Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Panische Angst vor allem und jedem
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Ich glaub im Leben nicht dran, dass dieser Hund an irgendeinem fremden Schnuppern will. Zumindest noch nicht. Brauch sie ja auch nicht - sie weiß doch, dass die Dinger unheimlich sind

Das mit dem "auf den Platz gehn" ist auch so eine Glaubensfrage. Es ist eine relativ einfache Möglichkeit, die Situation zu beruhigen und es funktioniert bei vielen ja auch ziemlich gut.
Eine andere Möglichkeit wäre, sie tatsächlich langsam an die Tatsache heranzuführen, dass die Tür okay ist und fremde Leute auch, wenn du sie in die Wohnung lässt.
Was du versuchen könntest:
Helferlein vor die Tür schicken zum klingeln. Nicht sturm o.ä. sondern alle 3-5 Minuten einmal.
Du bleibst dabei ruhig sitzen. Nicht aufspringen und zur Tür rennen wie vermutlich normalerweise. Je nachdem wie es sich einrichten lässt, kannst du auch einfach deinem Tagesgeschäft weiter nachgehn - Geschirr spülen oder Staub wischen... In jedem Fall nicht auf die klingel reagieren.
Lass sie ruhig hinrennen und rumbellen.Du kannst auch mit ihr spielen und einfach unbeeindruckt weitermachen, wenn es klingelt..
Nicht zu oft das ganze - 2-3 mal am Tag mit 2 mal Klingeln reicht vollkommen für den Anfang.
Idealerweise sollte sie langsam aber sicher irritiert nachlassen mit dem Bellen, weil irgendwie gar nichts passiert.
Sobald das der Fall ist, brauchst du Leckerlies.. SUPER-Leckerlies.. keine komischen Kaufschmackofatze. Fleischwurst ist toll.. Und wenn sie nicht bellt, Party + Leckerchen. Ob du das richtige Timing hast, merkst du ganz fix - entweder sie wird immer ruhiger, oder sie bellt immer mehr
dann weißt du, dass du zu dicht am Bellen bist mit dem Belohnen.. -
11. September 2009 um 08:12
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Panische Angst vor allem und jedem - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Zitat
Ich glaub im Leben nicht dran, dass dieser Hund an irgendeinem fremden Schnuppern will. Zumindest noch nicht. Brauch sie ja auch nicht - sie weiß doch, dass die Dinger unheimlich sind ;).
Mhh bist du vor Ort um das beurteilen zu können

Viele ängstliche Hunde nähern sich an, wenn man sich ihnen gegenüber richtig verhält.
Das war bei dem Hund aber bisher bestimmt nicht der Fall....
Und wenn der Hund es versucht, wird wieder alles mit Na-du-Kleiner-willst-wohl-das-ich-dich-streichel Versuche kaputt gemacht.
ZitatAlles anzeigen
Das mit dem "auf den Platz gehn" ist auch so eine Glaubensfrage. Es ist eine relativ einfache Möglichkeit, die Situation zu beruhigen und es funktioniert bei vielen ja auch ziemlich gut.Eine andere Möglichkeit wäre, sie tatsächlich langsam an die Tatsache heranzuführen, dass die Tür okay ist und fremde Leute auch, wenn du sie in die Wohnung lässt.
Was du versuchen könntest:
Helferlein vor die Tür schicken zum klingeln. Nicht sturm o.ä. sondern alle 3-5 Minuten einmal.
Du bleibst dabei ruhig sitzen. Nicht aufspringen und zur Tür rennen wie vermutlich normalerweise. Je nachdem wie es sich einrichten lässt, kannst du auch einfach deinem Tagesgeschäft weiter nachgehn - Geschirr spülen oder Staub wischen... In jedem Fall nicht auf die klingel reagieren.
Lass sie ruhig hinrennen und rumbellen.Du kannst auch mit ihr spielen und einfach unbeeindruckt weitermachen, wenn es klingelt..
Nicht zu oft das ganze - 2-3 mal am Tag mit 2 mal Klingeln reicht vollkommen für den Anfang.
Idealerweise sollte sie langsam aber sicher irritiert nachlassen mit dem Bellen, weil irgendwie gar nichts passiert.
Sobald das der Fall ist, brauchst du Leckerlies.. SUPER-Leckerlies.. keine komischen Kaufschmackofatze. Fleischwurst ist toll.. Und wenn sie nicht bellt, Party + Leckerchen. Ob du das richtige Timing hast, merkst du ganz fix - entweder sie wird immer ruhiger, oder sie bellt immer mehr
dann weißt du, dass du zu dicht am Bellen bist mit dem Belohnen..Warum sollte sie immer mehr bellen, wenn das ruhigsein belohnt wird?

