Diabetes
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Hallo zusammen,
Im April dieser Jahren hat mein TA bei meinem Hund Diabetis festgestellt, da er erst 4 Jahre alt war und dann noch ein Rüde war das schon sehr ungewöhnlich.
Wir haben begonnen Insulin zuspritzen, was bei ihm bei einmal am Tag 12 Einheiten nicht die super Erfolge hatte. Sein Anfangswert von April lag bei 495 und die Werte pendelten sich bei etwa 200 bis 290 ein, je nach Tagesform.
Da Fox kein einfacher Hund ist mussten wir das Spritzen bis jetzt immer zu zweit machen, einer hält fest der andere spritzt.
Da wir nicht zwei mal täglich spritzen können, weil der Hund das nicht mit machen würde und die Werte nicht besser wurden(wie auch), haben wir vor einer Woche mit dem Spritzten im Einverständnis mit dem TA aufgehört.
Jetzt bin ich aber der Überzeugung das es dem Hund schlechter geht, er schläft fast den ganzen tag, frisst nicht richting und nimmt immer weiter ab und macht nachts in die Wohnung... Und sein allgemein Zustand ist einfach nur noch schlapp.
Ich würde also gerne wieder mit dem Spritzen anfangen, jetzt habe ich mich mal über die Insulinpens aus der Humanmedizin erkundigt und würde gerne wissen ob jemand die verwedet und wenn ja wie das händeling mit dem Pen ausieht und ob es die möglichkeit gibt in die Ampullen vom pen das Hunde-Insulin um zufüllen.Hoffe mir kann jemand weiter helfen,
Liebe Grüße - Vor einem Moment
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Hi,
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Du kannst für den Hund auch vom TA Humaninsuline bekommen, die passen auch in einen Pen.
Aber der Pen erleichtert nur die Dosierung, stechen muss man auch mit dem.Wie habt ihr denn gespritzt?
Immer die gleiche Zeit, angepasst zur Futtermenge und Bewegung?Unbehandelt wird das nicht gutgehen.
LG
das Schnauzermädel -
Das ich immer noch stechen muss ist mir klar, hoffe nur das man das einhändig hin bekommt und hab gehört das die Nadeln dünner sein soll. Haben die feste Menge von 12E jeden morgen zur gleichen Uhrzeit gespritzt und dann nach 8 std. wieder gefüttert.
Das mit dem Humaninsulin ist son eine Sachen habe schon offt gelesen das man dann definitiv offter spritzen muss und das würde halt nicht gehen. -
Ob man ein Humaninsulin öfter spritzen muss, hängt von seiner Zusammensetzung ab. Auch mit dem einem Pen braucht man 2 Hände.
Aber genügend Hunde sind mit einmal Spritzen gar nicht einzustellen und mit 2 mal auch nur unbefriedigend.
Das Ertragen der Spritzen ist aber wirklich Erziehungssache.LG
das Schnauzermädel -
Das das stillhalten Erziehung und Gewöhnung ist weiß ich, nur leider ist das mit meiner mutter, also immer mit zwei personen nicht so einfach zumachen... deswegen ist es mir wichtig, dass das arbeiten mit dem Pen einfacher ist als mit einer normalen Spritze und das ich den Hund dann alleine spritzen kann. Klar auch mit training, aber die Spritzen liegen einfach nicht gut in der Hand und dehalb trau ich mich da nicht richtig ran.
Deswegen spritzte meine Mutter, aber sie is zu "zimperlich" mit dem Hund.
Hinzu kommt das ich selber ne Spritzenfobie habe(kein Scherz) und das ich glaube mich mit so einem Pen wohler zu fühlen und das sich auch auf den Hund überträgt.Ist dein Hund auch Diabetiker? Wenn ja welches Insulin nutzt du?
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Meine Zeiten mit Diabetikerhund sind lange vorbei, ich habe mal einen Diabetiker geerbt, weil die Besitzer das alles nicht hinbekommen haben. Leider war der Hund bereits erblindet, weil sie das dürr sein und viel trinken jahrelang einfach hingenommen hatten.
