Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Dringend Hilfe benötigt -Hund aus Auslandstierschutz-
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zeckenzange -
26. Juli 2009 um 19:29
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Erst mal finde ich toll, was sie bisher schon erreicht hat.
Die Traininerin hat offenbar die richtigen Ansätze geliefert.
Ich empfehle bei derartigen Problemen folgende Bücher:Der ängstliche Hund von Nicole Wilde
Hab keine Angs mein Hund von Rolf C. Franck und Madeleine Grauss
Alter Angeber von Patricia McConnell
Trau nie einem Fremden von Patricia McConnellund auf Englisch:
Pamela Dennison "How to right a doge gone wrong" - kommt irgendwan dieses JAhr auch auf Deutsch raus
Jean Donaldson "Fight"
Emma Parson "Click to Calm"
Ali Brown "Scaredy Dog!"Im Internet kann sie nach Informationen über systematische Desensibilisierung, Gegenkonditionierung, konditioniertes Entspannungssignal, Geschirrgriff suchen.
Falls noch nicht geschehen, würde ich Maulkorbtraining beginnen, damit sie einfach selber sicherer ist, dass selbst im Fall der Fälle nichts wirklich schlimmes passieren kann.Mithilfe der ganzen Infos kann sie dann mit dem Training fortfahren, es vielleicht entsprechend seiner Bedürfnisse optimieren und weitere Trainingsfortschritte erreichen.
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26. Juli 2009 um 22:11
schau mal hier:
Dringend Hilfe benötigt -Hund aus Auslandstierschutz- - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Ja, ich vermute auch das er in Rumänien als Wachhund gedient hat. Er wurde wohl auch von den Kindern der Besitzer ins Tierheim gebracht. Sie wollten ihn wohl vor seinem Schicksal retten...
Wir haben es nicht geschafft den Hund meiner Bekannten dazu zu bringen meinen Los zu lassen, mein Border Mix hat dafür gesort das er los lässt. Er hat Idefix 3 Rippen gebrochen, er hatte Blut in der Lunge, hat diverse Prellungen und musste Not operiert werden. Es stand sehr schlecht um ihn und es war wirklich furchtbar... Gott sei dank ist grad so nochmal alles gut gegangen.
Zum Maulkorb hab ich ihr auch geraten, dass wird sie wohl auch machen. Ich hoffe wirklich sehr, dass man ihr und ihrem Hund irgendwie helfen kann. Nur scheinbar, weiß bei ihm niemand weiter... :/ -
Du hast geschrieben, dass ein weiterer Trainer jetzt nicht drin ist, deshalb hatte ich noch keinen empfohlen.
FAlls sie das aber doch noch mal versuchen möchte, sollte sie sich an diese Hundeschule wenden: http://www.cumcane.de
Die sind etwas weit von Euch weg, aber auf Anfrage kann man jemanden bei Euch in der Nähe nennen, der Euch kompetent beraten kann - es gibt auf der Seite auch eine Liste mit Hundeschulen - vielleicht ist da ja schon was in Eurer Nähe dabei.Was ich erst mal am wichtigsten finde: ganz in Ruhe das Maulkorbtraining anfangen. Dann die weitere Informationszusammenstellung.
In der Zeit möglichst ausschließlich mit positiver Bestärkung weitertrainieren und allem "Übel" weiträumig aus dem Weg gehen, damit er das Verhalten nicht weiter einüben kann.Nochmal: Deine Bekannte hat doch schon so viel erreicht: das größere Problem - seine Angst vor Menschen ist doch schon so viel besser geworden, das ist eine großartige Basis, die sie sowieso für weiteres Training benötigt.
Und wenn ich richtig gelesen habe, hat sie das Problem mit anderen Hunden ja auch schon auf sehr spezifische Auslöser (helle/weiße Hunde) reduziert. Ich würde nicht sagen, dass der Rest ein Klacks ist, das bestimmt nicht. Aber es ist eine großartige Leistung, die sie sich mal klarmachen muß!! Dann wird es ihr auch wieder leichter fallen, weiter zu machen. -
@ Shoppy
Vielen dank, ich werd das alles an sie weiter geben. Das sind wirklich sehr nützliche Informationen.