Damit gewönhst du dem Hund aber nur das reagieren auf die Klingel ab, nicht die Angst vor Besuch.
Spätestens, wenn wieder Besuch kommt, nachdem es geklingelt hat und dann nicht weitergearbeitet wird (vor Besucher brauche ich auch keine Angst zu haben), dann fängt das wieder von Vorne an....
Wenn man den Klingelreiz seine Bedeutung kaputt machen will (Klingel = Besuch zu Klingel= es pasiert nichts) muss man wärend der gesamten Trainignsphase (bis der Hund nicht mehr reagiert) den Reiz (Klingel) kontrollieren (abstellen), damit nicht wirklich mal unerwartet die Klingel geht und man automatisch (weil nicht vorbereitet) reagiert oder man reagieren muss (weil Besucher rein wollen und Strumklingeln).
Ich würde den Hund wärend der ganzen Besucher-kommen-rein-werden-begrüßt-ziehen-ihre-Sachen-aus-und-setzten-sich-Phase in einem Zimmer separieren.
Wenn der Besuch sitzt (und vorher Anweisungen bekommen hat, wie er sich verhalten soll), würde ich den Hund rauslassen, dann ist nämlich Ruhe eingekehrt.Hier kannst du unterstützend Leckerlies im Raum hinlegen.
Sie sollte jederzeit die Möglichkeit haben sich zurück ziehen zu können (am besten in eine Box in einem anderen Raum). -
Zitat
Mhh bist du vor Ort um das beurteilen zu können

Viele ängstliche Hunde nähern sich an, wenn man sich ihnen gegenüber richtig verhält.
Das war bei dem Hund aber bisher bestimmt nicht der Fall....
Und wenn der Hund es versucht, wird wieder alles mit Na-du-Kleiner-willst-wohl-das-ich-dich-streichel Versuche kaputt gemacht.
Also nach den Beschreibungen des Hundes grade auch außerhalb der Wohnung bezweifle ich, dass alle Fremden ihn streicheln wollten. Klar ist das "Primatenproblem" immer präsent. Aber der Hund geht rückwärts. Der Hund verkriecht sich, sobald der Besuch wirklich reinkommt. Er kommt dann zurück - verbellt - verzieht sich. Kommt zurück - verbellt - verzieht sich. Der ist doch noch weit davon entfernt, nah genug an einen Fremden heranzukommen, um schnuppern zu können. Er kommt ja nicht einmal auf die Idee, etwas ihm fremdes oder unheimliches zu untersuchen... er tritt schlicht den Rückzug an.
Zitat
Warum sollte sie immer mehr bellen, wenn das ruhigsein belohnt wird?
Weil ich glaube, dass es am anfang zeitlich sehr knapp sein wird zwischen bellen und nicht bellen. Und Timing ist eine Kunst für sich. Wenn die zeitlichen Möglichkeiten so eng sind, dann kann auf Messers schneide stehn, ob man den "ruhig" Moment erwischt oder noch den "bellen"-Moment, auch wenn der Hund schon ruhig ist. Und warten, bis er sich komplett beruhigt hat, ist auch keine Patentlösung, weil der auslösende Reiz schon viel zu weit weg ist.
ZitatDamit gewönhst du dem Hund aber nur das reagieren auf die Klingel ab, nicht die Angst vor Besuch.
Korrekt.
Das wäre mein erster Schritt. Dafür sorgen, dass eine Basis da ist, mit der ich mit dem Besuch arbeiten kann, weil der Hund sonst scheint´s schon allein durch das Klingeln dermaßen aufdreht, dass ich ohnehin nicht zu ihm durchdringe.ZitatIch würde den Hund wärend der ganzen Besucher-kommen-rein-werden-begrüßt-ziehen-ihre-Sachen-aus-und-setzten-sich-Phase in einem Zimmer separieren.
Wenn der Besuch sitzt (und vorher Anweisungen bekommen hat, wie er sich verhalten soll), würde ich den Hund rauslassen, dann ist nämlich Ruhe eingekehrt.Und dann rückwärts den Klingelmoment bearbeiten? Denn dann hast du den einfach übersprungen und das Alarmsignal Klingel ist nach wie vor da.
ZitatHier kannst du unterstützend Leckerlies im Raum hinlegen.
Sie sollte jederzeit die Möglichkeit haben sich zurück ziehen zu können (am besten in eine Box in einem anderen Raum).So wie ich das verstanden habe, hat sie die doch. Sie zieht sich aus dem Raum zurück, kommt dann aber wieder, um den Besuch zu verbellen und zieht sich dann wieder zurück.
Scheint ja nicht so zu sein, dass sie Ruhe findet, nur weil sie räumlich getrennt ist.
Vermutlich spielt mit rein, dass sie sich jetzt eigentlich bei Frauchen verstecken würde in so einer Situation. Kann sie aber nicht, weil Frauchen direkt bei dem unheimlichen Fremden ist...
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ok also werde ich heute wenn besuch kommt mit dieser klingelübung beginnen.
heute abend kommt ja dann tatsächlich besuch und sie wird selbst wenn sie auf das klingeln dann nicht mehr so reagiert wie sonst , trotzdem wieder den rückzug antreten , nämlich genau dann sobald sie nur einen fuss über meine schwelle setzen . ich werde sie dann erstmal gar nicht beachten und werde sie , dann auf ihren platz hier im wohnzimmer geleiten , wenn sie sich denn ma unterm bett vortraut.
wenn sie dort liegen bleibt OHNE zu bellen aber trotzdem noch unter strom steht , dann ist das doch der erste schritt oder ?

