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Wie mehr Sicherheit vermitteln?
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Hallo!
Habe einen 2-jährigen Boxermix, der teils sehr starken Schutztrieb bei uns hat (bellt manche Fremde an, die uns ansprechen oder zu nahe kommen) und ist an der Leine bei fremden Hunden teilweise sehr unsicher. Ohne Leine ist er super lieb, geht Ärger aus dem Weg. Er fängt vor allem bei großen unbekannten Hunden an zu bellen und legt sich richtig in die Leine. Man kann ihn dann kaum halten.
Ich reagiere darauf nicht, gehe einfach meinen Weg, was auch gut klappt. Er beruhigt sich immer sehr schnell wieder. Es nervt zwar, aber naja ...
Schlimm ist es, daß er bei ihm fremden Leuten teils sehr hysterisch reagiert. Ich bringe ihn dann ins Sitz oder Platz, aber es ist mir manchmal sehr unangenehm.
Er ist auch eher ein nervöser Vertreter in Situationen, die er nicht kennt.
Nun meine Frage: wie kann ich ihm noch mehr Sicherheit vermitteln, die er so dringend braucht?
Ansonsten muß ich sagen, daß er ein superlieber Schatz ist, der seine Menschen, die er kennt, über alles liebt!!Freue mich auf Eure Antworten!!

LG
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26. Juli 2009 um 17:27
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Wie mehr Sicherheit vermitteln? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Probiere doch einmal das Kommando "Schau her". Dein Hund lernt dadurch bei "schwierigen" Situationen auf dich zu achten und zu vertrauen, dass du die Situation schon regeln kannst, anstatt selbst loszulegen.
Belohne und lobe ihn, wenn er dich anschaut und verknüpfe das mit einem Kommando. Wenn du das in ruhigen Situationen übst, kannst du ihn eventuell auch in einer heikleren Situation dazu bringen, zu dir zu schauen, anstatt nach vorne in die Leine zu springen.
Gruß, Bilby -
Hallo,
kennst du das Buch "Alter Angeber"?
Das Buch beinhaltet gute Tipps bezüglich Hundebegegnungen an der Leine.Bei Hundebegegnungen an der Leine solltest du erst mal zu Hause das Kommando "schau" üben.
Mithilfe von Leckerlies lenkst du den Blick des Hundes auf dich und belohnst diesen. Wenn das zu Hause gut klappt, machst du das bei allen Hundebegegnungen. Zuerst in sehr großen Abständen zum anderen Hund. Ggf. einen Bogen laufen oder eine Kehrtwende machen. Die Distanz immer so groß halten, dass dein Hund sich auf dich konzentrieren kann.
Immer so verfahren, dass er erst mal keinen großartigen Blickkontakt zum anderen Hund aufnehmen kann. Später kannst du die evt. die Distanz verkleinern. Je nach Erfolg.Menschen:
Nun stellt sich erst mal die Frage, ob es wirklich ein Schutztrieb ist oder ob dein Hund unsicher gegenüber Menschen ist!?
Vielleicht wären ein paar Einzelstunden bei einer guten Hundetrainerin etwas für euch.
Sie kann sicher analysieren, warum dein Hund sich Menschen gegenüber so verhält (Schutztrieb oder Unsicherheit).
Ich tippe eher auf Unsicherheit, aber das ist nur eine Idee.
Nur wenn man den Grund herausgefunden hat, kann man an der Ursache arbeiten - alles andere fände ich gewagt.
Dazu muss man den Hund mit dir sehen und sein Verhalten mal genau beobachten.Gruß
Leo -
"bellt manche Fremde an, die uns ansprechen oder zu nahe kommen".
