Arni zerlegt den Teppich - Lösungsansätze gesucht!
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Naja ich meine doch so einen Welpenauslauf.
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Hallo,
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Ein schlaues Kerlchen hast du, oh ja! Aber meine Aruna ist genau so schlau, macht immer vorsätzlich etwas Verbotenes, wenn sie mit mir spielen will. Und nachlaufen findet sie besonders schön!
Wenn sie was klaut, und nicht sicher ist, dass ich es auch bemerkt habe, schubst sie mich sogar mit ihrem Schnäuzchen an!!!
Also, ich renne nie hinter ihr her, wenn sie auf diese Weise ihren Willen durchsetzen will.
Dein Hundi hat aber bis jetzt gelernt: wenn ich Teppich nage, wird anschließend gespielt; das blöde "nein" kann ich ruhig ignorieren!
Damit erzieht er dich nicht nur, sondern nimmt auch dein "nein" als Option, die er entweder befolgen oder mißachten kann; es hat ja keine Konsequenzen!
Wir gehen inzwischen so vor, dass ich Aruna in den Flur sprerre, wenn sie sich mir widersetzt. Ein nicht befolgtes "nein" hat für sie IMMER Konsequenzen, also lässt sie es inzwischen, mich durch Ungehorsam zum Spielen aufzufordern. -
Problem erledigt.
Nachdem er nun verstanden hat, was "Nein" wirklich bedeutet, lässt er es bleiben, weil er wohl das ständige "Nein" nicht mehr hören kann.

Wurde das "Nein" anfangs noch ignoriert, habe ich ihn kurz weggesperrt.
Nach drei weiteren Versuchen war es dann erledigt. Er ist nun 2 Tage "clean".
Mit Konsequenz und "Übung" sollte es hinhauen.Danke an alle für ihre Beiträge.

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Zitat
Nach einem Schimpfen oder strengem "Nein" sollte die Tätigkeit unterbrochen werden..... für einen kleinen Moment. Also kein langes Ignorieren, sondern einfach eine Spielunterbrechung
Und woher weiß Hund was er anders machne soll bzw. stattdessen???
Das ist schon vom Grundgedanken her richtig, aber nicht von der Umsetzung!
Man kann nicht einfach immer nur Abbruch, Abbruch, Abbruch setzen.. in dem Sinne wird die "Strafe" im schlimmsten Fall auch nicht mehr wirklich "fruchten"!
Weil eine Gewöhnung passiert und dann?
Pech und Hund weiß imemrnoch nicht was er stattdessen anders tun soll.
In dem fall Was anknabbern ist das noch "harmlos" aber wenn es z.B. um ArtgenossenAggression geht, sieht es schon wieder ganz anders aus!
Dazu muss man nämlich noch wissen das man nicht, nicht Handeln kann.
Nichts zu tun ist eine bewusste handlung.
Hund muss sich also BEWUSST dazu Entscheiden das er anstatt den Teppich zu nehmen lieber etwas anderes zum kauen nimmt.
Und Welpen sind einfach so, sie brauchen das, erkunden ihre Umwelt so, also sollte man das nicht Unterdrücken sondern lediglich auf "das richtige" umlenken.Im ürbeigen ist DAS Erziehung und nicht bloss ne Dressur auf das zu tun was ich ihm sage.
Wenn er alleine ist, würde ich die Situation versuchen so zu gestalten das er es nicht kann! Laufstall, abgegrenzen Teil der Wohnung z.b. durch ein Kindergitter in der Tür etc.
DENN du kannst nur daran arbeiten wenn du da bist. Rückwirkend bringt es nichts.Das einzige was du probieren kannst ist ne Umweltkorrektur mit nem mit Essigwasser/Pfeffer oder Zitronenwasser besprühten Teppich der gaaaanz wiederlich schmeckt und von alleine nicht genommen wird.
Oder du lenkst um mit nem Nein und gibst Hund dann sein Spieli/kauknochen etc. was er darf.
Wichtig ist das Hund es nicht mit dir und der Korrektur verbindet. Denn Hund wird, wenn es um Meideverhalten geht, es NUR nicht machen weil er lernt es kommt von dir was Schlimmes und nicht wiel er gelernt hat das es doof ist/keinen Sinn macht dies oder jenes zu tun.
Er trifft die Entscheidung also nur weil er einer Strafe aus dem Weg gehen will - bist du nicht anwesend gibts keine Strafe.
Hat Hund aber erfolgreich gelernt das es Kacke ist am Teppich zu lutschen oder das teppich blöd ist, aber kauknoten ja kann er sich bewusst für den Kauknoten entscheiden und lernt DER ist toll, Teppich ist blöd und nicht so wtzig.Ein Nein, also nicht als Strafe, sondern als Abbruchsignal und dann umlenken auf das was er stattdessen tun soll.
Und das Nein muss auch nicht gerüllt werden
Nina
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Zitat
Ein Nein, also nicht als Strafe, sondern als Abbruchsignal und dann umlenken auf das was er stattdessen tun soll.
Und das Nein muss auch nicht gerüllt werdenDein Beitrag zeigt meine Denkweise. Ich habe nichts davon gehalten aus der Situation zu gehen, außer es handelt sich ums spielerische Handbeißen (also wenns zu doll wird). Dann gehe ich aus der Situation.
Mit dem Teppich hab ich das wie gesagt so gemacht, dass es ein "Nein" gab. Hat er aufgehört, war kurze Pause und dann hab ich ihn beauftragt, mir sein Spielzeug zu bringen und wir haben damit gespielt. Wurde das "Nein" ignoriert, habe ich ihn aus der Situation genommen. Das ganze kam ZWEI Mal vor.
Ich habe sogar die Variante vom Teppichausschimpfen probiert. Das hat ihn aber eher dazu verleitet mitzumachen.

Ich bin mit meiner letztendlichen Methode sehr zufrieden und gut gefahren. Er ist noch immer "clean". Die gleiche Methode verwende ich bei dem Versuch auf den Tisch zu springen, was er nun auch nicht mehr macht. Klar versucht er es, aber merkt selber im Ansatz, dass er es ja eigentlich nicht darf.

Sicher muss man das üben und sicher wird er es vielleicht noch das eine oder andere Mal probieren, aber für mein Empfinden sind wir auf einem guten Weg.
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