Hund in Pflege - aggressiv ?

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  • hallo, also erstmal bin ich der Meinung, dass ein Hund auch bei fremden Personen einfach keine Aggression zeigen DARF, vorallem nicht ein Hund in dieser Größe und mit dieser potentiellen Beiskraft.
    Es kann immer mal passieren, dass du ins Krankenhaus musst und deinen hund kurzfristig in Pflege geben musst etc. von daher kann ich dir nur dringend raten es nicht soweit kommen zu lassen, wie es bei meinem pflegehund nun der Fall ist. Mal ganz von Tierarztbesuchen abgesehen, da muss er sich auch von fremden leuten anfassen lassen. Oder auch ein stationärer Aufenthalt in einer Tierklinik....da muss/sollte dein hund sogar von fremden personen gefahrlos auf den rücken gelegt werden können.

    Aber mal ganz davon abgesehen, wir haben ihn langsam und behutsam bei mir eingewöhnt und wir haben sonst auch keine probleme. Sei es ohne leine laufen, abrufen lassen etc....es liegt sicher nicht daran, dass er fremdelt. Die Besitzerin hat mir ja auch bestätigt, dass sie das einfach zu wenig mit ihm geübt hat und er das auch bei ihr macht....
    Sie hatte ihn übrigens schon als Welpe aus dem Tierheim.

    Zu der Rassemischung: natürlich möchte ich keine Vorurteile haben und man sollte nicht alle über einen Kamm schweren, aber auch ich bin der Meinung, dass die Vertreter dieser Rassen einfach eine gesteigerte Reizbarkeit haben und dann schnell eine gewisse Hemmschwelle überschreiten. Ich arbeite in einer Tierklinik und da haben wir täglich mit vielen fremden hunden der verschiedensten Rassen zu tun und auch da bestätigt sich dies immer wieder.

    Tauschgeschäfte sind mit diesem Hund leider nicht möglich, nicht für ein anderen ball und auch nicht für ein leckerlie.

    Frontline hat er gerade eben drauf bekommen und auch die Zecken haben wir ihm entfernt. Zusammen mit meiner Schwester ( die auch 2 Hunde hat)...haben wir wenigstens ersteinmal angefangen ihn zu bürsten und mit einem handtuch zu bearbeiten, alleine wäre dies unmöglich gewesen. Schon allein das bürsten war mit kontinuierlichem knurren verbunden ...wobei er aber gleichzeitig die rute einklemmt und durch über die nase lecken beschwichtigt. Und er würde definitiv auch beissen, da bin ich mir sehr sicher. Sobald der Maulkorb ab is, is alles wieder ok....und er kommt freundlich auf uns zu.

    Naja...wir werden das jetzt jeden tag üben.......ich hoffe nur, dass er den maulkorb dann nicht immer mit zwang und negativem verbindet. Natürlich wurde er auch dolle gelobt, wenn er nicht knurrt und hat danach auch leckerlie bekommen.

    Aber diesen verhalten werde ich definitiv nicht akzeptieren und auch nicht durch schleppleine etc vorbeugen, dass er sich sonstwo drin wälzt. Ganz ehrlich, wer so eine einstellung hat ,lässt sich auf jedem fall von seinem hund dominieren. Man sollte immer davon ausgehen, dass er in einer bestimmten situation einfach gewaschen werden muss (durchfall etc).

    Zum Thema Shampoo: er wird nicht jeden tag gewaschen und ein gesunder hund verträgt sowas ohne probleme. Ihr wisst wahrscheinlich gar nicht, wie ein hund stinkt, der sich in katzenscheiße gewälzt hat ^^...

  • :D

    Niemand sagt, dass ein Hund das darf.

    Aber Hunde dieser Art, die es in zig Rassen und Mischungen gibt, sondieren bei einem Wechsel der Bezugsperson eine Weile die Lage und zeigen dann das, was man ihnen aus ihrer Sicht offen erlaubt hat.
    Das sind dann eben deutliche Ansagen, die der Hund macht, weil er aus dem bisherig Gesehen seine Position gefunden hat.

