Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Problem mit anderen Hunden
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Hallo zusammen,
ich wusste nicht genau unter welchem Titel ich mein Problem laufen lassen soll, habe ich doch nicht nur eins. :/
Wir haben eine sieben Jahre alte Dobermann-Rottweiler-Dame. Leika.
Sie kam ursprünglich aus Frankreich, wurde aber im ersten Jahr schon ins Tierheim abgegeben, aus der wir sie dann recht schnell übernehmen konnten.
Anfanglich war sie sehr scheu, ängstlich, nicht stubenrein und fürchtete sich vor vielen Dingen. Wir versuchten sie zu resozialisieren, besuchten aus Zeitgründen nur kurz die Hundeschule und brachten ihr die gängisten Kommandos bei.
Sie zeigt sich aber immernoch bei Menschenansamlungen, lauter Straßenmusik, vielen Autos, sehr schüchtern und ängstlich und fängt tierrisch an zu ziehen. Letztens im Urlaub blieb sie auch einfach sitzen und konnte durch zureden und ermutigen nicht dazu gebracht werden weiter zu laufen. Sie ist durch laute Geräusche, schreiende Kinder, sich unterhaltende Radfahrer zu verunsichern das sie ersteinmal mehrere Meter wegrennt.
Beim Spazierengehen(Ihre Standartroute) ist sie meist im Feld zu finden, jagt abundzu Traktoren hinterher und verbellt sie, buddelt nach Mäusen und sollte sie eine Spur haben ist sie erstmal über alle Berge.
Das Radfahrerjagen hat sie sich aber abgewöhnt.
Wenn ich mir Ihr andere Wege einschlage, eben diese sie nicht kennt ist sie recht Nahe bei mir, reagiert sofort aufs Rufen, oder sollte ich um die Ecke laufen ist sie sehr aufmerksam und schließt auf.
Auf der Heimatroute hingegen kennt sie den Weg und lässt sich gerne mehrmals bitten.
Man bekommt dann das Gefühl das sie nur dann hört wenn sie will. Sind Leckerlis im Spiel weicht sie jedoch nicht mehr von der Seite und ist hört vorbildlich.
Wirklich problematisch wurde es als sie auf bestimmte andere Hunde aggressiv reagierte. Meistens sind sie kleiner und beginnen schon von weiten an zu kläffen. An der Leine fängt sie dann fürchterlich an zu ziehen und hört/reagiert auf nichts mehr. Selbst strammes zurückziehen oder der Richtungswechsel helfen nicht immer. Wenn ich sie sitzen lasse spürt man regelrecht ihre Anspannung.
Bellen tut sie dabei aber nicht, auch nicht wirklich knurren.. eher schnauben..
Leider ist es schon vorgekommen das sie nicht an der Leine war und im vollen Galopp den Hund anfiel. (Tierarztbesuch war die Folge)So auch heute aus aktuellem Anlass. Sie lief im Feld neben mir und hatte den speziellen Hund nicht mal wargenommen. Ich wollte sie herpfeifen, als eben dieser Hund auf den Pfiff mit dem Kläffen anfing. Ich hechtete als zu Leika und bekam sie gerade noch zu fassen. Ich musste sie regelrecht abfangen das sie auf nichts mehr reagierte und gerade zum losrennen ansetzte. Daraufhin packte ich sie am Halsband und wollte sie auf den Boden drücken um sie irgendwie zu kontrollieren. Natürlich blieb sie nicht liegen. Ich legte meine Hand auf Ihre Schnauze um irgendwie Dominanz auszustrahlen. Aber sie befreite sich, schaute an mir vorbei und fixierte den anderen Hund. Hätte ich sie losgelassen wäre sie auf Ihn zugerannt und hätte nicht halt gemacht ihn zu Beißen.
Der andere lief kläffend an der Leine in 50m an uns vorbei.Ich bin mir sicher nicht richtig reagiert zu haben, bekomme sie aber in der Situation nicht in den Griff, und merke das sie Sich mir nicht unterwirft.
-> Halten, Abwarten und dannach peinlich mit Ihr an der Leine davonschleichen.Diese Situationen treten glücklicherweise nicht oft auf. Mit anderen Hunden spielt sie, fordert sie zum Spielen auf und rennt durch die Bäume. Sie liebt ihren Ball und ist ganz verrückt ihm nachzurennen. Ebenso ist sie sehr auf mich fixiert, und möchte am liebsten im Bett schlafen.
