Begegnungen mit anderen Hunden

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  • Ich hätte es gern, so wie früher , daß ich Jacko mit anderen spielen lassen kann. Aber leider trau ich mir das nicht mehr zu. Ich hab echt Angst , daß sie sich beißen. Ja leider. Angst wenn ein viel kleinerer Hund von Jacko verletzt würde und Angst um Jacko wenn er von einem gleichgroßen oder grösseren Hund verletzt würde. Liegt sicher auch daran , daß ich weiß , dem Jacko kann ich keine Narkose mehr zumuten aufgrund seiner Herzerkrankung. Was ist wenn er so schwer verletzt würde , daß er das bräuchte?
    Ich weiß, daß jetzt hier einige mit dem Kopf schütteln werden, weil ich wohl völlig falsch reagiere. Bzw. das mit meiner Angst vor Beissereien.
    Ich kann da nicht aus meiner Haut.
    Ich kenne echt nur 3 Hunde wo ich weiß , diese können mit ihm spielen.
    Ich bewundere immer eure Treffen, und dann die Fotos.Wo so viele Hunde zusammen toben. Ich bräuchte da garnicht hinzugehen. Weil sich Jacko unmöglich benehmen würde. Oder ich :hust:
    Leider.
    LG Simone die ihren Rüpel trotzdem abgöttisch liebt. (Vielleicht liegt es ja auch daran, mein falsches Verhalten)

  • Oh je, das mit Jacko klingt ja echt nervenaufreibend. Deine Angst kann ich irgendwo verstehen, andererseits ist es natürlich für den Hund doof, dass er nur so wenig Spielpartner hat, aber das muss ich dir bestimmt nicht sagen. Aber die hat er ja wenigstens!!!
    Ich hatte gestern wieder zwei positive Erlebnisse. In der Hundeschule habe ich Jeppe an der Leine auf Abstand gehalten, weil ich die meisten dort nicht kannte. Eine seiner besten Freundinnen durfte ihn aber in Ruhe begrüßen, das war okay. Einen Beagle hat er an der Leine kurz angeknurrt, als der plötzlich hinter uns auftauchte, aber beim Spielen warne sie dann unzertrennlich. Abends war ich mit jeppe noch kurz vor dem Haus und da kam seine allerliebste Hundefreundin auch an der Leine vorbei. Die Freude war so riesig!! Ich bin echt froh, denn anscheinend ist er zur Zeit vor allem fremden Hunden gegenüber an der Leine unsicher, und das kriegen wir in den Griff!!!

  • Ich häng mich mal hier dran, weil ich ein ähnliches Problem habe. Benji ist nun 6 Monate alt und seit ein paar Wochen ist er auch ziemlich auf 180 an der Leine, wenn ein anderer Hund in der Nähe (es reicht die andere Straßenseite) ist. D.h. er dreht total auf, fiepst, jault, knurrt, kläfft, wirft sich ins Geschirr.

    Natürlich gibt es die Möglichkeit sich jedes Mal mit Leckerchen hinzusetzen und ihn zu bestätigen, wenn er nur schaut. Aber das klappt irgendwie nicht immer, zumal ich auch nicht die einzige bin, die mit ihm spazieren geht.

    Macht es Sinn, einfach weiterzugehen und gar nicht auf das rumgezappel einzugehen? Auf ein "Nein" oder "Sitz" reagiert er kaum. Mit Leckerchen geht's dann einigermaßen aber das ist dann mehr Ablenkung.

    Oder ist das ganze einfach nur die "Pubertätsphase" und das wird sich wieder legen?

    LG

    Kerstin

  • Hallo Kerstin,

    in deiner Situation musst du höllisch acht geben, dass du deinen Hund nicht falsch konditionierst!!

    Folgendes: dein Hund bellt und zerrt, hört dann kurz auf und bekommt als Lohn ein Lecker.

    Dein Unterbewusstsein suggeriert dir nun: "Wunderbar - er hat aufgehört und ich lobe ihn"

    Dein Hund denkt aber womöglich etwas ganz anderes: "Hmmm.....immer wenn ich erstmal den Molli mache, mich dann aber schicke, schiebt Frauchen mir ein Lecker ein - also muss ich mich immer erstmal als A****loch anstellen!"

