Leishmaniose-wer kann uns helfen

  • Also wo fange ich an...
    hab meine Maus seit 3 Jahren und sie ist Laishmaniose positiv. Die Krankheit ist bei ihr noch nie ausgebrochen und wir sind auch seit 2 Jahren tablettenfrei. War jetzt am Montag mit ihr beim Doc und hab sie (seit langem) testen lassen. Ihr Titer liegt bei 1:32, was ja wohl sehr hoch ist. Sie ist aber weiterhin sympthomfrei. Jetzt meine 1. Frage. Wie kann ich dieses 1:32 einschätzen? Früher wurde das anders angegeben, da lag sie immer bei 1:200. Die Tierärztin konnte mir das auch nicht verdeutlichen, sie meinte nur das 1:12 schon hoch wäre und sie liegt ja deutlich drüber... mache mir wieder mal tierische Sorgen...
    frage mich auch was ich ihr noch "zu muten" kann. Lilly ist total ängstlich. Fremde, Kinder, laute Geräusche, fremde Umgebung alles ganz furchtbar... habe sie in letzter Zeit öfter mitgenommen wenn ich zu meiner Familie oder Freunden gefahren bin. Jetzt stellt sich mir die Frage ob das schon "zuviel" war. Meine beste Freundin hat vor einem halben Jahr ein Kind bekommen und die 2 wohnen in letzter Zeit hier (bei ihrer Kleinen ist sie sehr neutral, geht hin, schnuppert, zeigt also keinerlei Angst). Ist das Kind zu viel für sie? Ich habe keine Ahnung wo es anfängt und wo es aufhört... und bin ehrlich gesagt auch ziemlich verzweifelt, will nur das beste für meine Süsse...
    vielleicht kann mir jemand ein paar Tipps geben...

  • Hallo Lillyfee!
    Willkommen hier im Forum!
    Das Leishmaniose-Forum würde ich dir auch wärmstens empfehlen. Dort bekommt man sehr nette & kompetente Hilfe. Auch beim "Deuten" der Laborergebnisse wird dir dort geholfen.
    Hast du denn einen Ausdruck der Ergebnisse? Dort kannst du in der Spalte neben dem diagnostizierten Wert den Normalwert ablesen, also der Titer, bis zu dem das Ergebnis als negativ gilt. Das hilft dir, das Ergebnis einschätzen zu können.
    Der Titer allein sagt allerdings nicht so viel über die Gesundheit deiner Hündin aus. Was hast du denn bei diesem Test untersuchen lasssen? Wurde eine Eiweißelektrophorese-Kurve erstellt? Wie sehen die Organwerte aus?

    Ob die Kleine deiner Freundin für deine Hündin wirklich stressig ist, läßt sich leider aus der Ferne nicht beurteilen. So wie du das Verhalten deiner Hündin bechreibst, denke ich aber nicht, daß ihr das zu viel ist. Wichtig ist, daß sie immer die Möglichkeit hat sich zurückzuziehen.

    Meine Hündin hat auch Leishmaniose & zusätzlich Epilepsie. Auch ich überlege oft, was ich ihr zumuten kann & was nicht. Dafür gibt es leider keine algemeingültige Antwort. Du muß selber von Situation zu Situation entscheiden. Beobachte deine Hnd genau. Lies dich vielleicht noch ein bißchen in die Beschwichtigungssignale beim Hund ein. Zum Beispiel hier: http://anika.der-pauli.de/index1.htm
    Mir hat das sehr dabei geholfen Stress besser erkennen zu können.

    Aber mach dich nicht verrückt! Versuch nicht bei jeder Kleinigkeit zu denken, daß du deine Hündin überforderst & das dazu führt, daß die Krankheit ausbricht. Dann wirst du selber unsicher & das gibst du an deine Hündin weiter. Stress in Maßen ist kein Problem.
    Versuch in Situationen, in denen deine Hündin ängtlich ist ihr Sicherheit zu vermitteln. Dazu findest du hier im Forum viele hilfreicht Tips.

    Liebe Grüße!
    Lisa

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