Staphylococcus aureus --- HILFE!!!

  • HAllo zusammen,

    binhier neu und brauche Hilfe und Rat.
    Wir haben einen 5 jährigen Golden. Ein rüde. Er hat seit dem 11. Monat Epilepsie, ist auf Dibro-Be einegstellt, was sehr gut funktioniert.
    Nun hat er vor 4 Monaten plötzlich Atemnot und Erstickungsanfälle bekommen, zusammen mit Schleimauswurf. Er ist in der Lunge Endoskopisch untersucht worden und die Lunge war voll mit Schleim. Beide Flügel. Die Laboruntersuchung ergan: geringer Gehalt Staphylococcus aureus und Pseudomonas.
    Der Doc meinte, es gäbe nichts bösartigeres und die Lunge sei schon angegriffen. Aufgrund der Epilepsie konnte er nicht jedes Antibiotika verschreiben, sondern nur mit dem Wirkstoff Doxycyclin. So sagte er uns das. Nach einer Einnahme von fast 4 Wochen, ging es ihm gut. Dann kamen die Beschwerden wieder. Wie haben wieder angefangen mit dem Antibiotika. Diesemal 2 Wochen. Dann haben wir mit einem "Asthmaspray weiter gemacht. Nur um der Lunge etwas Luft zu verschaffen.
    Nun fängt das wieder an, keine Luft, Schleimauswurf.
    Hat jemand Erfahrung oder eine Idee, was wir noch machen können.
    Das geht so nicht weiter. Bevor er uns erstickt, müßten dann zum letzten Äußeren greifen. Das möchte ich natürlich vermeiden.

    danke
    Jürgen

  • Hallo Jürgen,

    das tut mir wirklich leid mit dem Hund, schon so krank.

    Zu Staph. aureus kann ich dir folgendes sagen:

    Er gehört leider mittlerweile zu den hochresistenten Stämmen.
    Das heißt, die meisten Antibiotika haben keine Wirkung!

    Es muss unbedingt ein Antibiogramm gemacht werden!
    Damit wird herausgefunden, bzw. ausgetestet, welches Antibiotikum überhaupt gegen den Staph. aureus Wirkung hat.
    Manchmal muss auch kombiniert werden.
    Auch wenn der Bakterienfund gering war, können sie sich längst wieder vermehrt haben.

    Meines Wissens nach, wirkt Doxycyclin nicht bei Staph. aureus.

    Da es schwierig ist, deinem Hund wegen der Grunderkrankung Antibiotka zu geben, wird es ganz schön kompliziert.
    Ich weiß nicht, in welcher Klinik ihr mit ihm seid.
    Woher kommt ihr?
    Vielleicht kennt hier jemanden einen Lungenspezialisten für Hunde.

    Ich wünsche euch alles, alles Gute für den Hund!!!

    Gruß
    Leo

  • HAllo Leo,

    ein Antibiogramm ist erstellt worden. Es ist sehr schwierig.
    Wir kommen aus Mönchengladbach. Wir hatten schon überlegt, mal eine andere Meinung zu hören. Kennt einer einen Lungenspezialisten für Hunde?
    gruß
    Jürgen

  • hallo jürgen,
    es tut mir sehr leid. leider kann ich dir nicht helfen. ich weiß nur, wie das ist, wenn man als mensch betroffen ist und das es mehr als ein 6er im lotto ist, wenn man es schafft.

    ich hoffe, dass deinem hund geholfen werden kann.

    gruß marion

  • Der Hund ist meiner Meinung nach ein Fall für eine UniKlinik. Es gibt im Prinzip viele Spezialisierungen für Hunde, aber meines Wissens nicht unbedingt etwas für die Atmung im Speziellen. Damit könnten sogar wirkliche große Tierkliniken/spitäler überfordert sein. Und wenn der Hund schon so nah am Abgrund steht würde ich ihn nur noch an die beste Stelle stecken, das ist eine Uniklinik. Gibts nur leider nicht allzuhäufig ist mir klar. :/

  • Google mal nach "Autovakzine".

    Ein Pferd von mir hatte eine Luftsackvereiterung mit Antibiotika-resistenten Bakterien. Eine Behandlung mit Autovakzine hat ihr das Leben gerettet. Die Pferdeklinik wollte sie als Fohlen einschläfern. Inzwischen ist sie 11 Jahre alt.

    Viel Glück :gut: Und mach schnell!!!

  • Hallo,

    bis jetzt habe ich nirgendswo gelesen, dass Staph Aureus ind der Lunge gefunden wurde. Ist das selten oder wie kommt das?
    Wie ansteckend ist dies eigentlich für uns. Da habe ich auch verschiedene Meinungen gesehen?

    danke
    Jürgen

  • Hallo,

    ich kenne diesen Problem-Keim aus der Intensivmedizin.
    Es gibt auch gesunde Keimträger.
    Nachzuweisen ist er unter anderem per Rachenabstrich.
    Er kann in die Lunge wandern und lebensbedrohliche Lungenentzündungen verursachen.
    Das betrifft überwiegend immungeschwächte Personen (nach großen chirur. Eingriffen, Beatmungspatienten, chron. Kranke)
    Soweit ich weiß, ist eine Ansteckung von Tier zu Mensch möglich.
    Das heißt nicht, dass du nun in Panik geraten musst.
    Ein Gesunder kommt in der Regel mit dem Keim klar.
    Ihr solltet euch jetzt nicht gerade vom Hund ablecken lassen - vorsichtig wäre ich schon.
    Mir ist noch nicht ganz klar, ob es sich nun um den hochresistenten Staph. aureus bei dem Hund handelt.
    Hat das Antibiogramm eine Behandlung mit Tetracyclin (Doxycyclin)empfohlen?
    Denn wenn das Antibiogramm Tetracyclin als Antibiotikum-Therapie ergeben hat, ist es nicht der hochresistente Staph. aureus.
    Die nächste Frage ist, warum soll ein Asthma-Spray gegeben werden?
    Sollte der Hund eine Lungenentzündung haben, wäre der Spray eine Kontraindikation.
    Ich würde mit dem Hund in eine Uni-Tierklinik fahren!
    (ich kenne nur die tierärztliche Hochschule in Hannover)

    Gruß
    Leo

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