Wie leben eure Hunde mit Spondylose ?

  • Hallo

    Da ich seid kurzer Zeit weiß, das mein Hund unter anderem Spondylose hat, wollte ich mal fragen, wie andere Hunde mit der Spondylose umgehen.

    Macht ihr irgendwas besonderes mit ihnen ? Therapie?
    Wie ist es mit dem spielen ?
    Bekommen sie dagegen Medikamente ?


    Mein Hund wurde gequaddelt, nur leider habe ich das Gefühl das es nichts gebracht hat, bzw nur wenig.

    Ich würde auch gerne anfangen zu Barfen, bin mir aber total unsicher.
    Barft einer von euch vielleicht seinen Spondylose erkrankten Hund ?


    Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

    Tschüss

    Sally


    Sorry für evtl. Fehler

  • Macht ihr irgendwas besonderes mit ihnen ? Therapie?
    Wie ist es mit dem spielen ?
    Bekommen sie dagegen Medikamente ?


    1.) Physio, hin und wieder einige Üungen daheim

    2.) war eigentlich länger kein problem, man merkte halt nur das sie sich nicht mehr so drehen und wenden oder wo drunterkrabbeln konnte wie sie wollte.

    3.) Eigentlich immer noch nur Homäopathie, aber da es meiner meinung nach zur Zeit augenscheindlich wieder einen schub gegeben hat, bin ich mir nicht so sicher obs noch länger nur dabei bleiben wird :(

  • Hallo Sally,

    vor ein paar Jahren nahm ich einen Schäferhund (12 Jahre) aus schlechten Haltungsbedinungen zu mir. Auch er litt an Spondylose. Tierärztlicherseits konnten nur Schmerzmittel verabreicht werden. Da er aber schon Probleme mit der Bauchspeicheldrüse hatte, wollte ich ihm diese Hämmer nicht mehr zumuten. Ein homöopathisch arbeitender TA riet mir, ihm Aconitum C 30, einmalige Gabe bis die Wirkrung ausgereizt war, zu geben. Aconitum paßte bei ihm deshalb, weil es eine Verschlimmerung nach Kälte- und Nässeeinwirkung gab. Dein Hund braucht wahrscheinlich ein anderes Mittel. Bei uns war die Wirkung sehr gut. An einem Abend, es war draußen eiskalt und windig, konnte er die Hinterhand nicht mehr heben. Er zog sozusagen das Hinterteil hinter sich her. Ein schrecklicher Anblick und ich fürchtete, dass dies das Ende sei. Nach der homöopathischen Gabe konnte er am nächsten Morgen wieder laufen. Ich habe ihm für besonders kalte, windige und nasse Tage einen Schafswoll-'Pullover' gestrickt, über den ich bei Regen/Schnee ein nässeabweisendes Mäntelchen zog. Hast Du einmal beobachtet, wann es am Schlimmsten ist?
    Gruß
    Brunna

  • Hallo

    Zur beobachtung:

    Sally zeigt eigentlich nur schmerzen wenn sie Kot absetzen möchte. Sie schmatzt dann , ihre Kothaufen sind dabei ganz klein.
    Und bei Wetterveränderung humpelt sie.

    Sonst zeigt sie nichts. Sie springt rum, möchte hinter Katzen her usw.

    Sie hatte auch Remadyl bekommen, aber auch das hilft nix. :sad2:
    Ich hoffe ich finde noch ein Medikament, heute müssen wir zum Ultraschall wegen ihrem Herz, dann kläre ich das gleich.

    Grüße

    Sally

  • Sally, kannst Du sage, bei welcher Wetterveränderung, ich meine von kalt zu warm, von trocken zu feucht oder umgekehrt? Vielleicht erkundigst Du Dich auch einmal nach Blutegeltherapie oder Akkupunktur.
    Gruß
    Brunna

  • Eher von warm auf kalt.

    Zur Zeit zeigt sie keine Schmerzen oder so, sondern hat einfach nur Probleme mit dem Kot absetzen. Ich soll ihr was ins Futter mischen, was den Kot dünner macht. Sahne oder Öl. Gibts da sonst noch ein Mittel?


    Sally

  • Sally,
    die Schwierigkeiten beim Stuhlgang kommen daher, dass beim Hinhocken der Rücken gekrümmt wird - und das schmerzt.

    Du kannst etwas gekochtes Gemüse (Möhren, Zuccini, Brokkoli, Fenchel) und Leinöl unter das Futter mischen und für genügend Flüssigkeitaufnahme sorgen. Ein altes Hausmittel für eine gute Verdauung ist:

    2 - 3 Eßlöffel geschroteten Leinsamen in Topf geben
    kaltes Wassér (2-3 fingerbreit über Leinsamen) zufügen.
    Unter ständigem Rühren ca. 20-30 Minuten köcheln lassen, bis eine schleimige Masse entsteht. Evtl. noch etwas Wasser zufügen, falls die Masse zu zäh wird.

    Von dieser noch warmen, schleimigen Masse je nach Futtermenge (wie groß ist Sally?) mindestens 1 Eßl. voll unter das Futter geben.
    Den Rest kannst Du im Kühlschrank aufbewahren. Die kalte, erstarrte Masse wird im Wasserbad wieder flüssig. Du kannst aber auch unter Hinzufügung von etwas Wasser die kalte Masse im Kochtopf erwärmen. Sie wird dann wieder flüssig.

    Beim Barfen scheiden sich die Geister. Für mich käme das nicht in Frage. Klar fressen Wölfe und Dingos, die Vorfahren unserer Haushunde, rohes Fleisch. Unsere menschlichen Vorfahren lagen auch in feuchten Höhlen auf Bärenfellen - uns würde das wohl nicht gut bekommen, obwohl wir genetisch eine Linie haben . Will damit sagen, mir wäre das Risiko einer Krankheitsübertragung von rohem Fleisch und Knochen zu groß. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Gruß
    Karin

  • Klar kannst Du diese Masse über das TF geben. Diese Pampe soll im warmen Zustand etwas dickflüssig sein. Wichtig ist, dass Du wirklich beim Köcheln daneben stehen bleibst und ständig rührst, sonst brennt alles an. Viel Glück.
    Gruß
    Karin

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