Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hund in Pflege - aggressiv ?
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ZeSa09 -
19. September 2009 um 13:17
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Hallo, ich habe zur Zeit einen 4-jährigen Rottweiler-Stafford-Schäferhund-Rüden in Pflege, da sein Frauchen ein halbes Jahr ins Ausland musste.
Wir haben ihn langsam in sein neues Zuhause auf Zeit eingewöhnt und er hatte auch überhaupt keine probleme damit. Ich hatte ihn vorab schon immer mal ein paar Tage zur Probe und zum eingewöhnen und es lief alles prima. An sich ist er ein sehr netter Hund. Er läuft gut an der Leine, macht Sitz, Platz, Rolle...macht kein Theater ,wenn er andere Hunde sieht....verträgt sich gut mit anderen Hunden (außer bei manchen Rüden)...läuft am fahrrad, zerstört nichts, wenn er alleine bleiben muss.....Nun ist er schon fast 2 Wochen hier und langsam entdecke ich doch einige Schwierigkeiten, die ich so nie vermutet hätte.
Das erste mal merkte ich es, als er einen Ball gefunden hat, der ihm nicht gehörte. Es war nicht möglich ihm diesen Ball wieder wegzunehmen, er drehte sich konsequent weg und knurrte. Erst als er 1/2 h auf dem Balkon verharren musste, lies er das Teil wieder los.
Genauso verhält er sich auch,wenn er auf der straße irgendetwas gefunden hat ....er lässt es sich nicht wieder wegnehmen.Als ich seine Besitzerin darauf ansprach meinte sie, dass ihr das Problem bekannt ist, konnte mir aber keine Lösung vorschlagen.
Das nächste mal wurde er schon etwas dreister: als er sich beim gassi-gehen in "katzen*****" wälzte (lecker ^^)...musste ich ihn zwangsläufig baden....wasser findet er auch supertoll....aber sobald ich in irgend einer Weise an ihm rumshampoonierte oder abtrocknete knurrte er ziemlich deutlich.
Dieses Verhalten steigerte sich, als wir letztens bei schlechtem Wetter ziemlich lange im Wald spazieren waren und er dementsprechend aussah. Stink normales abtrocknen findet er anfangs noch ok und wurde dann richtig böse....erst knurren, dann nase runzeln und schließlich schnappen !!! Auch ein strenges NEIN oder ins spielerische abwenden half nicht.
2 Tage später hatte er ziemlich viele Zecken vom See mitgebracht, schon nur beim fell durchgucken fing er an zu schnappen und zu knurren.

Jetzt hat er wahrscheinlich auch noch FLÖHE (ahhhh)...er lässt sich nichtmal durchgucken.
Wieder hab ich seine Besitzerin angerufen und ihr das Problem geschildert: sie meinte dazu, dass er das zwar nicht mag, aber man das schnappen ignorieren kann (das meint er nicht ernst ^^) und ein deutliches Nein genügt. Ich glaube aber schon, dass er das sehr wohl ernst meint und auch ein NEIN interessiert ihn überhaupt nicht.
Natürlich ist es möglich,dass er mich testet. Dabei kann ich aber sonst nicht bestätigen, dass er sich in irgendeiner Weise aufmüpfig verhält. Natürlich geb ich ihm dazu auch keine Chance. Er darf nicht aufs Sofa/bett etc, muss warten bevor ich zur Tür hinein/hinaus gehe....darf erst an sein Fressen, wenn ich es ihm erlaube...und halt so lauter kleine alltägliche dinge, die ihm verdeutlichen sollten, wer das sage hat.
Ich weis wirklich nicht, wie ich das mit ihm üben soll.....und ich bin mir auch nicht sicher, dass es nur bei einem "schnappen" bleibt.
Sonst lässt er sich normal streicheln und so...aber sobald er irgendeine Manipulation vermutet wird er böse.
Dabei haben wir noch ein halbes Jahr vor uns und das Matsch-Wetter steht auch noch vor der Tür. Bitte helft uns.

