Vom Auto angefahren!!

  • Hallo Ihr Lieben,

    folgendes ist vor 2 Tagen passiert:

    Mein Hund (Rasse: Alaskan Malamute, Alter: 11 Monate) ist ausgerissen und wurde dann von einem Auto angefahren. Zum Glück hat das Auto abgebremst als er ihn auf der Straße gesehen hat und muss ihn nur "leicht" erwischt haben. Ich habe den Unfall selber nicht gesehen aber unsere Nachbarn, die mich dann sofort informiert haben. Als ich rauskam hat er fürchterlich geschrien und gejault.

    Mein Freund und ich sind daraufhin sofort zum Tiernotdienst gefahren, wo er untersucht wurde. Die Ärztin hat ihn geröngt und einen Ultraschall gemacht. Es ist zum Glück nichts gebrochen und innere Verletzungen hat er auch nicht. Er hat aber eine Prellung an der Hüfte (rechte Seite) davon getragen. Er hat jetzt ein schmerz-und entzündungshemmendes Medikament bekommen, welches er für 4 - 5 Tage einnehmen muss.

    Ich vermute, dass der Schock größer ist als alles andere, denn seit dem Unfall ist er sehr ängstlich, schreckhaft und vorsichtig, was auch verständlich ist. Außerdem ist er total liebesbedürftig und man merkt, dass er total viel Zuneigung braucht, die wir ihm natürlich geben. Schmerzen hat er, wenn er sich hinlegt und aufsteht. Ansonsten frisst er, trinkt, lässt Wasser und macht auch ganz normal "Groß".

    Da ein Alaskan Malamute total viel Auslauf braucht, ist meine Frage jetzt, kann ich mit ihm Gassi gehen und ihn laufen lassen oder wäre das total falsch und er braucht Ruhe und Schonung??? Bei all dem Trubel und der Aufregung hab ich vergessen, die Ärztin zu fragen und sie hat sich hierzu von alleine auch nicht geäußert. Was meint Ihr???

    Ich freue mich auf zahlreiche Antworten, damit ich meinem Patienten noch besser helfen kann.

    LG
    Steffi

  • Wenn er laufen kann, dann wird es schon gehen, ihr könnt ja immer wieder kurze Pausen einlegen. Ich würde aber vlt. darauf achten, dass er nicht allzuviel rumtolt, nicht dass er sich noch mehr verletzt. Ruft doch notfalls nocheinmal bei der Tierärzten an und fragt nach. Ihr könnt ihn in den nächsten Tagen natürlich auch besonders geistig fördern.
    Was ich nicht machen würde ist ihn mehr zu "bemuttern" als sonst, denn dann denkt er sich, dass da doch etwas schlimmes passiert sein muss, und das trägt nicht gerade zur Besserung bei ;).
    Wäre schön, wenn du noch weiter berichtest, wie es ihm in den nächsten Tagen geht.
    LG Steffi und Snoopy

  • ... =) du große Güte,da hat er mal nen riesen Schreck bekommen ...und ihr könnt froh sein, dass nichts Schlimmeres passiert ist.
    Vielleicht war das aber (auch wenn sich das nu mies anhören mag) für zukünftige "Ausflüge" ohne Frauchen ganz heilsam. Ich würde mal denken, dass er in Zukunft nicht mehr ausreißt.
    An der Angst solltet ihr jetzt aber arbeiten,sonst bekommt ihr später vielleicht nen Hund der in Autoreifen beißt...und das nervt nicht nur,sondern ist auch saugefährlich.

    Ich würde ihn aber nun nicht überfordern,denn...es tut ihm ja weh.
    Achte genau drauf wann er von sich aus Pausen einlegt und respektiere sie.

    Um ihn auszulasten kannst du mit ihm ja zB Zuhause Suchspiele machen, oder ihm kleine Denksportaufgaben geben.
    Ich weiß nicht, wie er auf Lekkerchen reagiert, aber eine Pappschachtel mit einem Stückchen Würstchen drin hat eigentlich noch jeden Hund beschäftigen können.

    Ich wü

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