Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Er ist sehr unsicher und ängstlich
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Hallo zusammen,
wir haben uns vor zwei Wochen einen vierjährigen Labradormischling aus dem Tierheim geholt. Er ist wirklich ein ganz toller Hund, zuhause die wahre Wonne. Lieb, ruhig, macht rein gar nichts kaputt und kann auch sehr gut alleine bleiben. Von Anfang an ist uns aufgefallen, dass er sehr zurückhaltend, unsicher und ängstlich wirkt. Gerade Männern gegenüber zeigt er dieses Verhalten. Aber auch hierbei wird er keineswegs aggressiv, er geht rückwärts und "schmeißt" sich regelrecht in die Leine. Ohne Leine ist es besser, nur leider ist es uns noch nicht möglich ihn abzuleinen, da er einen starken Jagdtrieb hat und ich noch nicht sicher bin, ob der kleine Schlingel auch zurückkommt. Vor ein paar Tagen gingen wir spazieren und ein Kind kam geradewegs auf ihn zugerannt. Da war bei ihm ganz Schluss, er schmiss sich wieder in die Leine, ich hatte Mühe ihn zu beruhigen. Das Kind ging dann auch wieder weg, aber Freddy war fix und alle. Bei unserem weiteren Gang erschrak er dann vor allem und jedem. Bei einer kleinen Gruppe Jugendlicher dann wieder das gleiche Szenario. Ich bin dann lieber mit ihm nach Hause. Nun ist es schon wieder besser. Wir haben in einigen Wochen einen Termin bei Martin Rütter bzw. in einer seiner Schulen und hoffen, dass man uns da weiterhelfen kann mit ihm, denn auch für den Hund bedeutet es ja Stress immer auf der Hut sein zu müssen. Vielleicht hat ja noch jemand einen guten Rat für uns!? Danke schön schonmal im Voraus

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16. Juli 2009 um 10:24
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Er ist sehr unsicher und ängstlich - Vor einem Moment
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Hallo und Willkommen im Forum
Kennt Ihr die Vorgeschichte von Eurer Fellnase ? Das würde evtl. schon einiges an Erklärung für sein Verhalten bringen.
Ich denke, Eure Fellnase braucht in erster Linie noch ein wenig Zeit, um sich bei Euch einzugewöhnen. Er ist ja erst grad mal 2 Wochen bei Euch.
Ich habe so sehr gute Erfahrungen gemacht:
Wenn eine "Angstsituation" auf Euch zukommt, Hundi im Vorfeld ablenken mit Futter oder Spieli. Dabei aber aufpassen, dass er noch keine Angst zeigt wenn Ihr mit der Ablenkung beginnt. Dann würdet Ihr nämlich seine Angst bestätigen, und das ist ja am Ziel vorbei. Wenn nötig, macht auch einen Bogen um die "Angstsituation" rum. Jedoch auch hier aufpassen, dass ihr dabei den Hund ablenkt, damit er nicht bewusst gewissen Sachen ausweicht und ihr ihm damit das Gefühl gibt "huch, schnell weg das ist gefährlich". Seit immer sehr ruhig und souverän, damit gebt ihr ihm Sicherheit. Das ist immer sehr schwierig, weil man ja sieht, dass da ein Kind u.ä. auf einen zukommt. Da dann ruhig und gelassen zu bleiben ist auch für uns Vierbeiner eine gewisse Trainingssache.
Wichtig finde ich noch, dass Ihr, wenn Ihr den Zeitpunkt für die Ablenkung verpasst, nicht auf seine Aengste eingeht und auf keinen Fall mit ihm schimpft. Es gibt immer Momente wo man nicht rechtzeitig reagieren kann. Ich habe meine Fellnase dann einfach "sanft mitgenommen" und bin nicht auf seine Aengste ein gegangen.
Gruss
S. -
Ich empfehle das Buch "Trau nie einem Fremden! - Angstbedingtes Verhalten verstehen und beheben" von Patricia B. McConnell.