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19. September 2009 um 13:17
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Oh da hast du dir ja ein schönes Exemplar von Hund ins Haus geholt.
Leider ist eine Ferndiagnose bei so was und vor allem bei der Rassemischung (alle haben ein gesteigertes Agressionsverhalten) sehr schwer.
Wie wäre es mit einer Hundeschule? ist zwar blöd bei einem Pflegehund aber vielleicht findest du da eine finazielle Lösung mit der Hundebesitzerin.
Ansonsten würde ich den Hund immer wieder leich "unter Druck" setzen ind dem Fall, steicheln und dann wärend dem Streicheln mal einmal das Fell auseinandermachen zum suchen, hat er sich lieb verhalten eine Belohnung in Form von Leckerlie oder lieben Worten und dann aber wieder in Ruhe lassen und das solange steigern, bis er sich an das Fell auseinandermachen gewöhnt hat bevor du versuchst ihm die Zecken zu entfernen.
Auch würde ich das Abtrocknen am Trockenen Hund üben.
Für einen Bindungsaufbau hilft es ihm sein Futter nurnoch aus der Hand zu geben.
Von so Sachen wie vor dem Hund durch die Türe oder nicht aufs Sofa als Erziehungsmasßnahme/Dominanzgeäbren halte ich nicht viel.
Wie wäre denn ein SV-Platz? Auf vielen kann man einfach mal UO mitmachen und mit dem Hund Tips holen ohne das man gleich ein mitgleid werden muss. Dort kann dir bestimmt auch jemand wegen den Problemen nützliche Tips geben.
LG
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hmm..bei solchen mischungen frag ich mich immer wieder,wer auf solche ideen kommt (nicht bös nehmen,aber mein ex hatte genau dieselbe mischung und des fand ich scho ne halbe katastrophe)
wie schauts denn aus,wenn du ihm einfach einen maulkorb anlegst und dein "programm" dann einfach durchziehst?also so würde ich des machen,wenn ich befürchten müsste,des er mich doch mal erwischt...und so kannst du das durchziehen ohne gefahr laufen zu müssen oder ähnliches...natürlich müsste er dazu an einen maulkorb gewöhnt sein oder du gewöhnst ihn langsam daran
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Danke erstmal für die tips....erstmal kann ich wirklich bestätigen, dass es so ne Mischung wirklich in sich hat. Trotz vermeintlich guter Erziehung durch die Besitzerin (er kann und kennt viele kommandos)....hört er nur,wenn er es will und kann durchaus sehr ignorant sein.
Ich habe extra einen Maulkorb von Arbeit mitgebracht, den akzeptiert er auch, aber er weis dann sofort was sache ist und ist erst recht aggressiv und ich glaube auch, dass der n stück zu groß ist.
Ich will ja, dass er versteht ,dass es nichts schlimmes ist......und ich muss ehrlich zugeben: trotz Maulkorb ist mir die Sache auch sehr suspekt. Das knurren alleine ist schon sehr angsteinflößend und wenn er dann trotz maulkorb um sich schnappt...naja. Vielleicht sollt ich ihn ja durch einen Phantomarm "betatschen" lachh...
Mit Leckerlie hab ich es natürlich auch probiert, aber in so einer Situation ist er so unter strom, dass er nicht einmal dieses nimmt.
Er weiß aber durchaus, dass er etwas falsch macht.....er bleibt (und darf auch nur dort bleiben) eine gewisse zeit nur in seinem körbchen...und kommt dann irgendwann wieder "angeschleimt".
Was mir sonst noch aufgefallen ist, dass er fast nie mit dem Schwanz wedelt. Nicht wenn ich weg war und zur Tür reinkomme, nicht wenn er vorm Bäcker warten musste und auch nicht, wenn ich ihn anfangs nach hause zu seiner besitzerin gebracht habe. Dabei ist er aber kein unfröhlicher hund, wir gehen sehr viel raus...sodass er sich auch mal ordentlich auspowern kann und er spielt auch sehr gerne und viel. (wir haben in einer Woche leider 3 Schleuderbälle versenkt)

Mhh ich kann mir das Verhalten wirklich nicht erklären, aber ich werde wohl nicht drumrum kommen mir einen sicheren Maulkorb zu besorgen und auf direkte konfrontation zu gehen. An einen Tierarztbesuch will ich gar nicht denken.