Also eigentlich ein verschmuster Hund dem man solche Aktionen nicht zutrauen würde.
Gegen Besucher zeigt sie sich ander Tür mit aufgestellten Nackenharren. Nimmt dann platz wenn ich sie hereinlasse, beschnuppert sie mit angespannter Körperhaltung und lässt dann schnell ab.
Läuft man zu Nahe an Ihrem Platz vorbei kam es schon vor das sie aufsprang und den Besuch in die Wade zwickte, dannach aber sofort Kleinlaut verschwand, wie wenn sie selbst erschrocken wäre.Ich habe recht viel geschrieben in der Hoffnung das Ihr euch ein Bild machen könnt und mir eventuell Tipps geben könnt.
Es tut mir selber weh wenn sie sich in diesen Situationen so aufspielt, ist sie doch ein Familientier, welches selbst Kinderfreundlich ist und solange man sie respektvoll begrüßt schnell warm mit einem wird.
Dennoch irgendwie einen Knacks aus Ihrer Vergangenheit mit sich rum trägt...
Danke...

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12. September 2009 um 20:10
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Problem mit anderen Hunden - Vor einem Moment
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Hallo,
vorerst solltest du deinen Hund nicht von der Leine lassen!
Nimm erst mal eine Schleppleine!Ich kann dir nur zu einem vernünftigen Trainer raten, es sind sooo viele Probleme vorhanden.
Es beginnt erst mal mit der Grunderziehung, der Rückruf muss zuverlässig erlernt werden!
Sie "begutachtet" eure Besucher, das geht nicht.
Bringe ihr bei, auf ihren Platz zu gehen, wenn es klingelt. Das muss vorher eingeübt werden. Besucher ignorieren den Hund völlig. Nicht ansehen, anfassen oder ansprechen. Der Hund ist Luft für Fremde.
Umgekehrt bleibt die Hündin auf ihrem Platz, wenn Besuch da ist. Notfalls anleinen.
Sie soll lernen, dass Fremde keine Bedrohung für sie sind.Zu öffentlichen Festen solltet ihr sie nicht mitnehmen, sie ist damit maßlos überfordert!!! Lasst sie zu Hause, das setzt sie dermaßen unter Stress!
Wahrscheinlich hat sie solche Situationen in der Prägephase nie kennen gelernt!Bei der Hundeklopperei hast du falsch reagiert. Ok, man versucht sie auseinander zu bekommen... aber mehr auch nicht.
Bitte niemals den Hund unterwerfen, in den Nacken fassen oder den Schnauzgriff anwenden.
Dadurch fühlt sich der Hund bedroht! Er verliert das Vertrauen zu dir oder reagiert mit Gegenaggression!!! Dann habt ihr ein ernsthaftes Problem.
Ein Chef zeichnet sich nicht durch körperliche Gewalt aus, auch nicht unter Hunden! Das ist ein uralter Zopf in der Hunderziehung, der längst abgeschnitten gehört!Leider sind sehr viele Probleme vorhanden. Suche dir einen kompetenten Trainer, der sich mit Angsthunden auskennt.
Er sollte nicht mit Gewalt und irgendwelchen Hilfsmitteln arbeiten, das ist das A und O!!!
Bis dahin: Bleibt der Hund an der Leine und du hälst ihn von Besuchern fern. Ihr besucht keine Feste, keine Stadtgänge etc.
Der Hund bleibt zu Hause!
Versuche es nicht im Alleingang!Woher kommst du?
Gruß
Leo -
Ich kann mich Leo nur anschließen, da läuft scheinbar einiges nicht ganz rund bei euch.
Es fehlt am Gehorsam, du kannst sie nicht entsprechend führen, sie agiert unsicher...wie gesagt, da ist einiges.Schau dich nach einem entsprechenden Fachmann um.
Arbeit auf jeden Fall am Gehorsam und zeig ihr eine eindeutige Richtung. In jeglicher Hinsicht.
Ob beim Spazierengehen, bei Besuchersituationen usw. Ihr fehlt es an klarer Struktur und Sicherheit. -
Hm...
das UrProblem ist wohl das sie jeder an dem Hund versucht hat. Es muss in der Familie eben auch jeder mit Ihr gehen und klare Regeln gab es wohl auch nicht.. denke das da so einiges falsch gelaufen ist.