natürlich kann sie jederzeit aufstehen , is ja nicht so , dass ich sie da ankette .
aber genau das denke ich auch , sie kam ja immer zu mir wenn sie angst hatte und das will sie anscheinend auch tun wenn " die fremden " da sind und deswegen dieses rein raus , rein raus .ich habe auch schon beobachtet , dass sie bei einem freund mit der zeit immer zutraulicher geworden war ,von sich aus.
wir haben ihn immer mit genommen zum spielen , wenn wir mit ihr in den park gegangen sind und irgendwann nach 3-4 wochen setzte sie sich irgendwann ... plötzlich neben ihn in um ihn zu beschnuppern.
mit der zeit kam dann die steigerung und heute isses soweit , dass sie natürlich bellt sobald es klingelt aber sobald sie ihn erkennt sei es durch die stimme und sein erscheinungsbild , sie sich sogar freut ihn zu sehen und auch gleich schwänzchen wackelnd hinrennt.er ist aber wirklich die ausnahme.er kam ja auch so gut wie jeden tag her.
aber das kann ich ja nun nich jeden meiner gäste zumuten , mit mir und lilly ma mitzukommen um ball zu spielen

ist ne komplizierte sache mit der lilly und wie ihr seht gibt es bei uns meherere baustellen...
greetz dinche
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Zitat
Er kommt ja nicht einmal auf die Idee, etwas ihm fremdes oder unheimliches zu untersuchen... er tritt schlicht den Rückzug an.
Ähm vorher ist aber die Anweisung gekommen, dass so lange gewartet werden sollte, bis der Hund nciht mehr bellt.
Dann kann ich den Hund nämlich auch nicht für´s Bellen belohnen.....@ Dinchen
Ich würde, auch wenn der Hund sich unter dem Bett hervor traut, ihn nicht in´s Wohnzimmer geleiten, lass sie lieber selber entscheiden, wann sie in den Raum kommt.
Außerdem darf der Hund nicht mit Aufmerksamkeit für seine Angst belohnt werden (Komm mal her, es ist ja alles gut...).Das ist vielleicht was für euch:
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Korrektes Verhalten seitens Menschen hilft bei einem unsicheren Hund.. bei einem eher ängstlichen Hund..
Wenn das Ganze aber einen gewissen Grad überschreitet, dann wird korrektes Verhalten alleine es einfach nicht kitten können.
Das beste Beispiel hiefür sind Hunde, die vor andren Hunden Panik bekommen. Die verhalten sich auch nicht alle falsch, sondern der panische Hund verhält sich falsch.
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