    Grundsätzlich ist die Sache mit den Leckerchen ok, aber schieb sie ihm nicht sofort rein wenn er schaut oder sorge zumindest dafür, dass du die Belohnung etwas hinausziehst.

    Ich habs so gemacht, dass ich meinen Hund erst dann belohnt habe, wenn die "Gefahrensituation" quasi schon vorüber war. Entgegenkommende Hunde hab ich zunächst ausgeblendet und bin mit meinem vorbei. Erst als ich wirklich vorbei war, habe ich die Welle gemacht (ein Lecker, ein kurzes Spiel).

    Es kann ansonsten unglaublich schnell passieren, dass du deinen Hund falsch konditionierst und dann haste'n Problem.

    Ich würde also dazu raten, nicht IMMER ein Lecker zu stopfen ;-) Bleib variabel und unberechenbar für deinen Hund, so gewinnst du auch seine Aufmerksamkeit ;-)

    Lg
    Volker

  • Ja genau das befürchte ich eben auch, daß es nicht unbedingt besser wird, wenn man nicht sofort richtig reagiert, was ja gar nicht mal so einfach ist. Und bei jeder Pipi-Runde hab ich auch nicht unbedingt Leckerchen dabei und hab auch schon mal andere Sachen im Kopf, so daß Benji den Hund eher sieht, als ich, was natürlich in dem Fall fatal ist.

    Also nützt es was, wenn man einfach kommentarlos weitergeht oder umdreht?

  • Als ich mit Jacko in der Schule war , ist das dort kurz und knapp erzählt, so abgelaufen.
    Erster Hund, ein Beagle. Ein ganz ruhiger Opi , hat sich null interresiert für Jacko. Jacko erst mal 10cm größer geworden und Rute aufgestellt. Getänzelt. Nicht geknurrt nicht gebellt. Ich daran mehrmals vorbeigelaufen. Immer enger. Beagle stand gelangweilt rum und Jacko war es dann auch.
    Nächster Hund, Ein Viszla. Das dauerte paar Wochen, ehe beide sich begegnen konnten ohne zu pöpeln. Der Viszla irgendwann auch ganz ruhig und Jacko dann später auch. Alle Spielchen oder Tests oder wie man das nennt, ergaben eigendlich nur, daß ich lernte ,wie ich auf meinen Hund einzuwirken hatte.
    Der dritte Hund war auch ein Schüler. Aber der war heftig. Und glaubt mir am Anfang hat der Jacko wieder Rute hoch und aufgebaut. Und nach mehrmaligen Begegnungen hat es ihn nicht mehr interresiert. Obwohl der andere Hund, war ein Berner Sennen, keine Spur ruhiger war.
    Ich hab echt ne Menge Geld dahingeschafft. Und im Endeffekt war ich kaum klüger. Denn dieses Verhalten mit dem aufbauen zeigt Jacko heute noch.
    Zur Zeit versuche ich das was in Staffys Thread zur Leinenagression steht umzusetzen.
    Und wie schon am Anfang geschrieben, mal klappt es mal wieder nicht.
    Meine Kira ist da ein ganz anderes Kaliever. Die Ziecke duckt sich, und fixiert. Sie schaut mich nicht mal an wenn ich ihren Kopf in meine Hände nehme und ihn zu mir rum drehe. Dann schielt sie in des anderen Hundes Richtung. Kira geht nur an der Schlepp. Sie darf nie ohne Leine. Weil jagen würde sie auch. Auf dem Hof zu Hause hört sie sofort, ist furchtbar lieb aber draußen? Weiß nicht könnte das auch daran liegen , daß ich sie aus dem spanischen Tierschutz mit erst 7 Monaten übernommen habe?
    Was gant prima klappt ist das absitzen wenn Leute kommen oder Fahrräder. Da bin ich immer ganz stolz, wenn die Leute danke sagen.
    LG Simone

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