Ein kleines, feines Buch mit konkretem Trainingsaufbau.Ansonsten würde ich die Zeit bis Rütter zum Eingewöhnen nutzen und nicht vorher schon das Erziehungsfass aufmachen, weil es dann zu einer Methodenumstellung und damit zu Verwirrung bei Hund und Halter kommen kann.
Als Adhoc-Hilfe:
Den Hund in einer Angstsituation nicht betüddeln oder beruhigen, denn das bestätigt und verstärkt damit sein Angstverhalten. Sondern: Den Hund ruhig aus der Stresszone bringen, ihn dabei aber nicht weiter beachten.
Ihn erst wieder ansprechen, wenn er entspannt(er) ist.Es wäre gut, wenn du den Moment erwischst, BEVOR er völlig in Panik gerät. Denn wenn der Hund in Panik ist, ist er a) nicht mehr ansprechbar und b) stärkt es die Aversion gegen den panikauslösenden Reiz.
In dem Buch ist das sehr einfach und verständlich erklärt! -
Hallo,
zwar bin ich überhaupt kein Experte, aber mein Hund war/ ist auch sehr ängstlich und schreckhaft. Am Anfang war es extrem, er hat Leute angeknurrt, dabei aber den Schwanz eingezogen und oft sogar gepinkelt (und einmal gesch..) vor lauter Angst! Wenn ich dann aber Jemanden getroffen hab, der sich mal kurz Zeit genommen hat, sich hingehockt, Balou angesprochen oder ein Leckerchen hingehalten hat, ist der Kleine relativ schnell über seinen Schatten gesprungen. Inzwischen hat er mit fremden Personen eigentlich gar kein Problem mehr (hab ihn jetzt seit 9 Monaten, braucht also alles seine Zeit...)
Autos fand er früher auch gruselig, das hab ich einfach total ignoriert, bin einfach weiter gegangen, hab ihn nicht angesprochen und irgendwann hat er gemerkt, dass nix passiert. (Hab auch den Tipp bekommen, neben einer Straße mit dem angeleinten Hund zu spielen, damit er lernt, Autos positiv zu erknüpfen und desensibilisiert wird)
Bei Gegenständen, vor denen er zurück schreckt (z.B. ein Straßenschild, ein neu aufgeschütteter Erdhaufen- :ghost3: , schmeiß ich Leckerchen in die Richtung, da überwiegt dann seine Verfressenheit
Gestern bin ich beim Laufen gegen einen alten Ast mit vertrockneten Blättern gestossen, es hat geraschelt, Balou hat nen Satz zur Seite gemacht. Ich hab nur gelacht und bin mitten in diesen Ast gestapft getrampelt, Balou mußte mit, war ja an der Leine. Nach ein paar Sekunden wars kein Thema mehr und wir sind ganz normal weiter gegangen.
Also am Besten keine große Sache draus machen und Geduld haben.Am Anfang fand ich es echt schlimm, so einen Schisser an der Leine zu haben, v.a. weil das Knurren und Pipi machen dazu kam, war mir etwas peinlich
Aber es hat sich echt stark gebessert seit ich ihn habe und inzwischen kann ich drüber lachen. Mit der Zeit kommen noch gaaanz andere Probleme! 
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Ich wechsel auch immer schon die Straßenseite, wenn ein Mann auf uns zukommt. Meist klappt es auch ganz gut, wenn sich die Leute nicht ruckartig bewegen oder sonstwie hektische Bewegungen machen. Dann ist er unsicher, dreht sich ein paar Mal um, geht aber weiter.
Die Vorgeschichte kennen wir nicht ganz. Die Tierheimtante meinte, er sei eine Woche vorher von Animal Shelter gekommen, die haben ihn aus einer Massenhundehaltung mit 150 Hunden in einem Zwinger geholt. Er muss aber schonmal in einer Familie gewesen sein. Er ist stubenrein, liebt Autofahren und solche Sachen. Im Grunde ein echter Schatz, wenn auch etwas angstbesessen. Lautes Ansprechen mag er auch gar nicht. Da zieht er augenblicklich den Schwanz ein.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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