Meine Hündin bleibt nicht alleine (etwas schwieriger Fall)

  • ANZEIGE:
    Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
  • Hallo

    Tja, ich denke auch dass einfaches Abstellen des Problems
    ohne grundlegende Veränderungen im Leben des Hundes
    vorzunehmen, nicht möglich ist.

    Wie weiter oben schon geschrieben wurde,
    ist eine Ferndiagnose schwierig,
    also ich finde überhaupt nicht dass ein unsicherer Hund,
    Kontrollzwang und Verlustängste sich auschließen.

    Ich würde das Selbstbewusstsein des Hundes stärken,
    deshalb halte ich den Vorschlag einen Hunde Platz oder
    eine Hundeschule zu besuchen für gut und hilfreich.

    Außerdem sollte der Hund sich wirklich regelmäßig richtig
    groggy gelaufen haben. Leider findet man wenig Literatur über
    die Veränderungen des Verhaltens von Hunden durch
    neu gewachsene Fitness.
    Bei Menschen erforscht man
    gerade die Auswirkungen und Veränderungen,
    auch des Gehirns durch ungewohntes Training.
    Das körperlich Wohlgefühl nach einer außergewöhnlichen
    körperlichen Belastung kennt ja jeder Mensch.

    Außerdem würde ich versuchen die große Abhängigkeit
    aufzuweichen indem ich anderen Menschen eine Rolle im
    Leben des Hundes zuschustere.
    Dass der Hund nicht verfressen ist, ist
    natürlich schade, aber irgendeine große Motivation
    die nicht mit Dir zusammenhängt,
    somit auch von anderen Personen eingesetzt werden kann,
    sollte sich finden lassen.

    Gibt es einen oder mehrere Menschen auf die man Spiel,
    füttern und Spaziergänge übertragen könnte?

    Viele Grüße

  • Ich habe mir noch mal alles in Ruhe durchgelesen und komme wieder zu dem Ergebnis, dass du grundlegend etwas ändern musst.
    Du hast geschrieben, dass sie aus schlechten Verhältnissen kam.
    Besteht die Möglichkeit, dass sie von dir nach der Übernahme zu viel bemuttert wurde?
    Sei nun bitte nicht böse, das ist kein Vorwurf.
    Ganz schnell verfällt man einem kleinen süßen Hund, dem es vorher nicht so gut ging ;-)
    Da fällt es einem oft schwer, konsequent zu bleiben, weil man dem Tier erst mal nur Gutes will, was absolut nicht verwerflich ist.
    So, nun ist das Kind in den Brunnen gefallen, sie scheint entweder in totaler Abhängigkeit zu dir zu leben, kontrolliert dich oder hat wirkliche Trennungsangst (das weiß ich natürlich nicht)
    Wie auch immer.
    Du solltest ab jetzt wirklich klare Grenzen setzen.
    Weise ihr, wie schon erwähnt, einen festen Platz zu. Damit fange doch mal an. Sie muss nun lernen, dort mal zu bleiben. Da musst du natürlich sehr konsquent bleiben.
    Halte dir stets vor Augen, dass du ihr nur helfen willst.
    Gehe nun regelmäßig mit ihr los, täglich mind. 2 Stunden.
    Wenn sie nicht verfressen ist, fülle gar nichts mehr in den Napf, lasse sie mal ihre Ration erarbeiten.
    Ein satter Hund, der auch noch mäkelig ist, ist draußen für Leckerlies nur schwer zu motivieren.
    Was fütterst du?
    Wieviel Mahlzeiten bekommt sie?
    Steht das Futter zur freien Verfügung?
    Frisst sie alleine oder musst du daneben stehen, damit sie überhaupt frisst?
    Fang noch mal von vorne mit ihr an.
    Du musst sehr geduldig sein, innerhalb kürzester Zeit wird sich nichts ändern. Die Situation ist schon sehr eingefahren.
    Misserfolge entstehen schnell, wenn man nicht lange genug übt oder an einer Veränderung über einen sehr langen Zeitraum nicht festhält, weil noch kein Erfolg in Sicht ist.
    Bitte nicht aufgeben, wenn's nicht gleich so klappt.
    Hole mal tief Luft, denke in Ruhe nach.
    Mach' dir eine Liste, erstelle einen Plan, was du alles verändern willst.
    Wahrscheinlich schreit der Hund schon förmlich nach Grenzen, denn sie steht ja permanent unter Stress, wenn du sie verlässt.