    Dass der Hund sich so zeigt, liegt an dir und deinem Verhalten.
    Und du solltest dich zwar durchsetzen, aber eben auch genau wissen, was du da grade tust, sonst kann es auch mal Löcher geben.
    Der Hund ist nicht überaggressiv oder unerzogen. Bisher ist der Hund einfach eine Nummer zu groß für dich.
    Das ist kein Vorwurf sondern einfach eine Feststellung.

    Einen Vorwurf muss aber dem Besitzer machen. So einen Hund kann man nur handverlesen in Pflege geben.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Dann möchte ich gern wissen, wie eine Person, die mit ihm und seinem Verhalten umgehen kann agieren sollte. Sag mir, was ich besser machen kann und dabei soll es nicht um vorbeugung von kacke-wälzen gehen ^^.

    Er macht dies ja nicht nur bei mir, sondern auch bei meiner Schwester und sogar bei der Besitzerin...
    Ich finde eher, dass es mangelndes Üben in der Vergangenheit ist....das heißt doch nicht gleich, dass niemand mit ihm umgehen kann.

    Natürlich ist er nicht überaggressiv, sonst hätt ich ihn nie genommen.

  • hmm..also ich für meine fälle würde halt eben einfach mein ding durchziehen bei ihm und mich gar nicht durch diverses knurren oder ähnliches beeindrucken lassen,deshalb zur sicherheit der maulkorb...und wenn du angst hast,des er diesen evtl als negativ ansehen könnte...lass ihm den doch auch mal drauf,wenn ihr was schönes macht und gib auch gern immer mal leckerli damit..damit er lernt,das dies kein "böses ding" ist und es als "normal" (soweit des möglich ist) empfindet..also dies wäre dabei meine vorgehensweise...aber bitte denke nicht,das dich der hund dominieren will....das will er mit sicherheit nicht....ich denke,er hats einfach net anders gelernt,denn wie du schon sagtest,seine besitzerin hat ja schon selber gesagt,das sie dies expilzit vernachlässigt hat

    aber ich bin im endeffekt auch nur "laie" und kann dir nur sagen,wie ichs an deiner stelle evtl machen würde (allerdings auch nur ins blaue getippt,da ich den wauzi ja im endeffekt net kenne,aber ich kann mir zumindest ungefähr ein bild machen,weil sich das für mich sehr bekannt liest)..die richtig guten tips bekommst du mit sicherheit eher von andern usern hier (hoff ich doch zumindest ;) )

    im übrigen...sei froh,des es noch katzenschitte war....glaube mir..es gibt tausendfach ekligere exkremente wie zb die vom mensch in der sich hundi gern mal suhlt ;)louise hat letztens auch n ganzen haufen an sich und seinem geschirr mitgenommen..ich dacht wirklich ich muss ---> :kotz: ,vor allem da des offensichtlich leberkrankheitskacke war und die müffelt gaaaanz köstlich :/

  • Bianche
    vielen dank, das klingt für mich am realistischsten und so werde ich es auch probieren.
    In meinen Augen gibt es auch nur diese 2 Möglichkeiten: entweder konfrontieren oder sein lassen.
    Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Hundetrainer da eine andere "Zauberwaffe" hat. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

    Wie gesagt, er ist sonst ein sehr lieber, pflegeleichter hund....bis auf diese 2 "Problemchen" haben wir jede menge spaß und lange spaziergänge.

    Das ist das kleine "Monster":

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  • Eigentlich ist es einfach und Hexenwerk.
    Wenn man immer mit solchen Hunden lebt, dann macht man es automatisch und weiß genau, was man sich bei seinen Pappenheimern wie erlauben kann. Anfangs passt man besonders auf, irgendwann läuft es wie bei allen anderen auch einfach so.

    Zuerst muss jeder Gedanke weg, dass der Hund eine arme Wurst sein könnte, der macht die innere Haltung zu "freundlich". Ist jetzt doof geschrieben, ich kann es nicht besser ausdrücken.

