Mein Yorkie hat eine Fehlstellung.....

  • des rechten Vorderlaufes von Geburt an. Die Züchterin erklärte damals, daß wohl eines seiner weiblichen Geschwister im Mutterleib in den Vorderläufen lag.

    Seit eineinhalb Jahren hat sich diese Fehlstellung (wie O-Bein beim Menschen) dahingehend negativ entwickelt, daß er Schmerzen hat und humpelt.

    Die Vorstellung beim Haustierarzt brachte das Ergebnis, daß uns ein Nahrungsergänzungsmittel (irgendetwas auf Algenbasis) für rund € 80,00 verkauft wurde, eine Spritze verabreicht wurde und gut war es.

    Das Nahrungsergänzungsmittel hat unser Yorkie nie angenommen, sondern erbrochen, woraufhin wir das Zeugs verschenkt haben.

    Beim Besuch in einer Tierklinik und Vorstellung bei einem Chirurgen wurde die Fehlstellung noch einmal begutachtet und dann festgestellt, daß "so etwas zu operieren sei". Wenn man das nicht wolle (wegen des Alters etc. pp.), dann müsse man damit leben oder aber Termine für eine homöopathische Behandlung (im gleichen Hause) machen.

    Das habe ich abgelehnt, da ich nicht grundsätzlich gegen Homöopathie bin, den Hund aber auch nicht quälen lassen möchte. Der sitzt mit seinen fast 13 Jahren sowieso nicht still und ist ein Rabauke.

    Es wurden dann diverse Schmerzmittel verabreicht, die nur eine kurzzeitige Besserung brachten.

    Ich fuhr dann in eine andere Klinik. Hier wurden Röntgenbilder angefertigt, die mir in Form einer CD auch vorliegen.

    Neben der Fehlstellung wurde jetzt auch eine kleine Knochenabsplitterung im Zeh des linken Vorderlaufs festgestellt UND eine beginnende leichte Arthrose im rechten Schultergelenk.

    Wieder Schmerzmittel; wieder kein nachhaltiger Erfolg.

    Meine Frage nun: Wer hat ähnliche Erfahrungen mit solchen Fehlstellungen. Wie kann geholfen werden. Ist eine OP ratsam und/oder erfolgreich, daß der Hund dann auch wirklich frei von Schmerzen ist.

    Kann die beginnende Arthrose noch anders behandelt werden?

    Einen Rat, weder von der einen noch von der anderen Klinik - außer die Schmerztabletten, die dann auch nichts mehr halfen - habe ich nicht bekommen.

    Lediglich der Hinweis auf eine OP stand/steht im Raume. Ich habe aber Angst, daß er dann vielleicht "auf dem Tisch liegen" bleibt!!!!

    Das Humpeln ist jetzt wieder stärker geworden. Manchmal läuft er nur auf drei Beinen!!!!

    Für einen substantiierten Rat wäre ich wirklich dankbar.

    rbfeli

  • ....vielen Dank. Das ist natürlich ein Ratschlag, den ich mir schon zu Herzen genommen habe und den ich ja seit 1 1/2 Jahren befolge.

    Schade nur, daß hier in diesem Forum offenbar niemand ist, der sich mit der Geschichte etwas auskennt und mir raten kann.

    Ich denke einmal, daß Fehlstellungen bei Hunden gar nicht so selten sind. Ergo müßte es auch Personen geben, die derartige Verläufe bereits selbst erlebt und therapiert haben.

    Allein der Hinweis auf "schmerzstillende" Mittel, die ich woanders bekam, helfen natürlich nur bedingt weiter. Denn irgendwann helfen diese Mittel nicht mehr und man kann einem Hund mit knapp 7 kg ja keine "Schmerzbomben" verabreichen.

    Wir wissen alle, daß jede Art von Medikament auch u. U. ungünstige Auswirkungen auf Organe und Befinden hat.

    Trotzdem, vielen Dank zumindest für Deine Antwort.

    Es ist aber schon erstaunlich, daß niemand mit einem Rat helfen kann, oder ??

    rbfeli

  • Ist er denn für sein alter sonst noch fit?
    Was hat denn der arzt gesagt?
    Würde er die Nakose denn gut überstehen können aufgrund seines zustandes?

    Wenn dem so wäre, würde ich in jedem fall operieren.
    Er hat ja sichtlich schmerzen und seine lebensqualität wir durch diese schmerzen eingeschränkt.

    Habe zwar selber keine erfahrungen damit, aber das wäre meine meinung.
    Wie wäre es sonst noch mit einer 3. meinung?
    Ob der auch zu einer op raten würde?

  • er ist noch absolut fit und springt herum wie ein Junger.

    Der Chirurg in der Klinik hat mich wegen einer Vollnarkose dahingehend beruhigen wollen, daß alles technisch auf höchstem Niveau wäre und er unter ständiger Beobachtung während einer OP steht.

    Eine vor vier Monaten durchgeführte Zahnbehandlung unter Vollnarkose hat er eigentlich auch sehr gut überstanden.

    Röntgenbilder von einer anderen Klinik betreffend des Zustandes der Fehlstellung sowie einer beginnenden leichten Arthrose in der rechten Schulter liegen ebenfalls vor.

    Ich habe trotz allem unheimliche Angst, daß er u. U. auf dem OP-Tisch "liegenbleibt".

    Oder aber, daß nach der OP vielleicht genau das nicht eintrifft, was zu erhoffen ist. Nämlich genau die Tatsache, daß er seine Lebensqualität eben nicht wieder erlangt, sondern sich u. U. die Sache noch verschlimmert.

    Wie bereits ausgeührt: Schmerzmittel helfen nicht mehr ausreichend.

    Trotzdem, vielen Dank für Deine Antwort.

    rbfeli

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!