Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Unterlegene werden gebissen - warum???
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chaoskrümel -
20. Juni 2009 um 17:58
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Ich dachte, dass ich vielleicht ein neues Thema eröffne, weil mein alter Thread schon so lang geworden. Aber es dreht sich ja eigentlich immer noch um dasselbe Thema.
Naja, jedenfalls bin ich wieder mal sehr ratlos. Mein Hund Lucky, den ich jetzt seit 4 Monaten habe, hat sich ja in den Hundebegegnungen meistens ganz gut geschlagen bis auf die eine Beisserei. Die Hundetrainerin in der Hundeschule ist echt sehr nett und steht mir auch mit ihrem Rat zur Seite, was ich sehr schätze. Andererseits hat er bis jetzt keinen Kontakt zu anderen Hunden dort - sie werden gleich "vor ihm in Sicherheit gebracht." Wenn ich aber erzähle, dass ich privat Kontakte aufgebaut habe und Lucky sich mit den Hunden versteht, finden sie es dort ganz toll und ich soll weiter so machen.
Vorhin war ich wieder mit ihm unterwegs. Er rennt ein Stück voraus, hält aber Blickkontakt, dann legt er sich hin - ich weiß schon, was kommt. Er geht immer in diese Lauerstellung, wenn er auf einen Hund trifft. Dabei ist er auch nicht mehr abrufbar. Als ich bei ihm bin, trifft er auf einen etwas kleineren Hund und er rennt wieder schwanzwedelnd um ihn herum. Der andere fängt an zu bellen, Lucky auch. Bevor die Situation eskaliert, entschließe ich mich meinen Hund zu nehmen und weiterzugehen. Da beißt er auch schon den anderen in den Hals - der andere liegt auf dem Rücken, jault, winselt - Lucky lässt nicht los. Ich halte ihn am Geschirr, versuche ihn wegzuziehen, er lässt nicht locker. Die andere Frau mit ihrem Sohn kann ihren irgendwie am Bein fassen und so können wir die beiden auseinanderziehen. Der andere blutet etwas, meiner nicht - ist nur außer Atem. Ich bin total fertig.
:datz:
Wenn er auf dominante Hunde trifft, versteckt er sich immer gleich bei Mami und rennt vom anderen Hund davon. Und da ist er so ein Biest. Wahrscheinlich liegt es gar nicht an ihm und ich bin nur so eine schlechte, unfähige Hundehalterin. -
20. Juni 2009 um 17:58
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Deinen anderen Thread kenn ich nicht.
Aber wenn du doch weißt, wie dein Hund reagiert, warum läßt du ihn von der Leine los?
Mit dem festbeißen ist schon ziemlich heftig.
Bei kleineren ist er also der stärkere, bei größeren versteckt er sich hinter dir.
Sieht mir nach einem Dominanzproblem aus.
Aber was willst du denn in ner HuSchu, wo die Trainerin dir gut zuspricht, die anderen aber ihre Hunde wegnehmen, wenn deiner kommt?
Würd viell mal wechseln, denn so kommste ja nicht weiter, ist von hier aus aber auch schwer zu sagen.
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Hallo,
das ist ja blöd gelaufen...
Ich kenne den anderen Thread nicht, finde es aber schon fast "fahrlässig" wenn Du ihn einfach so zu einem anderen, vor allem noch kleineren Hund, hinrennen lässt.
Ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich kann es nicht verstehen wenn Du doch weist, dass er ab und an Probleme macht.Ich würde ihn an Deiner Stelle nur noch zu Hunden lassen, die gleichgroß, oder größer sind. Und dies nur in Absprache mit dem anderen Hundehalter.
Die anderen Hunde sollten souverän sein und keine unsicheren Kandidaten. Nur so kann er den richtigen Umgang lernen.
Um kleine Hunde würde ich, ehrlich gesagt, einen großen Bogen machen. Es wäre mir viel zu gefährlich und den Ärger kann man sich sparen wenn man einiges beachtet.
Vor allem auch, weil Dein Hund ja nicht abrufbar ist, wie Du selbst sagst. Das wäre ein Punkt an dem Du unbedingt arbeiten solltest.Liebe Grüße
Steffi
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Mein anderer Thread ist https://www.dogforum.de/ftopic79244.html
Ich hatte meinen Hund ja schon eine Weile vorher losgelassen, als weit und breit kein Hund zu sehen war. Er hat auch bis jetzt SO noch nicht reagiert.
Eine Beisserei gab es, aber da haben sich beide ineinander verbissen. Sonst ist eigentlich alles immer relativ friedlich abgelaufen.Ich war so schockiert heute, als ich das gesehen habe. Ein Hund lässt doch normalerweise von einem anderen ab, wenn dieser sich auf den Rücken wirft und jault?