Sie hat wirklich viel erreicht, es ging die letzten Monate sehr mit ihm Berg auf. Und dafür, dass ihr erster Hund ein absolut unproblematischer Hund ist und sie selber von sich sagt, dass sie wenig erfahrung hat hat sie wirklich schon sehr sehr viel erreicht. Und ich bin mir sicher, die meißten Leute hätten den Hund längst schon wieder abgeschoben, aber sie kämpft für ihn, ich denke mit wirklich kompetenten Trainern an ihrer Seite wird sie es schaffen... -
Respekt vor deiner Freundin, sie muss sich ja ganz schön rumschlagen...
Eine Orga, die einen verletzten und verstümmelten Hund in so einem Zustand vermittelt gehört meiner Meinung nach angezeigt! Tierschutz bedeutet für mich das, was ich hier in meiner Umgebung erlebt habe: dass Hunde zunächst gesund gepflegt und aufgepäppelt werden bevor man sie vermittelt. Ich kenne mich mit Auslandstierschutz gar nicht aus muss ich zugeben. Meiner ist auch gelernter Straßenhund und kommt aus einer Tötungsstation, er kam über eine Flugpatenschaft rüber. Mehr weiß ich da nicht drüber, aber...
Für das Verhalten des Hundes kann man wahrscheinlich niemanden verantwortlich machen. Wie bereits gesagt wurde braucht jeder Hund eine Eingewöhnungszeit und danach zeigt er erst, wie er wirklich ist...Grad deshalb möchte ich grad nicht in der Haut deiner Freundin stecken! In meinem Pelle steckten auch so einige Überraschungen, als er mal anfing so richtig aufzudrehen. Aber er hat ganz offensichtlich noch keine schlimmen Erfahrungen mit anderen Menschen oder Hunden gemacht, denn er ist gut sozialisiert und wenn er bellt und Theater macht liegt das wohl eher an mir als an ihm...
Es ist eine schlimme Situation, plötzlich einen aggressiven und gefährlichen Hund zu haben, keiner hat sie darauf vorbereitet, und jetzt steht sie da. Als verantwortungsvoller Mensch fühlt sie sich verpflichtet, damit klarzukommen. Aber mal ehrlich: die "normalen" Schwierigkeiten bei der Erziehung meines Straßenhundes sind schon ganz schön viel und reichen aus, dass ich manchmal verzweifelt die Hände überm Kopf zusammenschlage und mich frage wie das jemals funktionieren soll (mittlerweile bin ich überzeugt, DASS es funktionieren wird und dass er mit etwas Arbeit mal ein Traumhund wird), wenn ich bei Pelle mit solchen Problemen zu kämpfen hätte, ich wüsste nicht ob ich damit umgehen könnte.
Ich weiß, dass es für einen Hund schlimm ist, von einer Hand zur anderen weitergereicht zu werden. Aber gibt es nicht einfach auch den Punkt, wo man einsehen und eingestehen sollte, dass man damit überfordert ist (grade als Hundeanfänger) und dass eine erfahrene Hand dem Hund besser tun würde? Es muss ja nicht gleich das Tierheim sein, also WENN ich mal einen Hund abgeben müsste würd ichs glaub ich über Privatvermittlung versuchen, so kann man direkt gucken wo er landet und Einfluss nehmen und man umgeht die blöde Übergangszeit im Zwinger... Nur, wer würde einen derart aggressiven Hund nehmen...?Will echt nicht demotivieren. Aber meiner Ansicht nach... gibt es auch durchaus Situationen, wo man darüber nachdenken DARF, einen Hund wieder abzugeben, und oft wagt man es dann nicht, weil das so als absolutes No-Go gilt...
Ansonsten kann ichs nur nochmal wiederholen: habe großen Respekt vor deiner Freundin, und auch ich denke dass sie schon unglaublich viel geleistet hat. Und wenn sie sich entscheidet, ihn zu behalten wird es sicher noch viel Arbeit, aber sie scheint ja eine "Durchbeißerin" zu sein und wird es sicher schaffen...
Ich drücke auf jeden Fall die Daumen!! Erzählt mal, wie es weitergeht.
