• Hallo Zusammen,

    ich möchte mich heute wieder mit einem Problem an Euch wenden.

    Wir waren mit Oskar (Jack-Russel-Dackel-keine Ahnung was noch-Mix) mit Analdrüsenentzündung und Vereiterung mehrfach jetzt beim TA und er bekam Antibiotika-Injektion.

    Die Analdrüse ist jetzt wohl okay, aber er ist nach wie vor nicht okay. Er ist sehr sehr ruhig und liegt ganzen Tag im Körbchen, schläft viel, guckt ständig traurig und lässt sich auch nicht von seinen 3 Freundinnen (Hunde unserer Freunde) zum Spielen animieren. Lange Spaziergänge sind auch nur drin, wenn wir ihn überreden ... am liebsten nur raus ... aus der Hose hüpfen .. und wieder rein.

    Nun wurde Blut gezapft. Beim ersten Mal voll der Schock weil es sooooo dick war. Konnte nur einfaches Blutbild gemacht werde, weil es gegronnen war, als man andere spezielle Untersuchungen machen wollte. Also erneut gezapft ... da war es dann nicht mehr soooo dick.

    Könnte daran liegen, weil er super schlecht trinkt. Sollen ihm Regenwasser anbieten. Trinkt er tatsächlich mehr.

    Gestern bekamen wir dann das Ergebnis. Borreliose. Der TA meinte auf Grund von anderen Werten sähe er, das es keine frische ist.

    Würde wohl auch sein Humpler beim Rennen erklären, was wir im nachhinein aufgedeckt haben.

    Er bekommt jetzt Parkemoxin. Soll er wohl auch länger bekommen. Da es ein Antibiotika ist und er sowieso anfällig mit dem Darm ist, überlege ich, was ich tun kann, damit er das gut verträgt. Frauen beugen zb. oft ja Pilzinfektionen der Scheide vor ....

    Er bekommt Mera Dog Preference zu fressen. Ab und an nen Klecks Nassfutter drauf, wenn der Appetit wieder schlecht ist. Frischkäse bekommt er auch öfter mit drauf.

    Der TA meinte wir haben noch Glück das wirs jetzt festgestellt haben. Er hat noch keine borreliosetypischen Beschwerden. Na - dann hoffe ich mal. Zwar sitzt der Schock tief, aber drüber geschlafen und in die Augen geblickt, starte ich wieder durch.

    Vielleicht könnt Ihr mir ja ein paar Tipps geben, auf was ich achten muss und wie ich Darmproblemen vorbeugen kann.

    Vielen Dank

    Tanja und Oskar

  • Hallo Wuschelhexe,
    zum Einlesen in die Thematik hier mal ein Link zu einem zwar Pferdeforum, aber im Borelliose-Thema geht es auch um Hundis, man kann ohne Registrierung reinlesen.

    http://www.hufrehe-forum.de/28362214nx1861…tes-links-f110/

    Da ich selbst mit Borelliose zu tun habe, kann ich Dir nur empfehlen, Dich an Tierärzte zu wenden, die sich dieser Erkrankung sozusagen verschrieben haben - da werden selbst in der Humanmedizin noch hahnebüchene Fehler gemacht, sowohl, was Diagnostik, als auch, was Therapien angeht.

    Dein Hund zeigt mit Mattigkeit, Unlust, etc. und der unklaren Lahmheit durchaus typische Symptome, die aber leider sehr unspezifisch sind und auch bei anderen Erkrankungen auftreten können.

    Was die Darmprobleme bei längerfristiger Antibiotika-Therapie angeht, ist es möglich, all das zu machen, was man in der Humanmedizin auch machen würde. Es gibt mit Perenterol ein Präparat, das Hefebakterien beinhaltet und eingesetzt wird, um die Darmflora intakt zu halten, frag einfach mal Deinen TA.
    Außerdem kann Dein Hund, wenn er eh Milchprodukte bekommt und verträgt auch durchaus probiotischen Joghurt/Joghurtdrinks bekommen. Kleine Mengen rohen Sauerkrauts, Kanne Fermenttrunk, Kefir - alles, wo Milchsäurebakterien drin "arbeiten".

    Ich finde Deine Einstellung genau richtig. Erstmal schlucken, dann schlau lesen und dann danach handeln. Ich wünsch Dir und Deinem Hund viel Erfolg dabei und gute Besserung!

    LG, Chris

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