kastration oder kastrations-implantat ?

  • @luke&marley

    Ich habe zwei unkastrierte Rüden, 7 und knapp 8 Jahre alt.
    Wartet doch erst mal ab.
    Hier hat vor kurzer Zeit jemand von seinen Kloppereien der Rüden erzählt. einer unkastriert - einer kastriert
    Zwischen diesen Rüden lief es keineswegs anders ab, als bei uns.
    Man kann auch den Falschen kastrieren - ok, das wäre bei einem Implantat nicht endgültig.
    Sie werden sich so oder so mal beulen ;-)
    (meistens ist es so)

    Gruß
    Leo

  • ja es sind zwei rüden ! ne wenn dann müssen wir uns das sehr sehr gut überlegen ! wenn dann denke ich mal das wir sowieso den puli kastrieren,erst mal chippen lassen weil er sowieso sehr "frech" und dominant ist im gegensatz zu dem bernersennen hund der ein sehr grosser angsthase ist (wir wissen nicht wieso) !

    gruss

  • Also wenn Du 2 Rüden hast, beide noch so jung sind, dann würde ich erst mal abwarten, ob es überhaupt hormonelle Probleme gibt.
    Ist nachher der Ranghöhere kastriert, und der zweite intakt, kann es genauso knallen, auc h bei 2 kastrierten Rüden.
    Lass die zwei erstmal gross werden, ich kenne Haushalte mit 2 intakten Rüden, da ist alles Friede Freude Eierkuchen

  • Zitat

    Also, ärger wird sowieso mal geben. Sind ja wohl zwei Männer, oder? Vieles ist Erziehungssache! Ich würde nicht zu voreilig handeln, der Schuss kann auch nach hinten losgehen! Es kann passieren, dass der kastrierte Rüde gar nicht mehr für voll genommen wird und, dass die Probleme dann nur noch größer werden.

    Ich hätte auch mal eine ähnliche Frage, hoffe es ist ok wenn ich sie mit hier stelle:
    Wenn man mehrere Hunde hält, einen Rüden und eine Hündin. Wäre da ein Chip für den Rüden während der Läufigkeit sinnvoll? Ich frage aus reinem Interesse! Besitze nur einen Hund, aber ich habe mich letztens mit jemanden darüber unterhalten.

    Sorry, hab nicht alles gelesen, ist ja auch schon spät .... Feindschaft zwischen Rüden ist keine Erziehungssache. Im gewachsenen Rudel mag das funktionieren, im zusammengewürfelten Rudel können sich latente Feindschaften bilden, die bei der erstbesten Gelegenheit blutig ausbrechen!
    Und ein im Erwachsenenalter kastrierter Rüde (mindestens drei Jahre alt) bleibt ein Rüde! Ich hatte schon eine Menge Hunde (bin Pflegestelle), und fast alle waren und sind kastriert. Die werden sehr wohl für voll genommen! Meine eigene Hündin habe ich z.B. mit sieben kastrieren lassen, und sie ist wie sie ist und immer war!

    Für Rüden ist bezüglich Prostataproblemen im Alter eine Kastration sogar sehr hilfreich! Ich habe noch zwei unkastrierte Rüden im Alter von momentan fünf und acht. Wenn aus irgendeinem Grund wieder eine Narkose fällig wird, lasse ich sie auch gleich kastrieren.

    Bei der Kastration kenne ich die Nebenwirkungen, in dem Alter vom Verhalten her nämlich gar keine, von der Gesundheit her eine Menge positiver! Eine volle Breitseite Chemie bzw. Hormone tue ich meinen Hunden nicht an!

  • Vor allem, das fällt mir noch ein, was soll ein Implatat da helfen, Du kannst so ein Ding oder die Spritzen nicht ein Leben lang geben.
    So ein Implatat oder die Spritzen nutzt man wenn ein Rüde offensichtlich hormonelle Probleme hat, darunter zeigt sich dann, ob eine Kastration eine Verbesserung wäre, bevor dieser Eingriff unnötig gemacht wird.
    Ich finde diese Möglichkeit sehr gut, allerdings habe ich Sorge, das viele jetzt denken sie können ihren Rüden intakt lassen, aber die Hormone unterdrücken, das wäre nicht der Sinn der Sache.

