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  • hallo,

    seit ca 2 jahren habe ich einen Galgo aus dem Tierschutz und seit ca 1 Jahr ein Windspielchen aus zweiter Hand.
    Die beiden waren nie richtig Stubenrein gewesen, aber wir haben es soweit reduzieren können, dass man mit einer 90%igen Wahrscheinlichkeit sagen konnte, dass nichts daneben geht.
    Seit ich in der neuen Wohnung wohne, ca 3 Monate scheissen mir die beiden die Bude zu. Die Galga pinkelt und setzt Haufen und der kleine Kotet eigentlich nur.
    Meine Vermutung ist, dass die beiden eifersüchtig auf meinen Freund sind. Neulich war ich nur eine Stunde weg und mir kam schon an der Tür eine besondere Note entgegen.
    Zu der Galga muss ich noch sagen, dass sie rotzfrech ist und sich wie ein pubertierendes Kind aufführt, es hilft kein Tadeln und es hilft kein konsequentes Handeln, jedoch hilft auch kein Lob, wenn ich mal keine Bombe im Flur finde.
    Ich dreh langsam durch, was soll ich mit den beiden nur machen? Es ist wirklich widerlich und meine Liebe wird echt arg strapaziert.
    Die Hunde kommen genug raus und ich gehe immer bevor ich aus dem Haus gehe gassi und lasse beide auf der Wiese laufen.

    Über Antworten freue ich mich.

  • Zitat


    Meine Vermutung ist, dass die beiden eifersüchtig auf meinen Freund sind. Neulich war ich nur eine Stunde weg und mir kam schon an der Tür eine besondere Note entgegen.
    Zu der Galga muss ich noch sagen, dass sie rotzfrech ist und sich wie ein pubertierendes Kind aufführt, es hilft kein Tadeln und es hilft kein konsequentes Handeln, jedoch hilft auch kein Lob, wenn ich mal keine Bombe im Flur finde.

    Ich glaube eher, dass die Hunde Stress haben....
    Umzug!
    Mit dem Alleinsein in der neuen Wohnung!?
    Neuer Freund?! (aber da glaube ich nicht an "Eifersucht")

    Was bedeutet für dich, dass dein Galga "rotzfrech" ist?
    Wie äußert sich das?
    Was heißt tadeln und konsequentes Handeln, wenn du die Stinkbomben entdeckt hast???
    Bestrafst du die Hunde, wenn du zurückkommst oder wie soll man das verstehen? :???:

    Gruß
    Leo

  • Also, ich schlage meine Hunde nicht, falls du das denkst. Wenn ich nach Hause komme und alles ist in Ordnung, freue ich mich übertrieben, wenn alles vollgemacht ist ignoriere ich die Hunde und ziehe mich aus und gehe meinen Tätigkeiten nach, meistens frage ich die beiden, was sie wieder angestellt haben, aber Antwort gibt es da natürlich nicht. ;)

    Stress für die Hunde? Ich habe meine Abschlussarbeit geschrieben und war wirklich sehr viel zu Hause bei den beiden. Die jetzige Wohnung ist auch um einiges größer als die Alte und jeder hat seinen eigenen Bereich.

    Das Rotzfreche bei der Galga äußert sich so, dass sie genau weiss, was sie nicht darf und es trotzdem tut, manchmal heimlich, manchmal auch offensichtlich, sie schwänzelt mich dann an, wenn ich mit strenger Stimme etwas verbiete und will meine Autorität untergraben. Im Großen und ganzen kommt sie mit einer männlichen Autorität auch besser klar :/ . Ist mir des öfteren aufgefallen.
    Bin ich zu nett zu Ihr, dass sie vielleicht versucht Ihre Stellung im Rudel zu erhöhen? Am Anfang habe ich Sie sehr mit Samthandschuhen angefasst, da sie in Spanien gequält wurde..... ihre Prinzessinenstellung hat sie sehr schnell ausgenutzt und hat mir dann irgendwann sogar das Bett streitig gemacht, seitdem sie mehr Regeln hat, scheint sie etwas beruhigter zu sein, aber jetzt sträubt sie sich auch dagegen.
    Den unabhängigen Strassenhund kriege ich wohl nicht aus ihr heraus.
    Stichwort essen klauen. Sie tut es nicht wenn ich im Raum bin, bin ich aber raus ist alles weg.

    Bei dem Kleinen kann ich es mir eher nicht erklären, er will jedem Gefallen und kann schon anhand meiner Körpersprache erkennen, wenn er etwas nicht darf.

    Hat jemand Lösungsversuche? Bin echt für alles Dankbar, ich weiss Ferndiagnose ist immer schwer, aber eine fremde Sicht reicht ja meist schon.

  • Hallo,

    ich kann nicht verstehen, dass Deine Hund nicht stubenrein werden. Ich habe auch einen Hund aus dem Tierschutz, auch aus Spanien, der war nach 3 Wochen stubenrein und das zu 100%.

    Die Hunde können mit Deinem Freuen beim Nachhausekommen nichts anfangen. Genauso wenig wenn Du sie mal ignorierst.

    Sind sie denn ruhig wenn sie alleine sind?
    Was machst Du tagsüber mit den Hunden?
    Wie sehen die Spaziergänge aus? Wie lange, welche Beschäftigung?
    Wie oft sind sie alleine und wie hast Du es aufgebaut?

