Beiträge von Füchsin

    Hör auf Deinen Freund und gönn dem kleinen Möpschen viel Ruhe. Es fällt uns Menschen immer schwer, Hundi in Ruhe zu lassen und zu ignorieren... Versuch ihm das Gefühl zu vermitteln, dass Du alles im Griff hast. Mein Tipp: Bei Dingen vor denen er sich fürchtet, entweder grossen Bogen schlagen oder Hundi an langer Leine Abstand lassen und selber hingehen, das angsteinflössende Objekt anfassen und mit angenehmer Stimme sprechen wie "Hallo Laternenpfahl" oder "Na du raschelnde Tüte" und weggehen.


    Und immer dran denken: Liebe geht durch den Magen.... Mit vielen Leckerlis zu Hause das Vertrauen gewinnen. Dabei nicht direkt in die Augen schauen, am besten in der Hocke und etwas abgewendet Leckerlis geben. Durch die Hocke bist Du nicht mehr so bedrohlich. Vielleicht auch mal für 1- 2 Wochen Handfütterung. D.h. die Hauptmahlzeiten (am besten Trockenfutter) aus der Hand füttern, dabei auch klein machen und nicht anschauen.


    Und am Anfang ist das wichtigste die Bindung aufzubauen. Erziehung läuft eher nebenbei....


    Noch etwas am Rande. Auch ich hab am Anfang gedacht warum. Und ich habe festgestellt: Fast alle haben Probleme mit ihrem Hund. Der eine kann nicht nicht alleine bleiben, der andere mag keine Hundebegnungen an der Leine, der nächste verbellt Besuch....

    Hunde brauchen bis zu sechs Monate um anzukommen und eine Bindung aufzubauen.. Alles ist neu: Gerüche, Geräusche, Menschen, die Umgebung... Mein Tipp: Such Dir eine Hundeschule die freundlich mit Hunden umgehen. Hundesport (Agility und co.) fördert die Bindung und das Vertrauen. Überfordere den Kleinen nicht mit riesen Spaziergängen wo viel Trubel ist. Vielleicht kannst Du Gassi in ruhigeren Gebieten laufen (z.B. im Wald, aber bitte immer angeleint). Schau mal oben in der Ratgerberliste unter Schleppleinentraining!


    Hab Geduld und mach Dich nicht verrückt!

    Oh je... Ja, ich kenn auch einen Hund der vom Balkon (2. Stock) gesprungen ist, weil sein bester Freund unten lang ging.. Zum Glück ist nichts schlimmes passiert! Nur eine kleine Blessur am Bein....

    Hallo,


    das erinnert mich sehr an unsere Anfangszeit.


    Zu dem Leckerlie-Problem: Versucht es doch mal mit Handfütterung für ein paar Tage. Das heisst das Hauptfutter (Trockenfutter) zu festen Zeiten nur aus der Hand füttern. Keine Leckerlies nebenbei. Irgendwann wird der Kleine schon Hunger haben und es nehmen. Dabei gaanz ruhig bleiben, keinen Augenkontakt, in die Hocke gehen, Kopf am besten etwas zur Seite drehen. Ist dieser Schritt getan klappt es bestimmt auch mit Leckerlies.


    - Habt ihr es mal mit Käse oder Fleischwurst probiert? Ist viel reizvoller als normale Hundeleckerlies.


    - erstmal zu Hause in Ruhe Sitz, Hier, Komm üben


    - Schleppleinentraining um das "Hier" und "Komm" auszubauen. (siehe hier Ratgeber Schleppleinentraining)


    - den Hund nicht mit Situationen überfordern ( noch nicht in die Stadt mit vielen Menschen), also eher reizarme Gegenden aufsuchen


    - mit Spieli selber spielen und viel ohh, aahhhs in höherer Stimmlage nicht allzu laut verlauten lassen, Hundi dabei nicht anschauen (-Interesse wecken), und das immer mal wieder zwischendurch, viel besser als Spielzeug ist ein Dummy natürlich lecker gefüllt



    Was auch gut ist für Bindungsaufbau: Agility (findet in umzäunten Gelände in kleinen Gruppen statt, hilft Spass mit seinem Hund gemeinsam zu erleben -> wir werden ein Team !, der Hund hat nebenbei soziale Kontakte zu seines gleichen und zu fremden Menschen die freundlich sind, ) und unbedingt Hundeschule..


    Und noch ein kleiner Tipp am Rande: Erstmal Bindunsgaufbau, Erziehung läuft nebenbei