Welpe oder Junghund als 2.-Hund?
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Gast32099 -
7. Juni 2009 um 12:10
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moin,
wie einige vielleicht wissen habe ich ja seit einiger zeit mein kleines nervenbündel mit seinen 14 monaten hier sitzen.
ich dachte ja so oder so daran ihm früher oder später einen gefährten dazu zu holen und auch die züchterin riet mir jetzt schon mehrfach dazu, sowie auch bekannte.
auch als ich jetzt öfter mal mit anderen unterwegs war merkte man doch deutlich das er sich sicherer fühlte und es viel mehr genoss.jetzt aber mal meine frage:
welches alter, pro und contra als 2.-hund?
version 1 (von züchterin vorgeschlagen): älterer hund - wäre meine letztwahl, da ich wieder einen saluki möchte doch einen der auch in der welpenzeit gut geprägt worden ist und darauf wird bei windhunden nicht immer "der" schwerpunkt gelegt, ergo: wenn ich pech habe ein zweites nervenbündel; problem nicht verbessert sondern doppelte arbeit
und eigentlich möchte ich gerne das beide altersmäßig nahe beieinander sind und auch so keinen "alten"hund...
version 2 (von saluki bekannten, gerade auch die in der stadt leben und den meisten anderen vorgeschlagen): welpe - meiner meinung nach wäre dieses version die beste, da ich den welpen halt auf alles prägen kann, allerdings das größte contra: ich wüsste nicht ob es gut mit der stubenreinheit klappen würde, da ich ja im 11. stock wohne, wir zwar einen fahrstuhl haben, aber dieser manchmal lange braucht bis er oben und wieder unten ist...version 3 (von mir): junghund sozialisiert - wobei da ja auch die frage ist ob er's wirklich ist aber halt eine alternativmöglichkeit zu 1 und 2.
ich wäre für persönliche erfahrungen sehr dankbar

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Ich an Deiner Stelle würde Version 1 nehmen.
Einen Welpen wegen der Stubenreinheit, daß würdest Du noch hinkriegen, denke ich, aber Du mußt bedenken, daß ein Welpe sich oft oder sogar meistens die Eigenarten des Ersthunds annimmt und deshalb würde ich Dir von einem Welpen und auch Junghund abraten.Ich würde mir einen Windi, muss es denn ein Saluki sein?? aus einer Pflegestelle holen. So im mittleren Alter, 3-5 Jahre, abklärter und auch schon ein bißchen souveräner.
Für mich wäre allerdings die Frage, ob Du mit zwei Windis gut klar kommst, denn die Beiden brauchen ja doch sehr viel Bewegung und Auslastung, gerade bei den reinrassigen.
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Wenn ich das richtig verstanden habe, ist dein Hund ein kleines Nervenbündel. Von daher würde ich ebenfalls zu einem älterem Tier raten, welches deinem Hund eine gewisse Sicherheit gibt.
Zum Thema Welpe oder Junghund als Zweithund allgemein: Das geht nur wenn man wirklich viel Zeit hat. Da ich zur Zeit zu Hause bin, klappt es mit meinen beiden Jungrüden ganz gut. Aber ich möchte nicht wissen was darauf geworden wäre wenn ich noch arbeiten würde