    Haben die Hunde eine Beschäftigung wenn Du außer Haus bist? Einen Kong, oder etwas zum knabbern?
    Gehst Du vorher mit ihnen ausgiebig spazieren wenn Du sie alleine lässt?
    Wie ist der Grundgehorsam?

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Verstehen kann ich diese Proteste meiner Hunde auch nicht.

    Die Galga ist eigentlich ruhig, wenn sie zu Hause bleiben soll, der Kleine hat wohl schon ab und an gebellt, hat mir eine Nachbarin erzählt.
    Bevor ich außer Haus gehe, auch wenn es nur eine Stunde ist, gehe ich immer gassi und ich bin sehr darauf bedacht, dass beide Groß und Klein gemacht haben. Die beiden dürfen fast jeden Tag frei rumdüsen und wenn sie dann ganz außer atem sind kommen sie zu mir und es geht nach hause.
    Morgens gassi ist das erste und abends gassi das letzte, was ich tue (zwischendurch auch noch zweimal).
    Mein ganzer Alltag ist zu Gunsten der Hunde gestaltet und so danken sie es mir.
    Ich fühle mich teilweise, wie ein Sklave meiner Hunde.
    Besonders, wenn ich Storys höre, dass Hunde 12 Stunden alleine sind und nichts anstellen, da geht mir der Hut hoch. Erstens ist es viel zu lange und zweitens, warum bleiben meine nicht mal sechs Stunden alleine ohne meinen Flur zu verminen?? Wobei es ja nicht wirklich oft vorkommt.

    Beschäftigung: meine Hunde spielen nicht und Kaustangen interessieren sie auch wenig, miteinander beschäftigen sie sich auch nicht. Hunde auf dem Hundeplatz sind auch doof. Alles schon probiert.
    Bleibt nur kuscheln und da gehts los, der eine versucht den anderen im anbiedern zu überbieten. Ich stehe Sprichwörtlich zwischen zwei Stühlen.

    Gehorsam: der Kleine hört ziemlich gut, will alles richtig machen, aber steht dermaßen unter Stress, wenn er nicht bei mir sein kann. Zur Großen wurde mir neulich gesagt, dass sie eigentlich nur gehässig ist.
    Und ich muss leider sagen: es stimmt!
    Sie versucht permanent meine Autorität zu untergraben, wird sie ins Körbchen geschickt, reagiert sie nicht, werde ich strenger fängt sie an mich zu beschwichtigen und schwänzelt. Aber letzlich setze ich mich durch.
    Und dann dieses rumgesch*** und gepinkel.

    Tja...hat jemand einen Lösungsvorschlag? Ich würde gerne wissen, worauf die Fragen hinauslaufen sollen. :smile:

    // Edit: wie lange bleibt dein Hunde denn alleine??


    Keine Antworten? Schade hätte mir mehr in so einem großen Forum erwartet......
    :schockiert:

  • Hallöchen an alle!

    Ich habe ein ähnliches Problem mit meinen beiden. Jahrelang war alles okay und supi. Alleinebleiben war gar kein Problem.
    Seit ein paar Monaten haben wir aber auch das Problem, dass die beiden gerne mal im Haus Pipi machen statt auf der Pieselwiesl. Seitdem machen wir es so, dass die beiden in den Raum kommen, wo sie auch ihre Bettchen stehen haben, wenn sie alleine bleiben müssen. Eine Zeit lang klappte das ja auch ganz gut - ist ja "ihr" Revier, das bepieselt man ja schließlich nicht. Aber auch das hatte irgendwann ein Ende und nun pinkelt man sogar ins eigene Wassernapf. :???:
    Sie haben auch einen Wuschel (so ein großes Tau) und jeder eine Kaustange zur Verfügung, wenn sie allein sind.

    Zu den Hunden: Sammy (7) und Barney (5) sind Papa und Sohnemann. Sammy ist ein ganz, ganz ruhiger, stiller, zierlicher Jack-Russell, den wir mit 6 Monaten bekamen. Vorher war er in einer Familie mit 3 kleinen Kindern und hatte richtig große Angst davor, am Kopf gestreichelt zu werden, Angst vor Leinen und Zeitungen. Ich will gar nicht wissen, was in der Familie abging :/ Mit viel Geduld, Liebe und Ruhe ist das alles besser geworden.
    Dann kam Barney. Der Hund hat nie schlechte Erfahrungen gemacht und dementsprechend ein Ego. Er ist viiiel stärker gebaut als Sammy und ist ziemlich dominant. Je älter er wurde, desto klarer wurde die Rangordnung. Hinzu kommt - denke ich mal - noch, dass Sammy kastriert ist und Barney (noch?) nicht.

    Gassi gehen wir sehr oft. Eigentlich fast jeden Tag, sonst alle 2 - wenn's mal tüchtig gewittert bleiben wir drinnen und spielen (Such-)spiele oder machen es uns gemütlich. Sie können auch viel im großen Garten rumrennen.

    Wir wissen absolut nicht, woran es liegen könnte! Gezofft wird sich nämlich auch nur selten und beim TA war ich erst - Sammy musste sowieso komplett durchgecheckt werden und mit Barney war ich auch vor Kurzem. Kann es was mit der Dominanz zu tun haben? Wir wissen ja auch nicht, ob nur einer pinkelt, oder beide. :hilfe:

    Viele, liebe Grüße!

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