    Gruß
    Leo

  • Huhu,

    sorry, dass ich erst nun eine Reaktion auf Eure tollen Antworten tätige.

    Also ich denke schon das ich, viel mehr wohl unterbewusst, die kleine Lilly am Anfang bemuttert habe.

    Mein Tierarzt hat mir geraten, gerade bei Yorkshire Terriern aufgrund des hohen Energie-und Calciumverbrauches immer Futter bereitzustellen, daher kann sie ständig an ihrem Futternapf ran. Um sie etwas gierig auf Leckerchen oder Futter zu machen, habe ich mir schon Gedanken gemacht, sie "manuell" zu füttern um dies etwas unter Kontrolle zu haben. Ich denke mir aber, dass sie dann noch mehr das Gefühl hat, dass sie auf mich angewiesen ist und sich dann die Katze in den Schwanz beisst....

    Die letzten Tage habe ich es aber nach Euren Denkanstössen so gehandhabt, dass ich das "wegsperr-Training" (Ich habe sie bewusst aus einem Raum genommen in dem ich war), mit dem befüllen des Futters verbunden habe. Dh., ich habe mir Mühe gegeben, dass sie nicht unbedingt daneben steht, wenn ich mit dem Futter/dem Futternapf im Gange bin... :hust:
    Ich füttere nun 6-7 kleine Mahlzeiten, damit ich den Empfehlungen des Tierarztes gerecht werden kann und sie nicht allzulange ohne Futter ist.

    Leckerlies beachtet sie nun aber schon eher!!

    Ich habe mich nun auch noch bewusst auf die Transportbox, in der sie nun nachts auch schläft, konzentriert, Lilly hineingeschickt usw.

    Wir gehen nun 3x am Tag ne Runde spazieren und ich versuche auch ihre Denk-bzw. Konzentrationsfähigkeit zu fördern.
    Leider muss ich nach diesen Maßnahmen aber mitteilen, dass ich das Gefühl habe, dass es umso schlimmer wird. Bis vor kurzem hat sie die erste viertel Stunde nur gewinselt und "geknurrt" wenn sie alleine war (habe ich mit nem Babyfon hören können....), seit den letzten Tagen legt sie sofort richtig los sobald ich aus der Tür bin und fährt unverzüglich die großen Geschütze auf (Lautstärke 100+) :sad2:

    Was mache ich falsch?! Ich habe mir schon zig Bücher gekauft und versuche mich auch "logisch" auf den Hund einzustellen, Artgerecht zu handeln usw.

    Vielleicht sollte ich tatsächlich mit ihr zur Hundeschule? Grundgehorsam (bis aufs alleinebleiben) ist bei ihr aber vorhanden.. sie geht bei Fuß (von Natur aus... :???: ), macht Sitz, Platz usw.

    Naja.. ich werde nun erstmal konsequent bleiben und das Training weiterführen.. Was anderes bleibt mir ja bisher eh nicht übrig....

    Liebe Grüße,
    Sabrina

  • Hallo

    Die "der Hund bekommt ständig Futter" Sache
    halte ich, auch wenn sie ein Tierarzt verordnet hat,
    für Kokolores.

    Hier sind auch andere Yorkie-Halter,
    frag die mal.

    Viele Grüße

  • Hallo,

    @redbumper:

    Das finde ich auch merkwürdig, 6-7 Mahlzeiten... :???:
    Yorkies scheinen bei einigen Tierärzten andere Hunde zu sein.
    Vor langer Zeit schrieb hier jemand mit Yorkie, dass der TA Spaziergänge bei Regen und Kälte verboten habe...
    Da es hier ja sooooooo selten regnet und kalt ist ;-) - ist das wohl kein Problem.

