ein Karl - zwei Hunde!?

  • Hallo wiedermal zusammen.

    Man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben.. so schrieb ich ja bereits, dass das mit der Stubenreinheit super klappt .. naja ihr wisst sicher selbst wie das dann so ist: es klappt nicht mehr :sad2:

    Also zu den 2 Gesichtern: da ist Karl (14 Wochen, seit 2,5 Wochen bei uns), der unentwegt mit uns spielen möchte, stänkert, alles anknabbert was geht, scheinbar nie so richtig zur Ruhe kommen will (ich bemühe mich trotzdem um seine Ruhephasen), er kuschelt gerne mit uns, wird in der Wohnung schon viel mutiger neue Räume zu erkunden. So ist er aber nur, wenn er mit Herrchen und/oder Frauchen zusammen ist.

    Und dann ist da noch der andere Karl: er hat sooooooooooooooo viel Angst vor unseren Besuchern und Passanten auf der Straße und auch vor anderen Hunden, wenn man ihn nicht gerade Nase an Nase mal schnuppern lässt. Das ist ja noch das kleinere "Problem", Sorgen mache ich mir eher ums Gassigehen und die Stubenreinheit. Irgendwie scheint es als würde er von Tag zu Tag mehr Angst bekommen, einen Fuß vor den anderen zu setzen, außerdem sieht es so aus, als würde er eher vor Angst pullern. Auch das große Geschäft wird quasi im Rennen erledigt. Das Wegtragen von Zuhause bringt kaum noch was, wie ein Verrückter zieht er an der Leine und "verliert" wie gesagt unterwegs seine Geschäfte. Ich weiß irgendwie nicht, wie wir da sinnvoll vorgehen können?! ohne ihn wirklich groß zu stressen?! An fremden Orten läuft er auch schonmal ordentlich an der Leine, spielt teilweise sogar schon, aber wenn wir dann zB bei den Eltern im Garten rum, dann kann kein Busch nah genug sein um sich darunter zu verstecken. Wir lassen das nicht zu. Nach einer Weile beruhigt er sich auch, liegt aber trotzdem ängstlich unterm Tisch und wartet darauf dass wir gehen.

    Habt ihr Ideen, wie man ihn an die "große böse Welt" :hust: gewöhnt?

    Danke und liebe Grüße

    EDIT:
    Er ist erst 1,5 Wochen bei uns.
    Malheur vorhin wieder: wir waren um 10 Uhr unten, um 11 Uhr hat er eine Riesenpfütze in die Wohnung gemacht, hab ihn dabei erwischt und sind runter. Natürlich hat er sich da wieder sehr gehabt :/ Um 12 schleicht er durch die Wohnung, gleiches Spiel. Dieses Mal habe ich ihn rausgetragen (also vom Hof), damit der Weg zurück länger ist und er vielleicht mal ordentlich seine Geschäfte macht. Stattdessen begegneten wir einem Radfahrerund er spielte wieder völlig verrückt, legte sich in sein Geschirr und zog so sehr er konnte. Als der Radfahrer auf unserer Höhe war, hat er sich groß in die Hosen gemacht, würde ich dazu mal sagen :hilfe:

  • Hallo,

    wo kommt den euer Karl her?
    Eineinhalb Wochen sind noch sehr kurz und er braucht einfach noch etwas Zeit mit der Eingewöhnung.
    Ich würde den Kleinen jetzt nicht überfordern, sondern eine ruhige Stelle aufsuchen wo er sein Geschäft machen kann. Such diese Stelle immer wieder auf.
    1,5 Wochen sind für die Erziehung zur Stubenreinheit gar nichts. Da wird noch öfter mal was daneben gehen.

    Wichtig ist:
    nach jedem Schlafen, Spielen, Fressen und Trinken sofort rausgehen. Auch wenn ihr gerade vor einer halben Stunde wart.

    Seine Angst steigert sich weil er einfach zu viel Stress hat und die Außenwelt als Angstobjekt sieht. Dieses möchte er meiden.

    Meiner Meinung nach wurde er nicht wirklich gut vorbereitet von seinen Vorbesitzern und hat nicht viel kennen gelernt. Korrigiere mich wenn es nicht stimmt.
    Nun liegt es an euch ihm zu zeigen, dass die Außenwelt nichts ist wovor man sich fürchten muss. Dies geht nur mit viel Geduld und ganz kleinen Schritten. Auf keinen Fall überfordern.

    Liebe Grüße

    Steffi

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