    Verlange nur von dem Hund, was du auch durchsetzen kannst.
    Das heißt nicht, dass du irgendetwas nicht tun sollst. Es heißt nur, dass du nur das anfängst, was du in dieser Situation auch beenden kannst.
    Nur so als Beispiel was ich meine, auch wenn das auf euch nicht zutrifft:
    Liegt der Hund auf dem Sofa und du kannst ihn nicht runterschicken, dann locke mit einem Leckerchen. Nächstes mal bist u gewappnet und hast eine Leine am Hund.
    Kannst du etwas nur mit Maulkorb erledigen, dann pack den bereits vorher drauf.

    Das Problem bei diesen Hunden ist, dass ihnen jedes Zurückweichen (und wenn es nur das Holen des Korbes ist) Erfolg und Bestätigung gibt und sie ihr Verhalten verstärken.
    Genauso wie Schludrigkeit. Sagst du etwas, dann musst du es auch meinen. Du musst den Hund nicht ständig gängeln oder kontrollieren. Aber nur weil man gestresst ist, ein Sitz als Platz zu akzeptieren oder umgekehrt, das geht nicht.

    Du wirst sehen. Mit einen etwas modifizierten Umgang wird er sich ganz normal einfügen.

    LG
    das Schnauzermädel

  • och herrje is des n süsser :)

    ich hoffe auf jeden fall,des ihr die problemchen in den griff bekommt....ich finde der tip von schnauzermädel einfach in allem was mensch vom hund will konsequent zu sein ist auch sehr wichtig und solltest du ebenfalls beherzigen (wenn du es nicht schon tust)...und versuch doch auch mal seiner besitzerin das ganze etwas näher zu bringen ;) da haben ja dann alle etwas davon

  • Zitat

    hallo, also erstmal bin ich der Meinung, dass ein Hund auch bei fremden Personen einfach keine Aggression zeigen DARF, vorallem nicht ein Hund in dieser Größe und mit dieser potentiellen Beiskraft.
    Es kann immer mal passieren, dass du ins Krankenhaus musst und deinen hund kurzfristig in Pflege geben musst etc. von daher kann ich dir nur dringend raten es nicht soweit kommen zu lassen, wie es bei meinem pflegehund nun der Fall ist. Mal ganz von Tierarztbesuchen abgesehen, da muss er sich auch von fremden leuten anfassen lassen. Oder auch ein stationärer Aufenthalt in einer Tierklinik....da muss/sollte dein hund sogar von fremden personen gefahrlos auf den rücken gelegt werden können.

    Zeig mir 5 Hunde aus einer Gruppe von 20 (darunter keine Pekinesen und ähnliche Handtaschenmischungen), mit denen du das bringen kannst.. die sich von wildfremden Menschen, am besten in Abwesenheit des Halters, ohne Gegenwehr auf den Rücken drehn lassen.


    Tschuldige bitte, aber jemand, der Angstaggression (er könnt es eigentlich nur noch verdeutlichen, indem er ein Schild schreibt) als praktisch grundsätzlich Aggressives Verhalten gegenüber andren Menschen einstuft und gewissen Rassen eine "geringere Reizschwelle" bescheinigt - ausgerechnet den genannten Rassen(!) - der ist für mich als Pflegestelle nicht nur für diesen Hund kategorisch ungeeignet.


    Zitat

    Aber mal ganz davon abgesehen, wir haben ihn langsam und behutsam bei mir eingewöhnt und wir haben sonst auch keine probleme. Sei es ohne leine laufen, abrufen lassen etc....es liegt sicher nicht daran, dass er fremdelt. Die Besitzerin hat mir ja auch bestätigt, dass sie das einfach zu wenig mit ihm geübt hat und er das auch bei ihr macht....
    Sie hatte ihn übrigens schon als Welpe aus dem Tierheim.

    Tja, die Probleme treten immer dann auf, wenn du dem Hund körperlich zu nahe trittst.
    Und offenkundig bist du nicht imstande seine diesbezüglichen Signale zu lesen, sonst wär es ja kein Problem, ihn in 1-2 Sitzungen an Sachen wie das Baden etc. zu gewöhnen...