Auf jeden fall bin ich mir sicher,dass mein eigener hund einer anderen rasse angehören wird
(damit will ich keinem halter dieser rassen zu nahe treten). lg -
Ich hab da mal ne Frage:

Wieso haben diese Hund alle eine gesteigertes Aggressionsverhaltent?
Wer sagt das?
Wie wird das belegt?Für mich ist das ein selbstbewusster Hund, der eben entsprechend geführt werden muss, dann knurrt der auch nicht rum.

Nur weil der Besitzer ihn erzogen hat, hört er doch nicht per se auf eine neue Bezugsperson und lässt sich anfassen?
Meine Riesen würden auch einem Neuen gepflegt etwas husten, wenn er nicht die entsprechenden Qualitäten beweist. Sind die auch mit einem gesteigerten Aggressionsverhalten gesegnet?LG
das Schnauzermädel -
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naja vllt is der ausdruck "gesteigertes aggressionsverhalten" etwas falsch von meckmeck gewählt worden....aber ich denke,das es eine mischung ist,die eine gewisse konsequenz verlangt und wie ich finde,gehört so eine art von mischung definitiv in erfahrene hände bzw in hände,die gewillt sind,zu lernen,damit umzugehen
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Ich versuch dir mal meinen Standpunkt zu erläutern.
Dieser Satz hier
ZitatLeider ist eine Ferndiagnose bei so was und vor allem bei der Rassemischung (alle haben ein gesteigertes Agressionsverhalten) sehr schwer
ist für mich nicht nachvollziehbar.
Laß dich also bitte von solchen Kommentaren nicht unsicher machen.
Ich würde mir an deiner STelle am Montag vom TA (ev. auch Apotheke) ein Spot-On besorgen, damit wenigstens das Thema "springende Mitbewohner"
schnell vom Tisch ist.
Du bringst dieses Spot-on auf dem Nacken und der Schwanzwurzel auf ...nach ca 2 Tagen gehen die Plagegeister ein.Der Punkt: der Hund gibt nichts mehr her und verteidigt sein Eingentum (zB Ball + Balkon):
Hier würde ich mit kleinen Schritten anfangen.
Das Stichwort hierfür wäre "Tauschgeschäft".Schau mal in der Suchfunktion oben rechts ob du dort was passendes findest.

Und nun noch zum Thema Waschen und Baden:
Ich finde es nicht normal, einen Hund (in diesem Fall: Schäfer-Mix) zu baden und zu shampoonieren.
Das Baden und Waschen schädigt oft die Hautstruktur. Führt zu Ekzemen und trockener Haut mit Schuppenbildung.
Und es riecht (für einen Hundenase) ausgesprochen unangenehm.Nimm lieber eine Schleppleine und beobachte den Hund genau.
Wenn er Anstalten macht sich in Katzenka**e zu wälzen, dann kannst du dies bereits an seiner Körpersprache vorher erkennen.Beuge doch lieber vor ! Der Hund wird es dir danken.
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naja...also ich bin der meinung,des es manchmal nicht anders geht,den hund mal in die wanne zu stecken..und schliesslich gibs doch inzwischen scho gute shampoos,die net arg riechen und auch nix schädigen (jedenfalls hab ich bisher diese erfahrungen gemacht)
die idee mit dem tauschgeschäft finde ich auch nicht verkehrt...versuch macht kluch

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@ Bianche: richtig ....ich lege jedoch die Betonung auf "manchmal"

Bei einigen Rassen gehört das Baden sogar zur Körperpflege des Hundes.
Beim Rotti-Schäfer-Mix jedoch meines Erachtens nach nicht.
Es sollte die absolute Ausnahme und vll. 2 oder 3 mal im Jahr der Fall sein.
Die Thread-Starterin hat den Hund aber erst seit 2 Wochen und wie sie so schön schreibt:
Zitat....haben wir noch ein halbes Jahr vor uns und das Matsch-Wetter steht auch noch vor der Tür.
Ich gehe sowieso davon aus, dass der Hund überhaupt noch nicht angekommen ist.
Er wird mißtrauisch und ausgesprochen wachsam seine neuen Umgebeung beäugen.
Denn den Wechsel / altes Frauchen / Gastfrauchen ....den kann der Hund m.M. nach nicht verstehen. -
okiiii
da magste auf jeden falle recht haben (mit beidem) - Vor einem Moment
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