  • Zitat

    Also, ärger wird sowieso mal geben. Sind ja wohl zwei Männer, oder? Vieles ist Erziehungssache! Ich würde nicht zu voreilig handeln, der Schuss kann auch nach hinten losgehen! Es kann passieren, dass der kastrierte Rüde gar nicht mehr für voll genommen wird und, dass die Probleme dann nur noch größer werden.

    Ich hätte auch mal eine ähnliche Frage, hoffe es ist ok wenn ich sie mit hier stelle:
    Wenn man mehrere Hunde hält, einen Rüden und eine Hündin. Wäre da ein Chip für den Rüden während der Läufigkeit sinnvoll? Ich frage aus reinem Interesse! Besitze nur einen Hund, aber ich habe mich letztens mit jemanden darüber unterhalten.

    So, jetzt deine Frage.

    Nein, in deinem Fall ist das Implantat weniger sinnvoll, denn es braucht etwa 6 Wochen bis es zuverlässig wirkt und muss 6 Monate nach dem Implantieren erneuert werden, wenn der Rüde weiterhin unfruchtbar bleiben soll.
    Das wären dann 2 Implantate pro Jahr. Als Dauerlösung also eher schlecht und teuer dazu.
    Die bisher üblichen Medis, die nur kurz wirken, sind sehr nebenwirkungsbelastet, also eigentlich auch keine Alternative.
    In eurem Fall würde ich schauen, ob ich die Hunde zuverlässig trennen kann und ob der Rüde die Zeit gut übersteht. Dann kann alles intakt bleiben.
    Geht das nicht, dann ist die chirurgische Kastration eines Hundes der beste Weg.
    Ich habe auch Rüde und Hündin. Ich lasse die Hunde während der Hitze zusammen und trenne erstmal nur bei Abwesenheit, nicht dass Madame in die Stehtage kommt und wir sind nicht da.
    Diese Zeit nimmt der Rüde recht gelassen, denn die Hündin setzt im en Kopf zurecht, wenn er aufdringlich wird.
    In den Stehtagen trenne ich die Hunde komplett, dann gehts auch getrennt Gassi. In den 5-6 Tagen hechelt er schon vermehrt und frisst schlecht, aber er jammert nicht groß.
    Nach den Stehtagen gehts wieder zusammen, die Dame verhaut ihn einmal ordentlich, dann ist er wieder normal :lachtot: .
    Läufige Hündinnen in der Nachbarschaft machen im viel mehr aus, weil er die nicht kontrollieren kann.
    Aber wenn es weniger entspannt läuft oder man nicht zuverlässig trennen kann, dann geht das eben nicht.
    Das erste Mal war er noch total überdreht, mittlerweile hat er gelernt, wann es sich lohnt :D .

    LG
    das Schnauzermädel

  • Ich lese immer was von Nebenwirkungen beim Kastrations-Chip (Suprelorin-Implantant)!?
    Bei meinen Recherchen, habe ich nirgends von Nebenwirkungen (außer Schwellung nach der Implantierung, wie beim Tasso.Chip auch) lesen können.
    Selbst in den Ländern, in denen es schon lange genutzt wird (wie Australien) und dort werden mittlerweile Chips eingesetzt, welche eine 1-jahres-Wirkung haben.

    Nur aus Interesse, weil ich davon nichts gelesen habe?


    Mein Hund hat den Suprelorin Chip und ich habe bisher keine Nebenwirkungen feststellen können.


    Er hat auch kaum Verhaltensveränderungen (gewisse Rüden mag er nach wie vor nicht, obwohl die Pöbelei von anderen Hunden deutlich geringer geworden ist), er kann sich nach wie vor wehren, er wurde nicht berammelt von anderen Rüden. Auch hat er keine Fellveränderung oder ähnliches. Er hebt nach wie vor das Bein beim Pinkeln, markiert und spielt sich auch manchmal als Macker auf. Wie ein Rüde halt.

    Nur die eine für uns erhoffte Wirkung hat es erbracht. Er kann jetzt entspannt in unserer Tagesbetreuung mit den Zuchthündinnen leben ohne bei einer Läufigkeit psychisch und physisch zu leiden. (die eine Hündin war jetzt läufig und Gismo völlig entspannt).

    Aber ich muss ehrlich zugeben, wenn ich meinen Hund bei mir hätte und nicht auf eine Betreuung 3 Tage die Woche angewiesen wäre, hätte ich ihn nicht chippen lassen. Er wird noch einmal nachgechipt und anfang nächsten Jahres wird er dann kastriert. (wenn ich Urlaub habe)

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