    Zitat

    Zu der Rassemischung: natürlich möchte ich keine Vorurteile haben und man sollte nicht alle über einen Kamm schweren, aber auch ich bin der Meinung, dass die Vertreter dieser Rassen einfach eine gesteigerte Reizbarkeit haben und dann schnell eine gewisse Hemmschwelle überschreiten. Ich arbeite in einer Tierklinik und da haben wir täglich mit vielen fremden hunden der verschiedensten Rassen zu tun und auch da bestätigt sich dies immer wieder.

    Zu deiner Information - die von dir genannten Rassen glänzen, sofern aus guten Zuchten, durch charakterstärke. Also das genaue Gegenteil einer niedrigen Reizschwelle. Die haben schlicht Selbstbewusstsein und himmeln einen Menschen nicht, an, nur weil er Mensch ist. Die stehen erst mal auf dem Standpunkt "Du willst was von mir? Okay.. und.. das setzen jetzt durch.. du.. und.. welche Armee...?"


    Zitat

    Tauschgeschäfte sind mit diesem Hund leider nicht möglich, nicht für ein anderen ball und auch nicht für ein leckerlie.

    Dann verhälst du dich in der Situation falsch.
    Lass raten - du nimmst den Ball nur dann, wenn du ihn wegräumen, ihm also wegnehmen willst?
    Da hätt ich als Hund auch keinen Bock drauf, irgendwas her zu geben.

    Zitat

    Frontline hat er gerade eben drauf bekommen und auch die Zecken haben wir ihm entfernt. Zusammen mit meiner Schwester ( die auch 2 Hunde hat)...haben wir wenigstens ersteinmal angefangen ihn zu bürsten und mit einem handtuch zu bearbeiten, alleine wäre dies unmöglich gewesen. Schon allein das bürsten war mit kontinuierlichem knurren verbunden ...wobei er aber gleichzeitig die rute einklemmt und durch über die nase lecken beschwichtigt. Und er würde definitiv auch beissen, da bin ich mir sehr sicher. Sobald der Maulkorb ab is, is alles wieder ok....und er kommt freundlich auf uns zu.


    Wurde er denn wenigstens an den Maulkorb gewöhnt, oder ist das auch so ne Sache, die du halt einfach mal machst, der Hund gefälligst hinzunehmen hat und so lang er nicht sofort durchdreht, sobald das Ding drauf ist, wird schon alles in Ordnung sein...?


    Zitat

    Naja...wir werden das jetzt jeden tag üben.......ich hoffe nur, dass er den maulkorb dann nicht immer mit zwang und negativem verbindet. Natürlich wurde er auch dolle gelobt, wenn er nicht knurrt und hat danach auch leckerlie bekommen.

    Währenddessen oder danach?
    Sei mir nicht bös, aber so ganz passt das hier nicht in die restliche Schilderung. Dieser Hund nimmt IN der Situation garantiert kein Leckerlie durch den Maulkorb... never..

    Zitat

    Aber diesen verhalten werde ich definitiv nicht akzeptieren und auch nicht durch schleppleine etc vorbeugen, dass er sich sonstwo drin wälzt. Ganz ehrlich, wer so eine einstellung hat ,lässt sich auf jedem fall von seinem hund dominieren. Man sollte immer davon ausgehen, dass er in einer bestimmten situation einfach gewaschen werden muss (durchfall etc).

    Sorry, aber spätestens jetzt hast du praktisch bewiesen, dass du nicht ausreichend Hundeahnung hast, um dich um diesen Hund zu kümmern. Nur weil ein Hund sich nicht jeden Sch.. gefallen lässt - auf den Rücken drehen, Umarmen und alles, was danach aussieht etc. - und noch dazu von jedem hergelaufenen, dominiert er noch lang nicht seine Menschen.