Das macht Darko auch an der Leine, wenn jemand auf uns zukommt, uns anspricht, oder auch in unmittelbarer Nähe unserer Wohnung. Läuft sie dagegen frei, geht sie auf die Leute zu, ist ruhig, lässt sich streicheln...Wir trainieren da auch noch, werden es wohl mal mit dem "Schau" probieren. Ich denke, dass man in solchen Situationen auch "einfach" eingreifen muss, bevor der Hund den Entgegenkommenden fixiert, sprich wenn sich die Ohren aufrichten, sie ihn anstarrt, ist es schon zu spät, man muss da vorher reagieren und dann lässt sie sich gut ablenken. Ist sie mit uns beschäftigt, können auch Leute frontal auf uns zukommen. Es geht wirklich nur um diese eine Situation.
Wir können ohne Probleme durch Menschenmassen gehen und es ist auch etwas anderes, wenn wir auf Leute zugehen. Sprich, Darko reagiert wenn sie jemand anstarrt, frontal auf uns zukommt, gehen wir dagegen auf denjenigen zu, beschäftigen sie, was auch immer, ist das kein Problem.
Bei Darko geht es da aber wohl auch etwas nach Sympathie. Außerdem habe ich manchmal auch das Gefühl, dass sie vor Aufregung bellt, so in der Art, Oh da kommt jemand, hat bestimmt ein Leckerli dabei, dann mal her damit.
Aber das mit dem Schau und Leckerli könnte man mal probieren.
Darkosworld

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Hallo!
Ich glaube bei ihm ist es eine Mischung aus beidem.
Wir haben schon mal Einzelstunden bei einer Hundetrainerin gehabt, sie meinte, daß er eigentlich ein ganz lieber ist und noch einige Unsicherheiten hat.
Er ist auch sehr territorial veranlagt, daß ist er schon, seit er als Welpe zu uns kam. Er fing schon sehr früh an, dieses Verhalten zu zeigen.
Er mag nicht, wenn Fremde ihn anfassen, was ich auch nicht weiter schlimm finde. Ich würde mich auch bedanken, wenn mich eine wildfremde Person einfach über den Kopf streicheln würde.
Und es ist bei Männern definitiv schlimmer als bei Frauen.
Fakt ist einfach, daß ich in einigen Situationen echt anfange zu schwitzen, weil ich weiß, wie er jetzt wieder reagiert. Und das spürt er ja.LG
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Wie ist denn die Hundetrainerin vorgegangen?
Allein mit der Aussage, dass er eigentlich ein ganz lieber sei, seid ihr ja nicht weitergekommen...
Sollte es eine Mischung aus Schutztrieb und Unsicherheit sein, würde ich den Hund bei Menschenbegegnungen mittels Leine erst mal hinter mich bringen.
So nach dem Motto: "Ich regel das" - "ich kann auf mich selbst auspassen".
DU regelst die Front!
Zu Hause genauso verfahren. Du empfängst Besuch und handelst die Haustür ab - nicht der Hund. Wenn es klingelt, muss der Hund lernen, auf seinen Platz zu gehen...Sollte es pure Unsicherheit gegenüber Menschen sein, würde ich fremde Menschen "schön" füttern, ähnlich wie bei Hundebegegnungen beschrieben.
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Uns wurde gesagt, daß er eine konsequente Führung braucht. Was wir auch versuchen.
Zu Hause:
kein Spielzeug zur freien Verfügung
Fressen nur auf Kommando
wenn es klingelt - ins Körbchen usw.draußen:
nicht an der Leine ziehen
öfters abrufen
wenn Jogger oä kommt, abrufen, sitzen lassen usw.Das klappt auch alles sehr gut. Er weiß schon, daß wir Chef sind. Aber es gibt Situationen, da "sieht" er uns anscheinend gar nicht mehr. Den Befehl "schau" kann er auch, klappt auch, aber nur, wenn nicht grad ein großer schwarzer Hund an der Leine kommt oder ein großer Mann, der uns anspricht.
Das ist schon frustrierend, und es verunsichert mich auch, weil ich doch immer angst habe, daß er vielleicht doch mal schnappt!LG
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