Ich selbst war 3 Jahre ausgezogen und bin erst seit kurzem wieder hier. Es fehlt also von Grund auf ein "Herrchen". Bezugsperson ist aktuell mein Vater und Ich. Mein kleinerer Bruder muss aber auch oft mir ihr raus.. :|
Ich komme aus dem Ortenaukreis/Achern.
Es kam zum Glück nicht zu einer Klopperei, ich hatte sie zuvor ja noch zu fassen bekommen. Also beim nächsten Mal einfach nur festhalten? und gegen die Leine ziehen lassen? "Aus"-Schreien etc erzielt in dieser Akutsituation ja keinen Erfolg mehr.
Wie soll ich mich da also verhalten?"Such dir ein Hundetrainer" ist leicht gesagt im Schichtdienst. Kostet Geld, Zeit, sicherlich, die muss man sich nehmen... keine Frage.
Aber ich nehme deinen Vorschlag zu Herzen, eine Schleppleine müsste auch noch wo rumliegen, bzw lässt sich kaufen. Mögen wird sie sie nicht, gibt es bei dem Umgang Dinge die zu beachten sind? -
Zitat
Mein kleinerer Bruder muss aber auch oft mir ihr raus.. :|
wie alt ist denn dein kleiner bruder?
ZitatAlso beim nächsten Mal einfach nur festhalten? und gegen die Leine ziehen lassen? "Aus"-Schreien etc erzielt in dieser Akutsituation ja keinen Erfolg mehr.
Wie soll ich mich da also verhalten?nein, wenn du das machst, wird alles nur noch schlimmer. geh solchen situationen aus dem weg, bis der grundgehorsam besser sitzt.
schmerzen und anschreien bringt dir nicht den gewünschten erfolg. stell dir vor, du solltest etwas lernen, keiner zeigt es dir, nur wenn du etwas falsch machst in den augen der anderen, wirst du zu boden geworfen und zusammengeschrien. na, was meinst du, lernst du so, wie es richtig sein sollte?
Zitat"Such dir ein Hundetrainer" ist leicht gesagt im Schichtdienst. Kostet Geld, Zeit, sicherlich, die muss man sich nehmen... keine Frage.
wenn du schichtdienst hast, ist das überhaupt kein problem. mit einem trainer müßtest erst mal sowieso in einzelstd. arbeiten. ja, es kostet ein wenig was, denn ein trainer will auch leben.
du liest dich so, als ob ihr keine hundeerfahrungen habt, kann das sein?
wenn ja, dass laß dir von einem guten trainer helfen, alles andere wird nur noch schlimmer.Zitat
Aber ich nehme deinen Vorschlag zu Herzen, eine Schleppleine müsste auch noch wo rumliegen, bzw lässt sich kaufen. Mögen wird sie sie nicht, gibt es bei dem Umgang Dinge die zu beachten sind?ja, da gibt es einiges zu beachten. erstens braucht dein hund ein geschirr.
dann solltest du sie nie bis zum ende der leine laufen lassen, oder gar reinrennen lassen. ruf sie ab, wenn sie auf halber länge der leine läuft, dann hat sie genug zeit, auf dich zu reagieren.versuche, die aufmerksakeit auf dich zu ziehen, das wird der ein trainer zeigen.
nimm erst mal eine 5 meter schlepp, bis sie besser hört, sonst haut sie dich aus den schuhen.
handschuhe wären unter umständen, je nach leine, auch eine gute sache.gruß marion
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Der Schichtdienst ist kein Hindernis, mit einem Trainer zu arbeiten.
Wie Marion schon sagte: Ihr müsst sowieso Einzeltraining machen, da werden die Termine abgesprochen, so wie du kannst.
Die Hündin ist sehr, sehr unsicher, steht unter Stress und zeigt Angstverhalten. Alleine kann deine Familie es nicht in den Griff bekommen.
Es klappen nicht mal die Grundkommandos.
Das ist nun kein Vorwurf, ich will euch nur die Augen öffnen, wie weit ihr von eurer Hündin inpuncto "Wissen wie" entfernt seid.
Es ist euch auch nicht damit geholfen, wie ihr den Hund abrufbar macht.
Euch muss gezeigt werden, WIE diese Hündin souverän mit ihren 'Änsgten und Unsicherheiten durchs Leben geführt werden muss.
Es geht doch nicht nur um andere Hunde, sie regelt auch eure Besucher, weil ihr es der Hündin überlasst, obwohl sie mit der Aufgabe maßlos überfordert ist.
