Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Leinenaggressiv/ unsicher nach Hundeangriff
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Knödelchen -
16. Juni 2009 um 11:24
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Das ich ihn auf keinen Fall tröste oder sonst wie anspreche, so dass er es als Bestätigung oder Aufstachelung empfindet, während er Angst hat und knurrt, ist klar.
Also bleibt wohl echt nur "Augen zu und durch" wenn ich doch mal nicht ausweichen kann. Und sonst mit Abstand trainieren (hab schon das Buch von P. McConnell, und mal sehen, was der Hundetrainer mir noch sagen kann).
Vielleicht bestell ich nochmal so ein DAP- Spray/ Halsband, hab schon mal gelesen, dass es auch leinenaggressive Hunde besänftigt... Hat da jemand Erfahrungen?Mannoman, und dieser :zensur: andere Hundebesitzer meint, mit ner Flasche Rotwein und nem Kauknochen ist alles wieder gut! :|
Das nächste (unfreiwillige) Treffen mit dem und den Hunden kann dann ja auch heiter werden!Armer Balou, er ist total verunsichert, wenn er Hunde in einiger Entfernung sieht, fängt er an zu winseln, und es ist dann nur ein schmaler Grad, bis er anfängt zu knurren, sollte der Hund näher kommen.
Hoffe, dass im Freilauf alles so unkompliziert bleibt wie bisher, muß das bald mal testen.Vielen Dank erstmal für die Tips bisher!
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16. Juni 2009 um 15:52
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Nun in eurer Situation könnte ein Dap - Halsband helfen. Das könnte eine allgemein positive Grundstimmung herstellen und beruhigen. Aber wenn es jetzt zum Beispiel ein Problem der Hormone ist - intakte Rüden mit einer Aggression gegen Artgenossen zum Beispiel - dann wirkt das DAP eher weniger.
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Ich hab nun eine Antwort vom Hundetrainer bekommen, er meint auch, ich soll am Besten alles machen wie bisher. Also so tun, als ob es aus meiner Sicht kein Problem gäbe. Hund an der Leine hinter mir behalten und souverän auftreten.
Mit Leckerchen ablenken, meinte er, wäre nicht so gut. (Vielleicht aus dem Grund wie Cerridwen sagte, wegen der Gefahr einer Falsch-Konditionierung..?)Soweit - in der Therie - alles klar und relativ einleuchtend, bloß eine Frage hab ich noch
Wie groß ist die Gefahr, dass sich das leinenaggressive Verhalten festigt bzw. verschlimmert? Denn die große Distanz zu anderen Hunden kann ich nicht immer gewährleisten, es wird also wahrscheinlich noch öfter dazu kommen, dass Balou knurrt. Da der andere Hund dann ja auch schnell weg ist (sowieso, nicht wegen dem Knurren, aber das weiß ja Balou
nicht
), hat Balou ja aus seiner Sicht Erfolg damit, oder? Ich denke mir, dass Balou, mit jedem Mal, wo er einen Hund anknurrt und der dann weggeht, in seinem Verhalten verstärkt wird.
Denn man sieht ja manchmal Hunde, die schon austicken, wenn sie andere Hunde nur am Horizont sehen, und ich hab Angst, dass das mit Balou auch so passiert, wenn es jetzt so weiter geht. Ist das unbegründet?
Klar könnte man sagen, dass er irgendwann lernt, dass er nur Leckerchen kriegt, wenn er entspannt bleibt. Andererseits vermute ich, dass es nach dem Hundeangriff für ihn eine noch wichtigere "Belohnung" ist, wenn ein anderer Hund schnell wieder verschwindet.Oder muß ich dann darauf achten, dass die Situationen überwiegen, in denen er einem Hund noch entspannt gegenüber treten kann, als die Situationen, in denen der Hund schon so nah ist, dass er anfängt zu knurren?!
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Nun in der Regel ist es bei Leinenrambos so, das sie eine sehr große Individualdistanz haben. Mit dieser muss man auch arbeiten. Wenn man den Hund sehr genau beobachtet, wird man aber sehen, das sich der Abstand immer wieder verringern lässt.
Wichtig ist einfach, das man die Ruhe und die Entspannung bestätigt und das knurren komplet ignoriert. Für einen Hund hat es eher Erfolg, wenn du darauf reagierst und etwas sagst. Von daher keine Reaktion, es gibt nichts, worüber man sich aufregen muss und fertig.
Den Effekt der Selbstbelohnung gibt es zwar auch, ist aber in eurer Situation sehr gering und nicht so erfolgsbringend, als wenn es sich um eine territoriale Aggression auf dem eigenen Grundstück handeln würde und er andere Gestalten am Zaun verjagen würde. -
Hallo,
ich wollte nochmal kurz berichten falls das jetzt noch jemand liest.
Die Leinenpöbelei ist oft schon deutlich besser geworden, ich hatte nochmal eine Stunde bei einem Trainer (wie immer hat Balou sich da ziemlich gesittet benommen, der Streber). Manchmal klappts jetzt richtig gut, auch wenn wir an engen Stellen Hunden nicht ausweichen können, manchmal aber auch noch nicht... Muß wohl einfach weiter trainiert werden.
Die Methode ist eigentlich relativ simpel, ich achte jetzt darauf, dass Balou immer hinter mir bleibt. Wenn er nach vorne drängt, schiebe ich ihn entweder mit der Hand zurück oder gehe energisch auf ihn zu und dränge ihn damit nach hinten, er muß dann quasi rückwärts vor mir zurück weichen. V.a. wenn er schon einen anderen Hund fixiert hilft das, um seine Aufmerksamkeit wieder auf mich zu lenken. So muß er auf mich achten und lernt (hoffentlich) dass ich die Dinge in die Hand nehme und er sich auf mich zu konzentrieren hat, nicht auf andere Hunde oder sonst was. Wenn er mich anguckt oder schön neben/ hinter mir läuft, gibts natürlich Leckerchen
Diese "Schau"- Methode (von Patricia McC....??) wollte ich trotzdem mal anfangen zu üben, aber das wird bestimmt Monate dauern, bis Balou dass unter Ablenkung macht, deswegen bin ich froh, dass ich erstmal eine "Sofort-Lösung" gefunden hab.Was trotzdem noch geblieben ist, ist mein ungutes Gefühl beim Rausgehen (hat sich in den Wochen irgendwie eingebrannt, obwohl wir ja auch schon Erfolge hatten) und sein Hass gegen Beagle und ähnlich aussehende Hunde.
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