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  • Hallo,

    kleine Vorgeschichte:

    Ich habe eine 6 jährige dominante und wesenstarke Hündin und einen eigentlich sehr unterwürfigen Rüden (19 Monate).

    Vor ca. 5 Wochen hatte mein Rüde seinen ersten Zoff mit einem 13 Jahre alten Rüden um einen Ball. Der andere Rüde war von Anfang an unterlegen und mein Rüden hat wahrscheinlich gesiegt wir sind aber dazwischen gegangen.

    Danach hatte mein puprtierendes Monster einen richtigen Höhenflug, wir haben darauf reagiert, dass wir noch mehr auf die Unterordnung geachtet haben. (Er hat mit 15 Monaten seine BH mit bravur bestanden)

    Dann war mein Freund mit beiden Hunden unterwegs und sie sind aufeinander los - er meint sie waren kaum zu trennen.

    Danach war aber die Rangordnung zwischen beiden soweit wieder geklärt, dass meine Hündin auf alle Fälle in meinem beisein wieder die Chefin war.

    Jetzt war alles wieder anscheinlich in Ordnung. Beide akzeptieren mich als Chef.

    Jetzt aber meine Frage:

    Vorgestern ist mir aufgefallen, dass meine Hündin meinen Rüden als erstes massiv angemacht hat, er aber sofort zurück gekeift hat. Ich bin dann auch wieder sofort dazwischen, diesmal haben sie sich aber schon nur auf meine (lautere) Stimme zusammengerissen.

    Wie würdet ihr euch verhalten. Ist der Rüde bald der Chef? Meine Hündin ist davon mit Sicherheit nicht begeistert!


    Danke für die Antworten

    Liebe Grüße
    Caro

  • Hallo Caro,

    das Ganze von hier aus zu beurteilen, ist nicht möglich.

    Ich glaube, aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, dass solche "Streitigkeiten" nicht grundsätzlich eine Rangordnungsdiskussion ist. Ich habe seit knapp 7 Jahren zwei unkastierte Rüden, die sich auch hin und wieder raufen.
    Um was es da geht, ist nicht immer ersichtlich.
    Eine Rangfolge habe ich bis heute nicht erkennen können.
    Der eine ist Futter - Streichel - Spielzeugchef, der andere Chef der Liegeposition und anderem...
    Bis diese Ressourcen klar sind, gibt es Raufereien.
    Ich nenne es lieber: Hunde ordnen sich, anstatt eine grundsätzliche Rangfolge auszumachen.
    Dein Rüde wird mit 19 Monaten erwachsen und lässt sich "die Butter nicht mehr vom Brot nehmen"!
    Ihr müsst das ganze Gehabe in richtige Bahnen lenken.
    Knurren lasse ich zu - Raufereien werden im Ansatz schon unterbunden.
    Jeder hat seinen festen Fress - und Schlafplatz.
    Spielzeug und Fressbares wird von mir verteilt und liegt niemals herum.

    Gruß
    Leo

  • Zitat

    Ist der Rüde bald der Chef? Meine Hündin ist davon mit Sicherheit nicht begeistert!

    :D Mit Begeisterung hat das ja auch nix zu tun. Entweder sie unterwirft sich irgendwann oder auch nicht.

    Aber eigentlich denke ich, dass sie in ihrem Alter souverän genug sein sollte, den Jüngling abzublocken. Mit 19 Monaten steckt dein Rüde wahrscheinlich noch mitten in der Pubertät, testet halt aus, wie weit er gehen kann. Dabei muss es nicht mal zwingend um die Rangordnung bzw. ein Aufsteigen in der Rangordnung gehen. Er macht halt einfach, wonach ihm der Sinn steht und versucht dadurch, seinen persönlichen Freiraum zu erweitern. Diesen Wunsch kann er auch als rangniedriger Hund haben! Dabei kann es natürlich auch mal zum Knatsch zwischen den Hunden kommen.

    Grundsätzlich würde ich mich nicht dazwischenstellen, wenn die beiden ihre Probleme "aushandeln". Aber ich finde es wichtig, dass man "Schluss" sagen kann, wenn einer der beiden Hunde in deinen Augen zu weit geht. Das klappt bei dir ja anscheinend. Jede Streiterei zu unterdrücken führt aber bei mindestens einem von beiden zu Frust und Stress. Also durchaus mal zulassen, mit unseren Freunden streiten wir uns ja schließlich auch manchmal.

    Ansonsten würde ich sagen, dass deine Unterordnung im Sinne von Kunststückchen (die BH ist aus Hundesicht ja auch nix anderes...) nichts mit dem Verhalten deines Rüden gegenüber der Hündin zu tun hat. Fuss etc. hat mein Hund eigentlich nur über viel positive Bestärkung und ohne Strafe gelernt - in seinem Alltagsverhalten gibt's aber durchaus schonmal ein sehr deutliches "Nein, so nicht"...

    Viele Grüße,
    das Krümelmonster.

  • Wieso glaubst du, daß deine Hündin dominant ist und weshalb glaubst du, daß sie die Chefin ist ?

    Aus welchem Grund streiten sich die beiden, worum geht es dabei ?

    Wer von beiden wo was zu sagen hat, das obliegt nicht deiner Macht !!

    Gruß, staffy

  • Hallo,

    Danke erstmal euren Antworten ...

    Meine Hündin ist dominant, weil sie sich so verhält.

    Es gibt unzählige Kleinigkeiten an denen ich das festmachen kann
    Zum Beispiel:

    Ich gehe oft mit anderen Hunden und Menschen spazieren, meine Hündin ist sofort eindeutig die Chefin ohne Streitereien, sie hat eine natürliche dominanz und suveränität. Bei ihr reichen einfach nur Blicke.
    Die anderen Hunde gehen Ihr einfach aus dem Weg. Sie sucht sich aus ob Sie Kontakt zu einem Hund will oder nicht, nicht der andere.

    Bis jetzt ist bei uns alles wieder in seinen normalen Bahnen. Ich mache wieder mehr einzeln mit meiner Hündin und das scheint ihr wohlbefinden einfach zu steigern. Sie ist sehr ich bezogen (habe sie auch alleine ausgebildet), der Rüde braucht mich und meinen Freund.

    Liebe Grüße

    Caro

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