    Leo

  • Hallo

    Stimmt wirklich,
    mitunter bekommt man kuriose Dinge vorgesetzt. :???:

    Es ist nur so,
    dass viele Halter denken,
    dass ein Tierarzt in jeder Hinsicht die absolute Koryphäe
    sein müsse und sie befolgen auch Ratschläge die mit dem
    Fachgebiet des Vets gar nichts zu tun haben.
    Denn er ist ja der Tierarzt.

    Meine Schwägerin ist Tierärztin
    und sie ist eine Gute,
    denn sie kann es auch zugeben
    wenn sie von einer Sache keine Peilung hat.

    Viele Grüße

  • Also, die 6-7 Mahlzeiten habe ich eingeführt, um in etwa der Empfehlung gerecht zu werden.

    Das Yorkies manchmal falsch gehalten und ziemlich verpäppelt werden (darf nicht im Regen spazieren gehen usw.) habe ich auch schon häufig gehört.
    Es gibt da viele Mythen zum Thema Yorkshire Terrier. Viele sind definitiv falsch.

    Ich halte jedoch immernoch die Aussage meines Tierarztes als nicht ganz falsch. Schließlich kennt er meinen Hund und auch seinen Charakter sowie seine körperliche Verfassung. Ich denke, dass ein hyperaktiver Hund mehr Energie braucht, als ein sich normal bewegender Hund. Wenn ein Hund ständig unter Strom steht, kann bei geringer Nahrungsaufnahme bzw. schnell sämtliche Reserven absinken. Ich bin Krankenschwester und auch da lernen wir, dass ein hyperaktiver Mensch schnell auf seine Reserven läuft, wenn nicht konstant bzw. kontinuierlich besondere Stoffe zugeführt werden. Es ist nun nicht so, dass ich den Hund mit dem Menschen vergleichen will.. aber es ist denke ich mal ein Anhaltspunkt und alleine schon daher erschien es mir als logisch und richtig.

    Dass das komplett für alle Yorkies gilt, halte ich nicht immer für korrekt. Ich denke, dass das jeder für sich selbst entscheiden muss- hauptsache dem Hund geht es dabei gut.
    Meiner Lilly hat es gesundheitlich nicht geschadet, dass sie ständig Futter zur Verfügung hatte. Im Gegenteil..

    Ein anderer Tierarzt hat mir mal gesagt, beim Yorkie müsse man gaaanz regelmäßig die Analdrüse behandeln bzw. ausdrücken lassen. Mehr als bei anderen Hunderassen. Ist auch Quatsch- jedenfalls in meinen Augen. Ich habs nie machen lassen und keiner meiner Hunde hat damit Probleme. Ich hab das Gefühl, dass manche Ärzte nur Geld verdienen wollen- auf Kosten der Tiere.

    Außerdem wurde mir mitgeteilt, ein Yorkie muss im Winter einen Mantel tragen, diese Tiere neigen zu Lungenentzündungen- ebenfalls Schwachsinn, dass kann man nur individuell, aber nicht rassetypisch unterordnen. Lilly hat noch nie nen Mantel getragen- die Yorkies von Bekannten und Verwandten ebenfalls nicht. (Leben alle noch und sind absolute Robusthunde die auch bei Regen raus gehen)

    Wenn man die Gesichte der Y-Terrier verfolgt, waren sie alles andere als Schoß-und Stubenhunde. Aber jeder sieht nur den kleinen Yorkie von Moshammer oder das "auf-dem-Armhündchen" von Irma la Douce mit seinem Schleifchen im Schopf.

    Ich glaube, dass man dazu nichts mehr zu sagen braucht ;-)

  • Also meiner Meinung nach leidet Deine Hündin unter einem Kontrollzwang. Die Kleine hat sich zu einem Mini-Terroristen entwickelt, der jede Minute Deines Lebens bestimmt.
    Dem solltest Du absolut konsequent entgegentreten.