Sie ist auch im alltäglichen Leben völlig gestresst und überfordert, weil sie zu viel für sich regeln muss - es fehlt jemand, der sie sicher begleitet und ihr den Stress nimmt.
Diese Führung, im positiven Sinne, müsst ihr erlernen.
Ein Chef zeichnet sich nicht durch Alphawürfe, Schnauzgriffe und zurest durch die Türe gehen aus!
Sollte euch das ein Trainer erzählen, könnt ihr ihm gleich wieder absagen.
Ihr müsst eurer Hündin Sicherheit geben, Ängste reduzieren, Stress nehmen. Dazu benötigt ihr Hilfestellung. Schnellstmöglich!
Geld und Zeit müsst ihr nun opfern.
Denn wenn erst mal ein Schaden entsteht, wird der teurer als ein Hundetrainer.
Wenn sich nichts ändert, kann es passieren, dass mal ein Besucher gebissen wird. Was dann?
Wie alt ist dein kleiner Bruder denn überhaupt?
Ich hoffe, mindestens 18 Jahre, allein schon von der rechtl. Seite.
Wenn er noch nicht die Kraft und das Wissen hat, darf er überhaupt nicht mit ihr losgehen.
Noch mal: Zerrt sie nicht überall mit hin!!!!
Die Hündin ist überfordert und ihr auch!Gruß
Leo -
Vorerst mal ein Danke für die vielen Antworten.
Die Grundkommandos beherrscht sie; in Situationen in denen Autos oder Jogger unseren Weg kreuzen. Diese Akutsituationen traten bisher glücklicherweise noch nicht so oft auf, da sie sich mit den anderen Hunden immer gut versteht, bzw. man sie nicht aktiv beachten muss und sie durch das eigene weiter gehen, folgt; jedoch sind es zwei Hunde in der Nachbarschaft bei denen diese Art wie beschrieben auftritt.
Es soll ein Familientier sein, welches seine Grundkommandos, wie ihren Platz kennt. Keiner hat vor die Begleithundeprüfung zu bestehen oder als Hobby zu intensiv mit ihr zu arbeiten. Mein Bruder ist 17.
Es ist unserer zweiter Hund, der erste war ein Bernersennenhund, etwas gemütlicher vom Charakter und auch leichter zu führen.Ich sehe ein das wir bei diesem Charakterhund etwas falsch gemacht haben. Eine Grunderfahrung in Hundeerziehung ist da, aber wohl nicht ausreichend um dieses Problem im Handumdrehn zu lösen.
Vieles wird wohl aus der Angst resultieren, Angst war von Anfang an da, vieles hat sie überwunden, aber eben auch nicht alles.
Ich nehme an ein Geschirr ist für diesen Hund wohl besser als nur ein Halsband?!
schönen Sonntag zusammen
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Hallo,
dass ihr die Begleithundprüfung nicht machen wollt und sie "nur" ein Familienhund sein soll, spielt doch keine Rolle.
Trotzdem muss eine Grunderziehung vorhanden sein, gerade bei so einer unsicheren Hündin!
Denn Grunderziehung scheint nicht zuverlässig vorhanden zu sein.ZitatBeim Spazierengehen(Ihre Standartroute) ist sie meist im Feld zu finden, jagt abundzu Traktoren hinterher und verbellt sie, buddelt nach Mäusen und sollte sie eine Spur haben ist sie erstmal über alle Berge.
Kein Hund ist 100%ig perfekt, aber wenn ein Dobi-Rotti mit so einem Verhalten nicht unter Kontrolle gebracht werden kann und es passsiert etwas, was meinst du, was dann los ist? Leider wartet die Presse geradezu auf so etwas. Leider ist das die Realität!
Deine Hündin kann nicht wie eine führerlose Lokomotive durch die Gegend ziehen, das sollte kein Hund.
Sie hat schon eure Besucher gezwickt! Was ist, wenn sie draußen mal ein Kind zwickt? Das ist bei einem unsicheren Hund nicht ausgeschlossen.Hier ein Link zum Schleppleinentraining, ob ihr das nun gefällt oder nicht, das Ding muss dran!
https://www.dogforum.de/ftopic61353.html
Und noch mal:
Sucht euch einen Trainer!
Überfordert sie nicht mit öffentlichen Festen, Menschenmengen etc.Gruß
Leo
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