    Zitat

    Zum Thema Shampoo: er wird nicht jeden tag gewaschen und ein gesunder hund verträgt sowas ohne probleme. Ihr wisst wahrscheinlich gar nicht, wie ein hund stinkt, der sich in katzenscheiße gewälzt hat ^^...

    Logisch.
    Weil alle nicht kaputtgezüchteten Hunde sowas von Zeit zu Zeit bringen.. u.a. weil ihnen jedweder "saubergeruch" komplett unangenehm ist.

    Aber das weißt du natürlich..

    Mich würde ja mal interessieren, woher du deine "Hundeahnung" hast. Und zwar a) wieviele Hunde es waren und b) von welcher Rasse.


    Ich hab nämlich das unbestimmte gefühl, da wird versucht Erfahrung aus ein paar Retriever oder Labradore auf einen Hundetyp zu übertragen, bei dem sowas in der Regel irgendwann im Krankenhaus endet.

    Und der Hund kann dann nix dazu...

  • Ich denke auch, dass es sehr gefährlich werden kann, wenn man versucht einem Hund diese Größe, Masse und Charakterstärke seinen Willen aufzudrücken. Und ich finde es ehrlich gesagt auch ziemlich unfair, von einem Lebewesen zu verlangen, dass es alles von jedem mit sich machen lassen muss.

    Würdest du dich von einem Fremden an den Hintern fassen lassen?

    Meine Hunde mögen es auch nicht gebadet zu werden. Deswegen gehe ich hier besonders behutsam vor. Deshalb haben sie keinen Grund mich dabei anzuknurren, ich lese ihre Körpersprache sehr genau. Das heißt nicht, dass ich sie schalten und walten lassen. Doch wenn ich sie reglementiere können sie das durchaus verstehen und einschätzen, da sie mir vertrauen. Ich kann sie ohne Probleme überall anfassen, auf die Seite oder den Rücken drehen und ihnen eigentlich auch alles abnehmen, was sie im Maul tragen. Doch das habe ich mir erarbeitet - sowas geht nicht von jetzt auf gleich.
    Ein Fremder, der nicht ebenso behutsam vorginge, hätte da wirklich Probleme.

    Wieso sollte dein Pflegehund sich von dir alles gefallen lassen?
    Wenn man bedenkt, dass Schäferhunde und Rottweiler doch eher zu den ein-Mann/Frau-Hunden gehören ist es doch erst recht widersprpglich jedem sofort vertrauen zu müssen.
    Schäferhunde und Rottis sind Hunde, die eben nicht unbedingt fröhlich auf jeden Menschen zustampfen, im Gegenteil: Viele Hunde dieser Rassen arbeiten bei der Secrurity und Polizei. Stell dir vor, die würden sich von jedem Fremden fröhlich auf den Rücken legen lassen. Da hätten sie nun doch ihre Berufung verfehlt, oder?
    Sicherlich werden Diensthunde zu Diensthunden ausgebildet, die Anlagen tragen sie aber in sich. Diese sind wichtige Charaktermerkmale, die bei der Zucht wissentlich weitergegeben werden.

    Wenn ein Fremder versuchen würde meinen Mali-Podi-Mix-Rüden gegen seinen Willen z.B. auf den Rücken zu drehen, ohne dass ein gewisses Vertrauen herrscht würde das höchstwahrscheinlich komplett nach hinten losgehen. Er würde sich eventuell sehr stark wehren. Wenn man ihm dann einen Maulkorb (ohne das vorher geübt zu haben) einfach überziehen würde, wäre das Vertrauen komplett zerstört.

    Du ignorierst seine Warnzeichen, so etwas kann, auch mit Maulkorb sehr böse enden. Mein Rüde z.B. kann unglaublich nachtragend sein. Er merkt sich jede Erfahrung und zieht daraus seine Schlüsse. Falls das auch auf diesen Hund zutrifft, könnte es sein, dass dieser sich ohne Maulkorb plötzlich anders dir gegenüber verhält.
    Und da du sein Knurren ignorierst muss er wohl deutlicher werden.
    So etwas kann wirklich in die Hose gehen, ich würde dir dringend empfehlen, mit dem Hund schwierige Situationen sehr behutsam zu trainieren.