    Einige Vorschläge für Sofortmaßnahmen:

    Zunächst mal solltest Du das Futter verknappen. Füttere sie morgens mit der Hälfte ihrer Tagesration. Wenn sie in 10 Minuten nicht gefressen hat, Futter weg.
    Wenn sie zickt und nicht frisst, könntest Du schwerere Geschütze auffahren. Wenn sie ihr Futter in der vorgebenen Zeit nicht gefressen hat, stellst Du es Deinem anderen Hund hin. Lass sie dabei zusehen, wie er es wegmampft (aufpassen oder so sichern, dass sie nicht hinrennen und Zirkus machen kann).
    Den Rest des Tages kann sie sich ihr Futter erarbeiten. Futter gibt es nur für Wohlverhalten.
    Der Hund ist klein, aber noch kein gesunder Hund ist vor der vollen Schüssel verhungert. Mach Dir das ganz klar!
    Es ist sehr wichtig, dass Du da NICHT einknickst, egal, wie sie sich anstellt.

    Fang an, sie konsequent zuhause auf ihren Platz zu verweisen und JEDES Hinterherlaufen zu unterbinden. Immer. Das kann gerade in der ersten Zeit anstrengend und zeitraubend sein, aber auf lange Sicht hilft das Deiner Hündin, weniger im Kontroll-Stress zu leben. Notfalls leinst Du sie an ihrem Platz an oder verwendest einen Kennel.
    Ignoriere Bellen oder irgendwelche anderen Kaspereien, auch wenn's schwer fällt. Nicht beruhigen, nicht schimpfen. Tu so, als wäre da nichts, stell Dich völlig taub und blind.

    Gespielt wird draußen und/oder nur dann, wenn Du es willst. Nimm alle Spielsachen weg und hole nur das raus, mit dem Du mit ihr spielen willst. Du beginnst das Spiel, Du beendest es auch wieder. Dann kommt das Spielzeug wieder weg.
    Lass sie nicht ins Bett oder auf die Couch (auch nicht zu bloßem Kuscheln). Solche Liegeplätze sind ein Privileg und kein Recht. Du bestimmst, wann und wie oft Du dieses Privileg gewährst. Und solange da der kleine Terrorist meint, das sagen zu haben, gibt's keine Privilegien.

    Leine sie draußen öfter mal an einem Zaun oder ähnlichem an. Sag ihr, dass sie warten soll und sich ruhig verhalten. Entferne Dich. Geh erst wieder zu ihr hin, wenn sie ruhig ist, belohne sie dafür.
    Geh erst nur wenige Schritte weg, dann immer weiter, bis Du aus ihrem Gesichtsfeld verschwinden kannst. Das kann Monate dauern, aber Geduld und Konsequenz bringen Dich an's Ziel.

    Wechsle den Tierarzt. Das blöde Gewäsch von wegen Yorkies brauchen immer Futter zeugt nicht gerade von Kompetenz. Ein Yorkie ist ein Hund. Nichts weiter.

    Belohne die Kleine für alles, was sie richtig macht (mit Futter/spielen). Dabei genau auf's timing achten. Du kannst auch mit dem clicker arbeiten.

    Geh mit ihr in eine Hundeschule zur "Unterordnung" oder belege einen Kurs "Grunderziehung". Dort kannst Du die Unterordnung vertiefen und diese Übungen dann auch im Alltag immer wieder einbauen und damit die Erziehung unterstützen.

    Spiel draußen viel und ausgiebig mit ihr. Die Regeln des Spielens bestimmst DU, hält sie sich nicht dran, brich das Spiel jedesmal ab, kommentarlos, und ignoriere sie. Geh nicht auf Beschwichtigungsversuche oder herumnerven ein. Kein Wohlverhalten = keine Belohnung, kein Spiel, kein Spaß.

