Hund in Pflege - aggressiv ?

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    ich denke auch, dass es gefährlich ist, die warnsignale eines hundes zu ignorieren, haben schnautermädel und ich ja schon mal geschrieben.


    und was habe ich geschrieben ? mehrmals... :gott:

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    vielleicht wäre es gut, sich für all die dinge, die der hund jetzt zu lernen hat, etappen zu überlegen, in denen er die chance hat, sein verhalten zu ändern und vertrauen zu gewinnen. und dabei sollte man immer erst eine stufe höher gehen, wenn man merkt, dass der hund sich entspannen kann.


    das klingt super....abtrocknen muss dabei leider an erster stelle stehen, da ich ihn in entsprechenden Jahreszeiten womöglich mehrmals täglich damit konfrontieren muss. Und dich denke, dass is auch das am ehesten zu erreichende ziel für ihn.
    baden sollte sowieso eine seltenheit sein und nur in ausnahmesituationen geschehen (in besonders stinkigen sachen gewälzt ^^).

    Zitat


    die ts sagte, dass der hudn niemals schlechte erfahrungen machen musste. aber der hund stammt doch aus dme tierheim....vielleicht hatte er in den ersten welpenwochen schlimmer erfahrungen machen müssen...kann das vielleicht sein?

    Das ist möglich - ok. Aber ich finde es unwahrscheinlich, da er dort geboren ist und Tierpfleger eigentlich nur auf das Wohl des Tieres bedacht sind. Aber möglich ist es dennoch, da hast du recht.


    WOW du sprichst mir aus dem herzen und triffst absolut den nagel auf den kopf. :headbash:

    Zitat


    deswegen sollte sie jetzt erst einmal vorbeugen, d.h. darauf achten, dass der hund sich eben nicht in kacke wälzt, um erst einmal vertrauen aufzubauen.

    was du meinst mit dem kacke wälzen - da geht es um baden und shampoonieren..... wenn ich sehr aufmerksam bin, kann ich dies vermeiden, das ist richtig. Und ich glaube, nein ich hoffe einfach, dass wir nicht nochmal so einen volltreffer landen. (obwohl er sich danach noch einmal in kacke gewälzt hat, war allerdings eingetrocknet :lachtot: )......naja egal....die Besi war sehr überrascht "denn er hat es bei ihr erst einmal in 4 Jahren gemacht"...naja egal...wie gesagt, die beiden wohnen in der city.....wahrscheinlich genießt er "die landluft *räusper*

    Aber nochmal zum punkt zurück zu kommen: wir machen sehr wilde und lange spaziergänge und das bei jedem wetter....ich kann und möchte nicht verhindern, dass er nun mal dreckig wird....das gehört einfach dazu. Ein Hund, der immer sauber nach Hause kommt, hatte keinen Spaß.
    Und jeder kennt es, wenn sein hund nasse und dreckige pfoten hat und der ganze bauch/brustkorb beschlammt ist....und jeder weis, was für schöne tapsen er damit machen würde.
    Ich möchte ihm doch nur pfoten und untenrum abtrocknen/abwischen......das sollte doch für jeden nachvollziehbar sein.

    Zitat


    und wenn der hund auch bei seinem frauchen knurrt und schnaoot, wenns ie ihm zu nahe kommt,scheint er wirklich ein sehr großes problem mit nähe zu haben, das man nicht unterschätzen sollte...

    er scheint nicht ein problem mit nähe zu haben, sondern mit der situation an sich, ich möchte ihm JETZT (wenn wir zur tür reinkommen) die pfoten abwischen........er gibt mir sonst ständig und gerne pfötchen, kommt an...lässt sich streicheln, graulen....usw.......aber er möchte es halt in dieser situation nicht und das finde ich so nicht ok.
    Wenn ich ihn dann ableine, um ihm einen gewissen freiraum zu geben und ihn nicht einzuengen, zieht er einfach von dannen. was ja auch richtig ist oder sein kann, wenn er auf diese weise problemen aus dem weg geht. (z.b. auf der hundewiese).
    Lass ich ihn aber angeleint,um es einfach zu üben....reagiert er sofort trotzig nach dem motto "jetzt nicht" und das steigert sich dann mit knurren etc. Er lässt auch nicht zu, dass wir das ins spielerische abwandeln.
    Komm ich z.b. ne stunde später damit, spiele mit ihm mit seinem handtuch, lass mir pfötchen geben etc....da ist das alles ok. Aber da hat er den dreck bereits sonstwo verteilt.

    Ich gehe ja schon kompromisse ein, indem ich ihm z.b. nicht seine zecken rausgemacht habe ,damit er da gar nichts erst mit schmerz oder so verbindet. Ihr könnt euch vorstellen, wie "lecker" das ist, morgens aufzuwachen, ohne socken ins bad zu tapsen und erstmal ne fettgesogene zecke zu zerquetschen :hust: ...naja ^^.

    So ich muss dann mal, nicht, dass ich mir morgen wegen akuter Müdigkeit und daraus resultierender Unachtsamkeit ein wichtiges Signal eines Gebrauchshundes entgehen lasse :D

  • Na wenn das so is, du nur Pfoten und Unterbauch/Brust machen willst und der Hund kein Problem mit der Badewanne hat, wieso der riesen Aufwand?

