hätte dieses problem so gern im griff

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  • hallo ihr lieben
    wie ihr aus meiner vorstellung lesen könnt,bin ich eigentlich sehr glücklich mit meinem hund.wir passen gut zusammen,und unternehmen viel.auch mit dem gehorsam klappts echt richtig gut.nur wird ein problem für mich immer belastender.mein hund wird im oktober 3 also ist er eigentlich im besten alter.mein problem ist,das er jagt.er ist schon immer katzen hinterher,doch bis vor kurzem hat er sich sehr gut abrufen lassen.er kommt auf rufen eh sehr gut,doch seit ein paar wochen(sinds schon monate?) ist es,als fällt eine klappe runter wenn er was sieht.früher ist er auch nur los wenn er in unmittelbarer nähe ein hase oder ein reh gesehen hat,mittlerweile geht er auch schon ab wenn er was in die nase bekommt.wenn ich ihn dann rufe,egal in welchem ton, reagiert er null.als ob eine klappe fällt.ich hab auch schon eine blechdose geworfen(auf den boden,nicht auf ihn),um ihn wachzurütteln aber er reagiert nicht.wenn er aber dann zurück kommt,weiß er, dass er mist gebaut hat und kommt richtig angekrochen,die zeit,die er weg bleibt,verlängert sich immer mehr,mittlerweile kann es bis zu 3 minuten dauern,und da denke ich jetzt ist zeit einzugreifen.habt ihr tipps,wie ich ihn auf mich aufmerksam machen kann und ihm den blödsinn abzugewöhnen?ich hab schon oft an eine schleppleine gedacht,aber kann mich irgendwie nicht richtig mit dem gedanken anfreunden,da ich denke dass der hund ganz genau weiß wann er an der leine ist und wann nicht.auch hab ich schon an die sprühdinger,die wasser sprühen gedacht,aber versteht er überhaupt den zusammenhang?was ihr vielleicht auch wissen solltet,es gibt katzen,an denen ich ohne leine fuß vorbei laufe,da er diese katzen kennt und weiß dass sie nicht wegrennen sondern stehenbleiben.genauso ist es wenn er über große distanzen hunde sieht.er schaut,aber es interessiert ihn nicht wirklich,da er weiß das er meist hindarf zum hallo sagen und spielen.ich hätte einfach den perfekten hund und wäre wunschlos glücklich wenn ich das in den griff bekommen würde.hoffe ihr habt tipps und habt den megalangen text überhaupt überstanden:-)danke

  • Hallo,

    ist jetzt nicht böse gemeint, mache doch bitte mal Absätze in deinen Text und benutze mal das Leerzeichen. Es ist sehr, sehr mühsam, den Text zu lesen!

    Zu deinem Problem:

    Ohne Schleppleinen-Training wirst du schlechte Aussichten auf Besserung haben. Lies es mal durch:

    https://www.dogforum.de/ftopic61353.html

    Sprühhalsbänder und sonstige Hilfsmittel lösen das Problem nicht.

    Was unternimmst du mit deinem Hund?
    Wie sieht der konkrete (und bitte ehrlich) Tagesablauf aus?
    Wie häufig und wie lange geht ihr aus und wie sehen die Spaziergänge aus?
    Was ist es für eine Rasse?

    Gruß
    Leo

  • also, mit den leerzeichen und absätzen hast du natürlich volkommen recht, ich versuche das nun zu ändern.

    er ist ein kastrierter mischling, mit riesenschnauzer, appenzeller soll mit drin sein, und labrador.und er wird im Oktober 3.

    der tagesablauf gestaltet sich etwa so: morgens, meist so um halb sieben gibts ne kleine runde, 20min oder ne halbe stunde, danach gibts frühstück, und dann muss ich zuerst mal in die schule. allerdings ist er im sommer, wenn es schönes wetter hat, auch oft wärend meiner abwesenheit im garten wo er auch eine hütte hat.

    wenn ich dann heim komme gibt es für mich mittagessen und ne kurze pause,dann geh ich mit ihm raus,und das ist dann unsere richtige tagesrunde. und die läuft eigentlich immer sehr unterschiedlich ab.
    manchmal gehen wir nur zusammen laufen ne stunde ist aber minimum. oft gehen wir auch zusammen mit dem nachbar und dessen Hund, das sind dann meist an die 2 stunden.manchmal gehen wir fahrradfahren(eher selten) und manchmal auch aufs feld mit einem Ball. und wenns mich dann packt, auch mal joggen.

    dazu ist noch zu sagen,das ich ein Pflegepferd habe, mit dem ich dreimal die woche ausreiten gehe,und mein Hund kennt das und ist immer dabei.