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Zitat
Ich an Deiner Stelle würde Version 1 nehmen.
Einen Welpen wegen der Stubenreinheit, daß würdest Du noch hinkriegen, denke ich, aber Du mußt bedenken, daß ein Welpe sich oft oder sogar meistens die Eigenarten des Ersthunds annimmt und deshalb würde ich Dir von einem Welpen und auch Junghund abraten.Ich würde mir einen Windi, muss es denn ein Saluki sein?? aus einer Pflegestelle holen. So im mittleren Alter, 3-5 Jahre, abklärter und auch schon ein bißchen souveräner.
Für mich wäre allerdings die Frage, ob Du mit zwei Windis gut klar kommst, denn die Beiden brauchen ja doch sehr viel Bewegung und Auslastung, gerade bei den reinrassigen.
mit den eigenheiten, das ist mir schon klar. da müsste ich halt konsequent gegen arbeiten und oft getrennt rausgehen.
wobei mein kleiner ja keine gravierenden "baustellen" wie aggression o.ä. hat, sondern ja "nur"
seine ängstlichkeit. wenn er sich sicher fühlt ist er gut leinenführig, macht keinen ärger usw. und auch in der wohnung hört er gut und macht keinen unsinn von wegen schuhe knabbern o.ä.und ja, ich möchte gerne wieder einen saluki und wenn es welche in pflegestellen geben würde, dann würde ich darber auch nachdenken, nur ausgewachsene saluki bekommt man dann nur vom züchter und dann hab ich das problem halt wieder :/
ich denke schon das ich damit klar komme
kommt natürlich drauf an was letztendlich einziehen wird und welchen charkter es hat. und ob ich nun einen beschäftige und laufen lasse oder zwei macht in letzterem fall sogar weniger schwierigkeiten, da wenn ich meinen kleinen jetzt alleine laufen lasse, ich ja ständig mitrennen muss, sonst will er nicht und das ist wirklich anstrengend
ZitatWenn ich das richtig verstanden habe, ist dein Hund ein kleines Nervenbündel. Von daher würde ich ebenfalls zu einem älterem Tier raten, welches deinem Hund eine gewisse Sicherheit gibt.
Zum Thema Welpe oder Junghund als Zweithund allgemein: Das geht nur wenn man wirklich viel Zeit hat. Da ich zur Zeit zu Hause bin, klappt es mit meinen beiden Jungrüden ganz gut. Aber ich möchte nicht wissen was darauf geworden wäre wenn ich noch arbeiten würde
momentan habe ich gott sei dank noch zeit.
wenn ich einen ausgewachsenen saluki gut erzogen so bekommen könnte würde ich diesen ja auch nehmen, nur ist halt da die schwierigkeit einen zu finden.
deswegen beschäftige ich mich ja mit der frage welpe/junghund, denn welpen kann man noch relativ gut bekommen, junghunde selten, aber da gäbe es jemandem (werde ich mir zumindest mal ansehen) es ist halt so, dass fast alle mir zu einem welpen raten, auch ein anderer bekannter züchter, nur ich weis halt nicht ob ich mit der welpenerziehung klar käme, so banale sachen wie stubenreinheit u.ä. da mache ich mir weniger sorgen, dass es probleme mit "abgucken" geben würde... *seufz* hat da denn niemand konkrete erfahrungen
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Ich kann Dich verstehen, aber gerade die Ängstlichkeit würde mir am meisten Kopfschmerzen bereiten.
Dusty ist ja auch ein Windi und in vielen Situationen ist sie mit 10 Jahren noch extrem ängstlich, aber inzwischen kann ich sie stoppen, was früher nicht so war. Bibo ist da ein ganz anderer Charakter, sie ist total entspannt, was Geräusche etc. angeht.
Als Bibo zu uns kam, hat sie sich vieles abgeschaut, z.B. das Katzenverhalten in der Wohnung (Dusty ist eher wie eine Katze
), die Kommandos, das Schlafverhalten, draußen, das Jagen, aber auch das Verhalten zu anderen Hunden.
Das ängstliche Verhalten hat sie sich nicht abgeguckt, sie wirkte immer irgendwie überrascht, wenn Dusty Angst hatte und hat nach dem Grund gesucht
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Huhu,
ich finde gerade bei einem ängstlichen Hund wäre es wichtig, einen älteren, souveränen dazu zu holen. An einem Welpen kann er sich ja nicht wirklich orientieren.Auch den Charakter des Zweithundes kannst Du besser erkennen, wenn er schon etwas älter ist. Holst Du Dir einen Welpen, weisst Du gar nichts. Klar kannst Du ihn noch formen und an sich ist ein Welpe als 2. Hund zum ersten älteren Hund auch eine gute Idee, aber halt nicht, wenn der 1. sehr ängstlich ist. Ein Junghund wird sich ja auch noch in der Pubertät verändern (Wie genau meine wird, kann ich z.B. bei ihr mit 1 Jahr auch noch nicht sagen. Phasenweise hat sie vor dem einen Angst und nach ner Zeit nicht mehr.).
Wenn Du vorrangig einen Zweithund holst, um Deinem 1. zu helfen, tu ihm den gefallen, einen etwas älteren zu holen, an den er sich anlehnen kann. Das wird ihn viel sicherer machen.
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also ich würde sagen holl dir noch einen welpen .das habe ich auch gemacht habe einen ältern hund(grad 2 geworden) und habe mir noch einen welpen dazu gehollt geht super kann mich nicht beschwären .
aber das musst du selber wissen was du dir dann hollst 
lg nadine
diego und bagiera -
Ich hab mir vor drei Jahren zu einer ängstlichen Ersthündin auch einen Welpen dazugeholt. Bei uns hat das so einigermaßen geklappt, ABER ich würd das nie wieder machen. Bei der Konstellation ängstlicher Ersthund + Welpe ist die Gefahr natürlich immens, dass der Welpe sich am Ersthund orientiert und Ängste und Unsicherheiten einfach übernimmt. Da gegen zu arbeiten ist echt wie ein Ritt auf der Rasierklinge...
Ich habe es z.B. so gemacht, dass ich den Welpen monatelang nicht mitgenommen habe, wenn ich wusste, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass die Ersthündin in irgendwelchen Situationen unsicher wird...war ein Heidenaufwand!
Tu dir den Gefallen und hol dir einen souveränen, in sich ruhenden erwachsenen Hund...das könnte (muss natürlich nicht!) durchaus einen positiven Einfluss auf den Ersthund haben...alles andere ist meiner Meinung nach zu riskant... -
Meine grad sehr aktuelle Erfahrung-
Welpe guckt sich so einiges (wenn nicht gar alles, Gott sei dank!!) von der Althündin ab.
Das macht mir die ganze Sache kinderleicht,
weil sich die Kleine unsere´m eingespielten Mini-Team in Rekordzeit angepasst hat..Will gar nicht wissen wieviel quatratisch mehr Stress das mit sich bringen würde, wenn ich da gegen die ein oder andere Sache auch noch "gegensteuern" müsste.
PS: würde befürchten, da möglicherweise den Teufel mit dem Belzebub austreiben zu wollen, wenn ich Pech hab...
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Huhu kyuketsuki,
bist Du schon weiter in Deiner Planung? Wofür hast Du Dich entschieden?

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