• Hallo, ich mach es mal ganz kurtz meine Labrador Hündin hat seit einigen tagen braunen ausfluss war bei einem TA der sie auch gleich behandelt hatt mit einer penezelin Spritze und Hormontabletten die ich ihr jeden tag geben muss dann habe ich mich im Forum belesen und bin erneut zu einem anderen TA gefahren um seine Meinung zu hören dieser meinte dann das eine Sterilisation emfehlenswert wäre ist das richtig? ich danke schonmal im vorraus auf eure Antworten!

    MfG Olli

  • Hallo Olli!

    Wie alt ist die Hündin? Wurde ein Ultraschall gemacht?

    Generell ist eine Kastration eine Eingriff, der durchaus negative Folgen hat. Aber dein Hund hat eine ernsthafte Erkrankung, die eine Kastration rechtfertigt.
    Wenn eine Hündin einmal von einer Pyometra betroffen war, dann bekommt sie sie oft auch wieder. Mit steigendem Alter steigt das Risiko daran zu erkranken ebenfalls.

    Ihr habt jetzt mit der konservativen Behandlung begonnen. Schlägt das gut an, dann würde ich es dieses mal dabei belassen.
    Verläuft die Heilung eher schleppend, dann würde ich schnell operieren lassen, denn mit zunehmender Krankheitsdauer verschlechtert sich der Allgemeinzustand der Hündin und das Operationsrisiko steigt.

    Ist die Hündin so richtig erwachsen, also mindestens 2 besser 3 Jahre alt, sollte man eine Kastration im Anöstrus (also im hormonellen Tief) durchaus in Erwägung ziehen. Die Operation verläuft dann am Besten und es kann keine erneute Pyometra auftreten.
    Ist die Hündin noch sehr jung und die Behandlung jetzt verläuft gut, würde ich versuchen, sie erst richtig reifen zu lassen. Aber auch dann sollte man eine spätere Kastration im Hinterkopf behalten.

    Das wären meine Überlegungen, wäre meine Hündin betroffen. Ein alleiniges Richtig oder Falsch gibt es in dieser Situation nicht. Du wirst den für euch besten Weg finden müssen.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Hallo, danke für die schnellen Antworten, Askia (Labrador) ist 4 1/2 Jahre alt, ich war mit ihr heut nochmal beim TA und er hat mir ne Telefonnummer von einer Tierklinik gegeben und gemeint das es das beste wäre, wo ich auch sofort angerufen habe und einen Termin für Donnerstag bekommen habe. Danke euch allen und hoffe dass euch sowas nicht passieren wird, ist echt schwer diese Endscheidung!!!

    Gruß Olli

  • Alles Gute für Donnerstag!

    Und Hut ab vor deinem TA! In der akuten Entzündungsphase ist diese "Routineoperation" natürlich risikoreicher, weil das Gewebe porös und sehr gut durchblutet ist. Trotzdem würden viele TAs selbst operieren. Dass er das nicht tut, sondern dich an eine besser ausgestattete Klinik verweist, ist ein sehr seltener, sehr guter Zug!

    Es geht bestimmt alles gut und bald hast du wieder einen gesunden, munteren Hund!

    Ich weiß, wie du dich fühlst, wir haben bereits eine Not-OP wegen Pyometra hinter uns und trotzdem intakte Hündinnen. Da schaut man nach jeder Läufigkeit immer ganz genau und ist irgendwie angespannt.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Ja unser TA macht keine OP´s mehr (Altersbedingt) wir haben zwar noch einen anderen der das machen würde aber ne Tierklinik ist denk ich schon besser wegen der Erfahrung! Ich hoffe doch das alles gut geht, muss ja unsere Askia ist Stark und wird auch dieses überstehen!!! Danke euch trotzdem meld mich dann wieder wenn alles vorrüber ist.

    Gruß Olli

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