    Du beklagst, dass Deine Hündin das Gefühl bekommen könnte, dass sie auf Dich angewiesen sei.
    Genau das ist aber der Knackpunkt: Sie ist auf Dich angewiesen. Und das soll sie auch wissen. Nur das wird sie dazu bringen, sich wohlzuverhalten um Dich nicht zu verärgern. Und sie wird lernen, dass sich Wohlverhalten für sie lohnt (Futter, Zuneigung, Spiel und Spaß) Herumgezicke aber frustrierend ist und letztendlich nicht zum Ziel führt.

    Wenn sich ein Hund alles erlauben darf und seinen Menschen ohne Konsequenzen nach seinem Gusto herumscheuchen darf, dann schwingt er sich sehr schnell zum Herren seiner kleiner Welt auf und macht den Gröfaz.
    Nichts anderes passiert bei Dir. Dein Hund hat mit seinen Mitteln das Heft in die Hand genommen und bestimmt, wo's langgeht. Das gilt es konsequent abzustellen. Ohne Gewalt und Gebrüll, aber mit Methoden, die sie begreift.
    Am schwierigsten ist das Ganze für Dich. Aber Du musst Deinen Hund auch wie einen Hund behandeln.
    Das tut ihr nicht weh, sondern macht ihr ganz einfach klar, wo sie steht. Und nimmt ihr den Stress Dich dauernd kontrollieren zu müssen und den Rudelführer spielen zu müssen. Eine Rolle, der sie gar nicht gewachsen ist und die Eurer Beziehung auch gar nicht gut tut.

    Also sei konsequent und übe Dich in Geduld. Pass gut auf, dass Du nicht in alte Verhaltensweisen zurückfällst! Dann wird das auch. Auch wenn es sehr lange dauert. Es lohnt sich.


    Buchtipp: Aldington - Was tu ich nur mit diesem Hund?
    Von der gewaltfreien (Um)Erziehung des Hundes. Wie und warum Verhaltensstörungen entstehen, wie man sie rechtzeitig erkennt, vermeidet und behebt.

  • Hallo,

    vielen, vielen Dank!! :gut:

    Ich werde deine Tipps nun in die Praxis umsetzen!!

    Das mit dem Futter und dem "abhängig sein" erscheint in Kombination mit dem sogenannten Kontrollzwang für mich zum ersten Mal als "logisch"....

    Wenn sie allerdings Ängste hat, wäre es nicht so positiv..
    Sie bestimmt aber ganz klar, wann sie alleine sein mag und wann nicht.. meist mag sie nicht alleine sein, aber nachts zum Beispiel, ist sie ja ganz ruhig.... Dann kann die Angst ja nicht so übermäßig groß sein.....
    :hust:

    Es grüßt,
    Sabrina

  • Kauf Dir am besten das Buch von Aldington.
    Der Mann ist zwar mittlerweile schon tot, aber seine Bücher sind immer noch sehr aktuell.
    Und einfach klasse und sehr unterhaltsam geschrieben!

    Das Buch gibt's bei zvab antiquarisch hier -->

    http://www.zvab.com/basicSearch.do…itemsPerPage=10

    Immer noch nicht billig, aber es lohnt sich!

    Das hilft Dir bestimmt beim Durchhalten!

    Im übrigen begegnet man Ängsten gerade mit absolut klaren Regeln am besten.
    Unklare Regeln verursachen sogar sehr oft die Unsicherheit und Angst, der Hund weiß dann nämlich nicht, wie er sich verhalten soll, weil es ihm niemand gezeigt hat. Also handelt er so, wie er denkt, dass das ok sein könnte. Wenn er damit durchkommt und sein Fehlverhalten nicht korrigiert wird, verstärkt er seine Bemühungen und versucht alles unter Kontrolle zu halten, damit ihm die Situation nicht wieder entgleitet. Damit ist er dann aber überfordert, was ihm wiederum Angst macht... usw. usw.

    Also Augen zu und durch! Und nicht weichkochen lassen! Du sagst wo's langgeht, fertig.


    Und nicht vergessen: Halte uns über den Fortschritt Deiner Maßnahmen unbedingt auf dem Laufenden!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!