    So, das war dann der mittag.dann hab ich anschließend manchmal noch nachhilfe,oder andere dinge vor,aber ich versuche ihn auch bei unternehmungen mit freunden(zb in die stadt)immer mitzunehmen.

    gegen abend gibts dann noch mal ne runde,die aber oft von meiner mutter getätigt wird,die fällt manchmal etwas spärlich aus(halbe stunde)und manchmal wirds noch ein richtig schöner langer abendspaziergang.das ist wirklich unterschiedlich.

    an mangeldem auslauf kann das nicht liegen,ich schau dass er immer mitkommt,und viel toben kann.außerdem konnte ich schon feststellen,dass er,wenn er richtig fertig isat,nach einem langen ausritt oder so,ganz schnell putzmunter ist wenn er was zu jagen sieht.

    ich werde jetzt mal den text lesen,vielen dank dafür,und hoffe auf weitere tipps,ich bin auf jeden fall bereit viel auszuprobieren

    vielen dank und grüße

  • Auslauf hat er genug.

    Aber:

    Ich sage immer "Quantität ist nicht gleich Qualität"!

    Wenn ich mit unseren Hunden "nur" laufen würde, würden sie auch jagen...

    Packe dir mal ein paar Leckerlies ein, verstecke sie und lass ihn danach suchen. Oder verstecke sein Spielzeug. Bringe ihm Slalomlaufen durch die Beine bei, etc.
    Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Beschäftige dich mit ihm, dann hat er weniger Interesse am Wild.
    Mach' DICH interessant.
    Gib seiner Nase etwas zu tun. Dazu gibt es auch einige Bücher...

    Und natürlich Schleppleinentraining - dann hast du bald 'nen prima Hund, es lohnt sich (habe es hinter mir)

    Gruß
    Leo

  • also gut,dann gibts gleich ab morgen actionspziergänge,versuch das jetzt mal umzusetzen,danke,aber kannst du mir vielleicht noch ein gutes buch zu diesem thema nennen?

    mit der schleppleine setz ich mich jetzt mal weiter auseinander,dann wird man sehen.und natürlich hoffe ich noch auf weiter tipps von anderen usern.
    vielen dank
    und gute nacht

  • Huhu,

    ich empfehle Dir das "Antijagdtraining - wie man Hunde vom Jagen abhält von Pia Gröning und Ariane Ullrich zu lesen.
    Da steht drinn, warum Hunde jagen, welche Hunde wie jagen, und wie man sie durch verschiedene Übungen darauf vorbereitet, auch in Situationen, wo sie was jagen gehen wollen, kontrollieren kann.

  • Ich finde Reizangeltraining auch gut. Der Hund kann seinen Hetztrieb ausleben, bekommt aber nie die Beute am Ende der Schnur. Die bekommst nur Du und jedesmal, wenn er sich zurücknimmt bekommt er dafür von Dir eine andere tolle Belohnung. So lernt er im Prinzip, dass nur Dir als Chef die Beute zusteht, er aber trotzdem nicht leer ausgehen muss.

    Hab schon häufig gehört, dass es gut klappt. Mit Emil hab ich das von Anfang an gemacht und es ist toll, weil es den Hund auslastet und es auch ein Gefühl von Gemeinsamkeit schafft (okay, das gilt ja eigentlich für jede Art von Training) trotzdem lernt der Hund noch was dabei. :gut:

  • manohman so viel antwort in so kurzer zeit,ihr seid super.shoppy,das buch kling interessant,werd ich mal schauen.

    zu dem reizeangeltraining,klingt echt spannend,würde mir glaub au echt richtig spaß machen,aber besteht da nicht die gefahr das jagdverhalten zu fördern?

    finds echt spize so viele antworten zu erhalten...bin richtig motiviert alles auszuprobieren.

  • Du könntest es auch mal mit einem Besuch im Wildpark o. ä. versuchen.

    Wenn Du weißt wann an welcher Stelle viele Tiere sind, gehe dort hin mit deinem Hund an Leine und Geschirr. Setz Dich in einer Entfernung die Dein Hund gut aushalten kann hin und versuche mit ihm zu spielen, zu üben oder ihm Leckerchen zu geben. Wenn der Hund völlig entspannt mit macht, kannst Du etwas näher ran gehen. So arbeitest Du Dich von Mal zu Mal näher an die Tiere ran und Dein Hund schenkt Dir die volle Aufmerksamkeit, obwohl die anderen Tiere in der Nähe sind.

    Ich habe bei meinem Hund sehr gute Erfolge durch Dummy-Training erreicht. Wenn ein Hase in Sicht- (oder Riech-)Weite war, habe ich den Dummy geworfen. Sie hat ihn apportiert und hatte so schon ihre Beute. Es gab also keinen Grund mehr zu jagen. Heute brauche ich keinen Dummy mehr. Ich kann sie sogar aus dem Jagen abrufen. Vor dem Training war es absolut nicht möglich.

    Ich kann den anderen nur zustimmen. Wenn Du "nur" spazieren gehst, hat der Hund keinen Grund bei Dir zu bleiben. Er sucht sich eine andere Beschäftigung. Wenn Du aber so super interessant bist, braucht der Hund sich keine andere BEschäftigung mehr zu suchen - DU bist die Beschäftigung...

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