich viele Hunde, die wenn sie die Wahl haben, sich eher dem Frauchen als dem Herrchen zugehörig oder gebunden fühlen...wahrscheinlich ist es wirklich die Stimme...
Aber keine Sorge, er wird mit der Zeit bestimmt mit deinem Mann rausgehen, auch wenn er sich dabei denkt: Schade kommt Frauchen nicht... Aber das weiss ja dein Mann dann nicht ;-)
Wünsche euch viel GLück
Lg -
Hab jetzt nicht alles gelesen und vielleicht hat jemand das schon erwähnt, aber so einen Fall hat doch Martin Rütter- "Der Hundeprofi" auf Vox schon mal gelöst
War eine lustige Folge, weil der Mann sich einen Stuhl mit rausgenommen hat und sich so - über Wochen- immer weiter vom Haus entfernt hat, und dabei die Angst der Hündin ignoriert hat.
Irgendwie so, hat jedenfalls geklappt, versuch doch mal, die Folge im Internet zu finden. -
Das war ich gewesen, auf Seite 2
Ich hab's gefunden, auf der Vox-Seite, "Der Hundeprofi", die Fälle aus der zweiten Staffel => der Fall Funny.
Gruß
Petra -
Ganz genau so ist es bei uns, borderlover. Ich bin gespannt, was die Zeit und die Geduld mit sich bringt. Manchmal, wenn es ganz schlimm ist, denkt man sich *das ändert sich nie*, aber zum Glück sieht man dann doch wieder klitzekleine Erfolge und das motiviert auch zum weitermachen.

Diese vox-Folge muss ich mal suchen. Wir haben keinen Fernseher, daher kenne ich die Sendung nicht, aber theoretisch könnte sie ja auf der vox-Seite zu finden sein...

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Na, Folge gefunden und Mann mit Klappstuhl und Hund schon nach draußen in den Regen geschickt?
Da bei Martin Rütter hats scheinbar geklappt, wäre ja toll, wenn ihr das auch so umsetzten könntet... (Ich wäre froh gewesen, wenn der Rütter mal einen Hund mit unserem Problem- Leinenaggression- "behandelt" hätte, aber so eine Folge gabs bisher leider nicht so richtig.) - Vor einem Moment
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