    Wasser für Hund knöchelhoch rein, Hund rein... Leckerchen No1, ich kann nur Hühnerherzen empfehlen.. Loben wie Hölle.. vielleicht bissl mit ihm mit dem Wasser rumspielen.. Zeit nehmen halt..

    Shampoo vielleicht mal testweise weglassen, einfach streicheln, auch an den Beinen runter ins Wasser, testweise außerdem dabei mal ordentlich gähnen (das ist mein Ernst) und ggf. zusätzlich den Kopf nebst Blick komplett seitlich von ihm wegdrehn.

    Strikt vermeiden:

    Irgendwelche Arme um den Hund legen
    Irgendwas ins Gesicht des Hundes (Wasser, Hand, Handtuch, Shampoo etc.)
    Innere Unruhe

    Nicht denken "wenn der jetzt wieder knurrt".. dann kannste drauf wetten, dass er knurrt.

    Sollte er trotz innerer Ruhe knurren ganz genau beobachten, was du grade tust. Was hast du im Moment vorher noch nicht getan, tust es aber jetzt?

    Irgendwo muss da ein Auslöser sein. Die Frage ist, wo.


    Wie trocknest du ihn genau ab?

  • Dann leg den Hund mach dem Hereinkommen auf einer leicht zu reinigenden Decke ab.
    Nach einiger Zeit Dreck einfach ausbürsten, kurz saugen und fertig.
    Ab und an Decke waschen.
    Dauer des Ablegens verkürzen, irgendwann kannst dann direkt mit dem Handtuch an den Hund. Wobei er beim reinen Abtrocknen weniger sauber wird.

    So bleibt die Wohnung sauber und du wirst nicht gebissen und erreichst dein Ziel.

    LG
    das Schnauzermädel

  • also meint ihr,eher den maulkorb weglassen und innere ruhe an sich trainieren?
    und ich meinte den tip mit dem mauli ja net bös,war halt einfach mein erster gedanke den ich hatte und fand ihn auch net wirklich schlimm,wenn mensch den hund behutsam dran gewöhnt,wenn ers eben nicht schon ist,um der ts einfach etwas mehr sicherheit im umgang mit dem wuff zu geben...ich selber habe nie mit mauli gearbeitet,weil ich halt einfach keine angst vor hunden hab,auch wenn se knurren
    aber da ich dachte,des es eben der ts evtl sicherheit im umgang mit dem hund geben könnte,hab ich eben den vorschlag gemacht.....aber ich find des das halt kei grund ist,gleich so bös zu werden (geht jetzte an fusselflitz),vor allem,da ich ja auch kein sturer mensch bin,der sich nix mehr erklären lässt...hab die weisheit ja och net mit löffeln gefuttert ;)
    und weil ich mich halt dann doch etwas zu unrecht angegriffen gefühlt habe,reagiere ich dann halt auch etwas ungehalten ...aber nichts für ungut..ich fins auch schön,des wir wieder einen "lieberen" umgangston hergestellt haben :)
    da mich des thema ja auch arg tangiert,da mein hauptinteresse ja nunmal in richtung "schwieriger hunde" geht und da kann mensch ja auch nie auslernen ;)

  • Zitat

    Dann leg den Hund mach dem Hereinkommen auf einer leicht zu reinigenden Decke ab.
    Nach einiger Zeit Dreck einfach ausbürsten, kurz saugen und fertig.
    Ab und an Decke waschen.
    Dauer des Ablegens verkürzen, irgendwann kannst dann direkt mit dem Handtuch an den Hund. Wobei er beim reinen Abtrocknen weniger sauber wird.

    So bleibt die Wohnung sauber und du wirst nicht gebissen und erreichst dein Ziel.

    LG
    das Schnauzermädel

    Na das hört sich auf jeden FAll mal nach einem guten Tipp an. Meinst du mit Dreck abbürsten den Hund? Hat der nicht auch ein Problem mit gebürstet werden oder habe ich mich da verlesen?

  • Generell lässt er sich ja anfassen. Nur wenn es genau jetzt sein soll, dann streikt er.

    Was liegt also näher als sich heimtückisch und gezielt dem Problem zu nähern? Nichts! :D

    Maulkorb drauf und durchziehen erzeugt bei solchen Hunden u.U. so einen Frust, dass sie in einer Situation, die sie bisher ertragen haben, explodieren und sich Sache aus ihrer Sicht endgültig klarstellen.

    Mit Ausdauer, ohne direkte Konfrontation und eben auch ohne Nachgeben kommt ebenfalls zum Ziel. Es dauert zwar etwas, aber man begibt sich nicht unnötig in Gefahr.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Ich glaube jetzt verstehe ich es. Du meinst, wenn er ne Zeit lang auf dem Handtuch lag usw. lässt er sich auch ohne Probleme abbürsten, weil es dann mehr eine normale Schmuseeinheit ist und nicht diese Zwangssituation Reinkommen - Abgetrocknet Werden?

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