    Ich denke, dass dein Pflegi ein sehr stark ausgeprägtes Bedürfnis nach einer hohen Individualdistanz besitzt und du dieses erst einmal respektieren solltest. Du musst dir dein Vertrauen erarbeiten, so etwas geht nicht mit Zwang.

    Zum Beispiel, wenn du ihn bürsten willst. Vielleicht wäre es ein Ansatz, wenn du ihm die Bürste schmackhaft machen würdest? Liebt er Streicheleinheiten? Wenn ja, kannst du dazu eine weiche Babybürste mitbenutzen, wenn er gerade so richtig am Genießen ist. Oder so einen Massagehandschuh.
    Beobachte seine Signale ganz genau, zeig ihm, dass du ihm nichts böses willst. Sprich ruhig mit ihm und stell deine Handbewegungen ein, wenn du bemerkst, dass es ihm unangenehm wird (BEVOR er knurren muss).
    Wenn es ihm dann gefällt nimmt die Bürste einen immer wichtigeren Platz beim Streicheln ein. Du kannst die Bürsten wechseln und immer, wenn er etwas genießt, vorsichtig im Fell herumzupfen, so als ob du eine Zecke entfernen möchtest.

    Mit dem Baden wäre ich wirklich sehr vorsichtig. Das ist für viele Hunde einfach furchtbar. Ich würde, gerade in dieser sensiblen Eingewöhnungszeit solche Situationen auch vorbeugen und später mit dem Baden o.ä. Stresssituationen anfangen.

    lg marika

  • öhm...liebe leut?
    ich finde ihr seid grad etwas anmassend....ihr kennt den hund net wirklich und schliesslich ist es nicht die ts die für die erziehung des hundes zuständig ist,sondern seine besitzerin...dies nur mal am rande

    naja und wenn ich vergleiche lese wie des jene hunderassen zb auch bei der polizei arbeiten usw ....es tut mir leid,aber ich habe mehr schlecht ausgebildete diensthunde gesehen und mitbekommen als gut ausgebildete....aber das ist wieder n anderes thema

    und dem hund auf teufel komm raus alles durchgehen zu lassen find ich auch net grad in ordnung....louise hat mich anfangs auch teilweise angeknurrt......aber ich für meinen fall mag sowas gar nicht leiden und hab das ganze mit ihm ausgesessen....und inzwischen ist dies kein wirkliches thema mehr,ausser grad heut nacht ^^...beispiel:ich bin heut nacht mit den dreien auf der couch eingeschlafen,drehe mich im schlaf und werd dafür angeknurrt,weil ich wohl seine individualdistanz überschritten habe...mag ja sein,aber noch ist dies meine couch und mein platz und da hat er halt einfach die guschen zu halten..punkt...fazit..er fliegt von der couch!

    und louise ist ebenfalls ein "angsthund",wurde von seinem vorbesitzer geschlagen usw,und ich denke,des nml ne spur härter als der pflegehund der ts...da denke ich,das es ihm einfach nicht gefällt und er dies eben durch knurren durchsetzen möchte,da er wahrscheinlich bisher gelernt hat,das er damit eben auch das bekommt,was er möchte.....

    natürlich mag es sein,das der hund dabei auch angst oder ähnliches empfindet...die ts soll ja auch nich die hau-druff-methode benutzen,sondern schon alles behutsam angehen,da stimme ich überein,vor allem eben den maulkorb schmackhaft machen,aber das erwähnte ich ja schon,aber sie soll dabei trotzdem konsequent ihr ziel vor augen haben....aber bei dem gedanken dem hund knurren durchgehen zu lassen,da habe ich irgendwie bauchweh

    vllt hab ich da auch einige gedankengänge nicht bedacht,wenn dem so ist,lass ich mich gern korrigieren,denn ich bin ja nu auch kei "hundeflüsterer" ;) ...aber im momen empfinde ich das ganze so,wie ichs geschrieben habe

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