Lg, Corinna
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also das mit dem unankündigten angriff mit todesabsicht auf den kleineren hund hört sich sehr arg nach beuteverhalten an. gerade das mit dem schütteln ist definitiv nicht ohne. hab ich leider schon von mehreren huskies gehört, nicht falsch verstehen, ich liebe diese rasse. allerdings kenne ich ebenfalls jemanden, dessen freundin einen ebenfalls kleinen weißen hund verloren hat, weil ein husky über das gartentor gesprungen ist und den hund totgeschüttelt hat.
huskys haben einfach einen nicht zu unterschätzenden jagdtrieb und wenn andere hunde das beuteschema bedienen kann dieser hund sie nicht als artgenossen respektieren, stellt also für diese hunde immer eine lebensgefahr dar. außerdem haben huskies und deren mischlinge oft einen gehörigen dickkopf und keinen will-to-pleasure. sie sind eigenständig und das macht die situation besonders gefährlich.
eigentlich kann man deiner freundin nur einen seeehr guten trainer empfehlen, der auf keinen fall mit zwang arbeitet, das funktioniert bei solch eigenständigen hunden nämlich null. bei anderen hunden ja eigentlich auch nicht unbedingt so klasse, ne....
es sollte ein trainer sein, der sich mit unsozialisierten hunden auskennt und weiß wie mit einem solch verschobenem beuteverhalten umgeht.
weiterhin würde ich persönlich definitiv die orga anzeigen, es kann doch nicht sein, dass sie ein verletztes tier aus reisen schicken.

lg marika
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@ Lucanouk
Was du schreibst, trifft die Situation sehr gut. Ich hatte auch das Gefühl das das mehr ein Beuteverhalten, als ein angriff aggressionsbedingt ist. Ich hab ihn einige male anderen Hunden gegenüber aggressiv erlebt, aber bei Idefix war das komplett anders.
Sollte das tatsächlich ein Beuteverhalten sein, wird man das schwer bis kaum raus bekommen, oder?Er hat auch generell einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb und steht sobald er eine spur aufnimmt unter Strom. Will-to-please ist auch überhaupt nicht vorhanden und er ist sehr sehr eigenständig :/
Meine Bekannte hat angeboten bekommen ihrem Hund einem Trainer der mit sehr sehr verhaltensauffälligen Hunden zusammen arbeitet und unvermittelbare Hunde eines Tierheims wieder ausbildet damit sie vermittelbar werden vorzustellen. Er macht auch Wesenstests etc. ich denke das ist der Perfekte Mann um ihr zu helfen.
Zu der Orga, ich hab von meiner Freundin noch viele weitere Schauergeschichten gehört. Ich denk auch, dass eine anzeige sinnvoll wäre... Aber sie hat ihren Hund nun ja schon 1 1/2 Jahre, ist da eine anzeige überhaupt noch möglich?
Ich werde euch auf jeden fall auf dem laufenden halten.

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Zitat
Meine Bekannte hat angeboten bekommen ihrem Hund einem Trainer der mit sehr sehr verhaltensauffälligen Hunden zusammen arbeitet und unvermittelbare Hunde eines Tierheims wieder ausbildet damit sie vermittelbar werden vorzustellen. Er macht auch Wesenstests etc. ich denke das ist der Perfekte Mann um ihr zu helfen.
Magst Du schreiben, wer das ist? (falls Du das nicht öffentlich machen magst, gerne auch per mail - dann kann ich mich in unserem Netzwerk mal umhören, ob ihn jemand kennt, und ob er wirklich empfehlenswert ist)Ich reite da so drauf rum, weil man wirklich extrem darauf achten muß, mit welchen Mitteln man bei solchen Problemen arbeitet, damit man sich nicht ekelige Nebenwirkungen durch Training einhandelt, die ein Problem beseitigen sollten, und man möglicherweise hinterher doofer dasteht, als zuvor...
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Zitat
Magst Du schreiben, wer das ist? (falls Du das nicht öffentlich machen magst, gerne auch per mail - dann kann ich mich in unserem Netzwerk mal umhören, ob ihn jemand kennt, und ob er wirklich empfehlenswert ist)Ich reite da so drauf rum, weil man wirklich extrem darauf achten muß, mit welchen Mitteln man bei solchen Problemen arbeitet, damit man sich nicht ekelige Nebenwirkungen durch Training einhandelt, die ein Problem beseitigen sollten, und man möglicherweise hinterher doofer dasteht, als zuvor...
Ich hab dir eine E-Mail geschrieben, nicht das ich noch ärger bekomm wenn ich den Namen öffentlich ins Forum stelle.

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