Wir hatten ein Schweineinsulin, damals gab es das Präparat für Hunde noch nicht. Der Vorteil war, dass man eben nur Präparate für Menschen hatte und die TAs sich leichter taten, wenn man eine wirkungsvolle Variante suchen musste. Jetzt gibt es eine Sorte und wenn die nicht passt, haben genügend TAs Schwierigkeiten ein Humanpräparat zu verschreiben.
Wir sind ehr gut mit einem Präparat zurechtgekommen, das sehr schnell wirkte und dafür nur sehr wenige Stunden, aber das ist individuell verschieden
.LG
das Schnauzermädel -
Naja habe eine TA die sich schon dafür interresiert und auch andere Hunde hat die Humaninsulin bekommen.
Aber grundsetzlich ist der Pen eine gute Anschaffung, dann werde ich mich mal über verschiedene informieren.
Danke für deine Hilfe.Und wenn sonst noch Antworten kommen ich bin für alle Überlegungen offen.
liebe grüße dragora -
Zitat
Das ich immer noch stechen muss ist mir klar, hoffe nur das man das einhändig hin bekommt und hab gehört das die Nadeln dünner sein soll.
Ich habe einen Pen für Maxens Actrapid (Mahlzeiteninsulin). Für den Pen kann unterschiedliche Nadeln kaufen. Meine sind weder dünner, noch kürzer als die normalen Insulinspritzen. Dünner ist imho auch nicht der Punkt. Interessant wäre höchstens kürzer, aber das geht aufgrund der Dicke der Hundehaut gar nicht.
Mal angenommen Du hättest ein dickes, fettes Hundimonster, ginge das sicher einhändig ;-)
Bei einem schlecht eingestellten Diabetiker ist das aber wohl nicht zu erwarten, Du schreibst ja auch selbst, Euer Hund würde immer dünner. Beim mageren Hund ist das größte Problem eigentlich das Bilden der Hautfalte, wovon ich auch ein Lied singen kann. Imho merkt der Hund das viel mehr, als den Pieks an sich. Bei Maxe kann ich am besten spritzen, wenn er sitzt. Die Haut an der Flanke rutscht dann so nett zusammen - schon probiert?Zitat
Das mit dem Humaninsulin ist son eine Sachen habe schon offt gelesen das man dann definitiv offter spritzen muss und das würde halt nicht gehen.
Wenn Humaninsuline eingesetzt werden, dann ja meist um ein Langzeitinsulin und ein Mahlzeiteninsulin zu haben. Dann spritzt man mindestens 4 mal am Tag, ja. Wenn Eure TÄ auf dem Gebiet aber fit ist, gibt es ja vielleicht eine andere Möglichkeit. Wobei ich kein Insulin kenne, was als Mischinsulin beim Hund 24 h ausreichen würde.Übergangsweise würde ich eher dazu raten, einmal Caninsulin zu spritzen und sein gewohntes Futter (bekommt er Diabetiker-Diät?) zu geben. Für die zweite Mahlzeit würde ich dann ein getreidefreies Futter (Akana z.B.) wählen, weil er ja dann kein Kurzzeitinsulin zur Verfügung hat. Diabetiker brauchen aber 2 mal am Tag Kohlenhydrate, das kann also nur eine Übergangslösung sein.
Parallel dazu würde ich daran arbeiten, dass der Hund mit dem Spritzen zurecht kommt. Er ist ja erst 4 Jahre alt, da sollte doch noch etwas machbar sein und rein theoretisch kann er mit dem Diabetes lange leben.
Clickern bietet sich dafür hervorragend an. Ansatzweise ist sowas http://www.spass-mit-hund.de hier erklärt. Imho würde sich da aber auch ein professioneller Trainer lohnen, wenn man bedenkt, dass es über kurz über lang um das Leben des Hundes geht.
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