Aber ich habe danach gesehen, dass auch mein Hund ein paar kleine Macken abbekomen hat.Ja, aus der Ferne lässt sich zwar schwer was sagen, aber die HuSchu bringt mich nicht wirklich weiter.
Der andere Hund war eigentlich nicht sehr viel kleiner. Ich hielt es nicht für ein Problem, weil sich mit viel kleineren Hunden (Hündin wie auch Rüde) aus der Nachbarschaft super verträgt und da noch nie etwas vorgefallen ist. Aber das Abrufen muss ich wirklich noch mehr üben - wenn er sich allerdings schon hingelegt hat und auf den Hund wartet, kann ich ihn nur noch mitziehen - da reagiert er weder auf Leckerchen noch auf Worte.
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Zitat
Bei kleineren ist er also der stärkere, bei größeren versteckt er sich hinter dir.
Sieht mir nach einem Dominanzproblem aus.
ZitatEr geht immer in diese Lauerstellung, wenn er auf einen Hund trifft. Dabei ist er auch nicht mehr abrufbar.
Dann solltest du den Abruf am besten mit einer Schleppleine trainieren. So hast du auch auf Distanz Einfluss auf deinen Hund.
ZitatDer andere fängt an zu bellen, Lucky auch. Bevor die Situation eskaliert, entschließe ich mich meinen Hund zu nehmen und weiterzugehen. Da beißt er auch schon den anderen in den Hals - der andere liegt auf dem Rücken, jault, winselt - Lucky lässt nicht los. Ich halte ihn am Geschirr, versuche ihn wegzuziehen, er lässt nicht locker.
Man kann die Situation, ohne sie live gesehen zu haben, eigentlich nicht wirklich analysieren. Eventuell hat er dein Eingreifen als "Mitmachen" interpretiert und sich daher besonders stark gefühlt. Dann hilft es, persönlich Abstand zu halten, wegzugehen und zu rufen. Vielleicht war der andere aber auch zu dreist und er hat ihm "nur" deutlich gezeigt, dass ihm das nicht passt, und hat dann kein Ende gefunden.
Das Loslassen können nicht alle Hunde. Meiner auch nicht. Ich verstehe es selbst nicht so ganz.
Ganz wichtig: Niemals die Hunde gewaltsam voneinander wegziehen. Dadurch können aus kleinen Bisswunden große Risswunden werden. Tipp einer meiner Trainerinnen: Erstmal ruhig den Befehl zum AUS sagen (vielleicht wirkt es ja...), dann langsam das Halsband zudrehen. Hund schnappt irgendwann nach Luft, dann zurückziehen.
Viele Grüße,
Krümelmonster. -
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Zitat
Dann solltest du den Abruf am besten mit einer Schleppleine trainieren. So hast du auch auf Distanz Einfluss auf deinen Hund.Man kann die Situation, ohne sie live gesehen zu haben, eigentlich nicht wirklich analysieren. Eventuell hat er dein Eingreifen als "Mitmachen" interpretiert und sich daher besonders stark gefühlt. Dann hilft es, persönlich Abstand zu halten, wegzugehen und zu rufen. Vielleicht war der andere aber auch zu dreist und er hat ihm "nur" deutlich gezeigt, dass ihm das nicht passt, und hat dann kein Ende gefunden.
Das Loslassen können nicht alle Hunde. Meiner auch nicht. Ich verstehe es selbst nicht so ganz.
Ganz wichtig: Niemals die Hunde gewaltsam voneinander wegziehen. Dadurch können aus kleinen Bisswunden große Risswunden werden. Tipp einer meiner Trainerinnen: Erstmal ruhig den Befehl zum AUS sagen (vielleicht wirkt es ja...), dann langsam das Halsband zudrehen. Hund schnappt irgendwann nach Luft, dann zurückziehen.
Viele Grüße,
Krümelmonster.Danke, dann werde ich einfach noch mehr mit Schleppleine üben, wobei er sich an der Leine immer total aufführt und bellt, wenn er andere Hunde sieht.

Ja, ich habe versucht ihn wegzuziehen, bevor Schlimmeres passiert. Er hat jetzt einige kleine Bisspuren in Kopf und Hals. Am besten ist es sicher, wenn ich keine Hundekontakte mehr zulasse - nur noch mit Hunden, die wir kennen und mit denen es klappt. Wenn ich sehe, dass von Weitem ein Hund kommt, hole ich ihn immer gleich zu mir und leine ihn an. Heute ist er einen kleinen Weg hochgerannt und da habe ich den anderen Hund nicht kommen sehen. Es tut ihm ja immer gut, wenn er sich auspowern kann und mich macht es froh ihn so ausgelassen zu sehen - aber in Zukunft muss ich einfach noch mehr mit ihm üben.
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